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Kinco GK2 – Support, Anschlussplan & Inbetriebnahme

Interaktiver Anschlussplan Kinco GK2

Alles für deinen Kinco GK2 nach dem Kauf – für das GK2070HE-42DTP mit allen GK20-Erweiterungskarten für die Steckplätze EXP0 und EXP1:

  • Interaktiver Anschlussplan: Versorgung, PNP- und NPN-Geber, Drehgeber, Messumformer 2-, 3- und 4-Leiter, 0–10 V, Transistorausgänge, Modbus RTU, Ethernet, USB und die GK20-Karten (Ein- und Ausgänge, CANopen, RS-485/RS-232), mit Leitungsquerschnitten und Parametern

  • Erste Schritte: Inbetriebnahme in zehn Schritten, vom ersten Einschalten bis zum ersten eigenen Programm mit Bedienbild

  • Maße & Montage: Außenmaße, Einbauausschnitt und Ausschnittschablone zum Ausdrucken

  • Downloads: Benutzerhandbuch, Serienkatalog sowie 2D- und 3D-Zeichnungen von Gerät und Erweiterungskarten

  • Kostenfreier Support von spstiger, wenn du nicht weiterkommst

Weiter unten:HilfeDownloads

Interaktiver Anschlussplan

Tippe in der Zeichnung auf eine Klemme oder Leitung, um Details zu sehen.

Klemmenübersicht GK2

KlemmeGruppemm²Funktion
0MEingänge I00,2–1,5*Gemeinsamer Anschluss von I0.0–I0.7: an 0 V für PNP-Geber, an +24 V für NPN-Geber.
00Eingänge I00,2–1,5*Digitaleingang 24 V DC, PNP oder NPN, Gruppe I0 mit Bezug 0M. Schneller Zählereingang X0 (bis 200 kHz). Flankeninterrupt (steigend/fallend).
01Eingänge I00,2–1,5*Digitaleingang 24 V DC, PNP oder NPN, Gruppe I0 mit Bezug 0M. Schneller Zählereingang X1 (bis 200 kHz). Flankeninterrupt (steigend/fallend).
02Eingänge I00,2–1,5*Digitaleingang 24 V DC, PNP oder NPN, Gruppe I0 mit Bezug 0M. Schneller Zählereingang X2 (bis 200 kHz). Flankeninterrupt (steigend/fallend).
03Eingänge I00,2–1,5*Digitaleingang 24 V DC, PNP oder NPN, Gruppe I0 mit Bezug 0M. Schneller Zählereingang X3 (bis 200 kHz). Flankeninterrupt (steigend/fallend).
04Eingänge I00,2–1,5*Digitaleingang 24 V DC, PNP oder NPN, Gruppe I0 mit Bezug 0M. Schneller Zählereingang X4 (bis 200 kHz).
05Eingänge I00,2–1,5*Digitaleingang 24 V DC, PNP oder NPN, Gruppe I0 mit Bezug 0M. Schneller Zählereingang X5 (bis 200 kHz).
06Eingänge I00,2–1,5*Digitaleingang 24 V DC, PNP oder NPN, Gruppe I0 mit Bezug 0M. Schneller Zählereingang X6 (bis 200 kHz).
07Eingänge I00,2–1,5*Digitaleingang 24 V DC, PNP oder NPN, Gruppe I0 mit Bezug 0M. Schneller Zählereingang X7 (bis 200 kHz).
1MEingänge I10,2–1,5*Gemeinsamer Anschluss von I1.0–I1.7: an 0 V für PNP-Geber, an +24 V für NPN-Geber.
10Eingänge I10,2–1,5*Digitaleingang 24 V DC, PNP oder NPN, Gruppe I1 mit Bezug 1M.
11Eingänge I10,2–1,5*Digitaleingang 24 V DC, PNP oder NPN, Gruppe I1 mit Bezug 1M.
12Eingänge I10,2–1,5*Digitaleingang 24 V DC, PNP oder NPN, Gruppe I1 mit Bezug 1M.
13Eingänge I10,2–1,5*Digitaleingang 24 V DC, PNP oder NPN, Gruppe I1 mit Bezug 1M.
14Eingänge I10,2–1,5*Digitaleingang 24 V DC, PNP oder NPN, Gruppe I1 mit Bezug 1M.
15Eingänge I10,2–1,5*Digitaleingang 24 V DC, PNP oder NPN, Gruppe I1 mit Bezug 1M.
16Eingänge I10,2–1,5*Digitaleingang 24 V DC, PNP oder NPN, Gruppe I1 mit Bezug 1M.
17Eingänge I10,2–1,5*Digitaleingang 24 V DC, PNP oder NPN, Gruppe I1 mit Bezug 1M.
2MI2 / Analog A0,2–1,5*Gemeinsamer Anschluss von I2.0–I2.7 (obere und untere Reihe): an 0 V für PNP-Geber, an +24 V für NPN-Geber.
20I2 / Analog A0,2–1,5*Digitaleingang 24 V DC, PNP oder NPN, Gruppe I2 mit Bezug 2M.
22I2 / Analog A0,2–1,5*Digitaleingang 24 V DC, PNP oder NPN, Gruppe I2 mit Bezug 2M.
24I2 / Analog A0,2–1,5*Digitaleingang 24 V DC, PNP oder NPN, Gruppe I2 mit Bezug 2M.
26I2 / Analog A0,2–1,5*Digitaleingang 24 V DC, PNP oder NPN, Gruppe I2 mit Bezug 2M.
RAI2 / Analog A0,2–1,5*Stromsignal 0–20 mA bzw. 4–20 mA hier einspeisen, Rückleiter an A− (Handbuch Abb. 5.2-2 und 5.2-3). Eingangswiderstand 100 Ω.
A+I2 / Analog A0,2–1,5*Spannungssignal 0–10 V bzw. 1–5 V gegen A−. Eingangswiderstand 50 kΩ. Bei Stromsignalen frei.
A−I2 / Analog A0,2–1,5*Bezug für Strom- und Spannungssignal von Kanal A.
∗I2 / Analog B0,2–1,5*Klemme unter 2M ohne Funktion, nicht anschließen.
21I2 / Analog B0,2–1,5*Digitaleingang 24 V DC, PNP oder NPN, Gruppe I2 mit Bezug 2M.
23I2 / Analog B0,2–1,5*Digitaleingang 24 V DC, PNP oder NPN, Gruppe I2 mit Bezug 2M.
25I2 / Analog B0,2–1,5*Digitaleingang 24 V DC, PNP oder NPN, Gruppe I2 mit Bezug 2M.
27I2 / Analog B0,2–1,5*Digitaleingang 24 V DC, PNP oder NPN, Gruppe I2 mit Bezug 2M.
RBI2 / Analog B0,2–1,5*Stromsignal 0–20 mA bzw. 4–20 mA hier einspeisen, Rückleiter an B−. Eingangswiderstand 100 Ω.
B+I2 / Analog B0,2–1,5*Spannungssignal 0–10 V bzw. 1–5 V gegen B− (Handbuch Abb. 5.2-2). Eingangswiderstand 50 kΩ.
B−I2 / Analog B0,2–1,5*Bezug für Strom- und Spannungssignal von Kanal B.
L−Ausgänge Q00,2–1,5*0 V der Ausgangsversorgung, gemeinsam für Q0.0–Q1.7. Rückleiter der Lasten.
00Ausgänge Q00,2–1,5*PNP-Transistorausgang 24 V DC, max. 500 mA, Last gegen L− (0 V).
01Ausgänge Q00,2–1,5*PNP-Transistorausgang 24 V DC, max. 500 mA, Last gegen L− (0 V).
02Ausgänge Q00,2–1,5*PNP-Transistorausgang 24 V DC, max. 500 mA, Last gegen L− (0 V).
03Ausgänge Q00,2–1,5*PNP-Transistorausgang 24 V DC, max. 500 mA, Last gegen L− (0 V).
04Ausgänge Q00,2–1,5*PNP-Transistorausgang 24 V DC, max. 500 mA, Last gegen L− (0 V).
05Ausgänge Q00,2–1,5*PNP-Transistorausgang 24 V DC, max. 500 mA, Last gegen L− (0 V).
06Ausgänge Q00,2–1,5*PNP-Transistorausgang 24 V DC, max. 500 mA, Last gegen L− (0 V).
07Ausgänge Q00,2–1,5*PNP-Transistorausgang 24 V DC, max. 500 mA, Last gegen L− (0 V).
L+Ausgänge Q10,2–1,5*Versorgung der 16 PNP-Ausgänge, 24 V DC. Ohne L+ schalten die Ausgänge nicht.
10Ausgänge Q10,2–1,5*PNP-Transistorausgang 24 V DC, max. 500 mA, Last gegen L− (0 V).
11Ausgänge Q10,2–1,5*PNP-Transistorausgang 24 V DC, max. 500 mA, Last gegen L− (0 V).
12Ausgänge Q10,2–1,5*PNP-Transistorausgang 24 V DC, max. 500 mA, Last gegen L− (0 V).
13Ausgänge Q10,2–1,5*PNP-Transistorausgang 24 V DC, max. 500 mA, Last gegen L− (0 V).
14Ausgänge Q10,2–1,5*PNP-Transistorausgang 24 V DC, max. 500 mA, Last gegen L− (0 V).
15Ausgänge Q10,2–1,5*PNP-Transistorausgang 24 V DC, max. 500 mA, Last gegen L− (0 V).
16Ausgänge Q10,2–1,5*PNP-Transistorausgang 24 V DC, max. 500 mA, Last gegen L− (0 V).
17Ausgänge Q10,2–1,5*PNP-Transistorausgang 24 V DC, max. 500 mA, Last gegen L− (0 V).
485+RS-485 (Stecker links)0,2–1,5*Eingebaute RS-485 der SPS (galvanisch getrennt, bis 115,2 kbit/s): Modbus RTU Master/Slave, freies Protokoll, Programmieren.
485−RS-485 (Stecker links)0,2–1,5*Eingebaute RS-485 der SPS, Leitung B.
SGRS-485 (Stecker links)0,2–1,5*Bezugsmasse der RS-485-Schnittstelle.
24V+Versorgung (Stecker rechts)0,2–1,5*24 V DC (19,2–28,8 V), 10 W. Galvanisch getrennt, Überstrom-, Verpol- und Überspannungsschutz.
0VVersorgung (Stecker rechts)0,2–1,5*0 V der Geräteversorgung.
FGVersorgung (Stecker rechts)0,2–1,5*Erdanschluss (im Handbuch Protective ground), an PE.
ETHEthernet–10/100 Mbit/s, gemeinsam für HMI und SPS mit eigenen IP-Adressen (eingebauter Switch). Werkseinstellung HMI 192.168.0.253, SPS 192.168.0.252.
USB-CUSB-C–USB-Slave des HMI: Projekt übertragen und Firmware aktualisieren.
USB-AUSB-A–USB-Host des HMI: USB-Stick (Projekt übertragen, Daten), Drucker und weitere Geräte.

* Klemmbereich nicht im Handbuch angegeben, hergeleitet.

Erste Schritte mit dem Kinco GK2070HE

Das GK2070HE-42DTP vereint ein 7-Zoll-Touch-Bediengerät (HMI) und eine SPS mit 42 Ein- und Ausgängen in einem Gehäuse. Beide programmierst du mit einer eigenen Software: die SPS mit KincoBuilder Pro, das Bedienbild mit Kinco DTools Pro. Diese Anleitung führt dich vom ersten Einschalten bis zum ersten eigenen Programm mit Bedienbild: versorgen, verbinden, SPS- und HMI-Projekt anlegen, Erweiterungskarten einrichten.

Vor dem Anschließen
  • Das GK2 braucht 24 V DC aus einem Netzteil (zulässig 19,2–28,8 V, 10 W). Kein Netzanschluss 230 V.

  • Klemme FG an die Erde bzw. PE des Schaltschranks legen.

  • Verdrahten und Erweiterungskarten stecken nur bei ausgeschalteter Versorgung.

  • Steuer- und Kommunikationsleitungen mindestens 100 mm von Leistungsleitungen entfernt führen.

  1. 1Versorgen und erster StartPflicht

    Der 6-polige Stecker links unten trägt rechts die Versorgung (24V+, 0V, FG) und links die RS-485 der SPS (485+, 485−, SG).

    Die 16 Transistorausgänge brauchen zusätzlich ihre eigene Versorgung: L+ an +24 V, L− an 0 V. Ohne L+ schalten sie nicht.

    Nach dem Einschalten startet das HMI und zeigt das gespeicherte Projekt; ein neues Gerät zeigt den Startbildschirm von Kinco.

    Die Ein- und Ausgänge sitzen auf drei steckbaren Push-in-Klemmen oben auf der Rückseite: I0/I1, I2 mit den Analogeingängen und Q0/Q1.

    Verdrahtung „Versorgung 24 V“ zeigenVerdrahtung „Ausgänge versorgen“ zeigen

    Quelle: Handbuch Kap. 3.2, 4, 5.1

  2. 2Zwei Geräte, zwei ProgrammePflicht

    HMI und SPS arbeiten im GK2 unabhängig voneinander und tauschen ihre Daten über eine interne serielle Verbindung aus. Deshalb brauchst du zwei Programme: KincoBuilder Pro für die SPS (IEC 61131-3: ST, KOP, FUP, AS, AWL) und Kinco DTools Pro für das Bedienbild.

    Die Ethernet-Buchse teilen sich HMI und SPS über einen eingebauten Switch, jedes Gerät hat seine eigene IP-Adresse.

    AufgabeSoftwareVerbindung
    SPS programmieren, beobachten, Firmware der SPSKincoBuilder ProEthernet oder RS-485, auch durch das HMI hindurch
    Bedienbild erstellen und übertragen, HMI-FirmwareKinco DTools Pro (ab V1.10.5)Ethernet, USB-C oder USB-Stick

    KincoBuilder Pro ist nicht das bekannte KincoBuilder für MK, K2 oder K6. Für das GK2 brauchst du die neue Pro-Fassung von Kinco.

    Das Handbuch nennt DTools Pro V1.10.5 (Build 260601) als erste Fassung mit GK-Unterstützung.

    KincoBuilder ProKinco DTools Pro

    Quelle: Handbuch S. I–II, Kap. 3.3, 8.1, 10.1

  3. 3PC mit dem GK2 verbindenPflicht

    Am einfachsten verbindest du den PC über Ethernet. Ab Werk haben die beiden Geräte diese Adressen:

    HMI und SPS dürfen nie dieselbe IP-Adresse haben. Holt sich das HMI seine Adresse per DHCP, braucht der PC Adressen in beiden Netzen, oder du stellst die SPS ins Netz des HMI.

    So geht’s

    1. Gib deinem PC eine feste Adresse im selben Netz, z. B. 192.168.0.10, Maske 255.255.255.0.

    2. In KincoBuilder Pro unter Kommunikationseinstellungen Ethernet wählen und Scannen. Die gefundene SPS anklicken, die Geräte-IP wird übernommen.

    3. Mit Verbinden in der Symbolleiste koppeln. Verbundenes Gerät und laufendes Programm erscheinen grün hinterlegt.

    4. IP-Adresse der SPS ändern: nach dem Scannen Netzwerkkonfiguration des Geräts ändern. Die SPS startet danach neu.

    GerätIP-Adresse ab Werk
    HMI192.168.0.253
    SPS192.168.0.252

    Alternativ geht es über die RS-485 der SPS: Dazu muss die serielle Schnittstelle auf Konfigurationsdienst stehen; ab Werk ist das so eingestellt.

    Verdrahtung „Ethernet“ zeigen

    Quelle: Handbuch Kap. 4, 8.3.1, 8.5, 10.7

  4. 4SPS-Projekt anlegen und übertragenPflicht

    So geht’s

    1. In KincoBuilder Pro ein neues Projekt für das GK2070HE-42DTP anlegen.

    2. Programm schreiben und übersetzen (F11). Erst wenn keine Fehler gemeldet werden, weiter.

    3. Übertragen mit F12. Im Dialog wählst du Softwareprogramm und/oder Hardwarekonfiguration.

    4. Den Haken Projekt-Quelltext übertragen setzen, sonst lässt sich das Projekt später nicht aus der Steuerung zurückholen.

    5. Bei remanenten Variablen entscheiden: Werte behalten oder mit Variablen neu initialisieren zurücksetzen.

    Änderungen an der Hardwarekonfiguration (schnelle Zähler, PWM, Schnittstellen, Erweiterungskarten) werden erst nach einem Neustart des Geräts wirksam; KincoBuilder Pro startet es beim Schreiben neu.

    Programmspeicher 60 kB, Datenspeicher 16 kB, davon 4 kB remanent (%MQW500 bis %MQW2499, nächster Schritt).

    Quelle: Handbuch Kap. 3.3, 8.3.2, 8.8

  5. 5Werte remanent speichernPflicht

    Remanent, also nach dem Ausschalten noch da, ist laut Handbuch der Bereich %MQW500 bis %MQW2499, 2000 Wörter oder 4 kB. Was einen Spannungsausfall überstehen soll, z. B. Sollwerte, Zählerstände oder Rezeptdaten, legst du dort ab.

    Dazu bekommt die Variable in der globalen Variablentabelle eine feste Adresse, z. B. Sollwert AT %MQW500 : INT oder für 32 Bit Zaehler AT %MQD251 : DINT. Ein Doppelwort belegt zwei Wörter, %MQD251 also %MQW502 und %MQW503.

    Beim Übertragen

    1. Im Übertragungsdialog legst du fest, was mit den remanenten Werten passiert.

    2. Aktuelle Werte beibehalten lässt sie stehen, z. B. wenn du nur das Programm änderst.

    3. Variablen neu initialisieren setzt sie auf die Anfangswerte zurück.

    SpeicherAdressenModbusNach dem Ausschalten
    Ausgangswörter MQ%MQW0–%MQW4994x0001–4x0500nicht remanent
    Ausgangswörter MQ, remanent%MQW500–%MQW24994x0501–4x2500bleibt erhalten

    HMI und Modbus-Master erreichen die Werte über dieselben Adressen: %MQW500 ist 4x0501. Zählt der Master ab 0, ist es Adresse 500.

    Quelle: Handbuch Kap. 3.3, 8.3.2, 11.1

  6. 6HMI-Projekt anlegen und mit der SPS verbindenPflicht

    HMI und SPS sprechen intern Modbus RTU miteinander. Ein neues Projekt bringt die Verbindung schon mit: Unter Kommunikationsverbindungen › Serielle Schnittstellen steht COM0 mit dem Treiber Kinco PLC_Pro Serial(RTU), RS232, 115200 Baud, 8 Datenbits, keine Parität, 1 Stoppbit, dazu Gerät1 mit Stationsnummer 1. Daran änderst du nichts.

    Die Werte der SPS erreichst du deshalb über Modbus-Adressen, nicht über die Variablennamen aus KincoBuilder Pro. Eine Variable bekommt den Registertyp und die Registeradresse aus der Tabelle unten, z. B. 4X 1 für %MQW0.

    So geht’s

    1. In DTools Pro Datei › Neues Projekt, Namen vergeben und das GK2070HE als HMI-Modell wählen.

    2. Unter Variablen › Externe Variablen › COM0[Gerät1] eine neue Variable anlegen: Registertyp und Registeradresse aus der Tabelle, dazu den passenden Datentyp.

    3. Ein Element anlegen, z. B. Komponente › Schalter › Wort setzen mit Aktion Erhöhen, und daneben eine Datenanzeige mit derselben Variable.

    4. Alles übersetzen, dann mit Offline am PC testen.

    5. Download wählen, Ethernet und die IP des HMI (ab Werk 192.168.0.253) angeben, übertragen.

    Kinco DTools Pro: voreingestellte Verbindung COM0 mit Treiber Kinco PLC_Pro Serial(RTU)
    Ab Werk eingestellt: COM0 mit Treiber Kinco PLC_Pro Serial(RTU), RS232, 115200 Baud, Gerät1 mit Stationsnummer 1.
    Kinco DTools Pro: neue Variable mit Registertyp 4X und Registeradresse 1
    Neue Variable für %MQW0: Datenquelle COM0[Gerät1], Registertyp 4X, Registeradresse 1.

    Modbus-Mapping der SPS

    SPS-AdressenInhaltModbusZugriff
    %I0.0–%I7.7Digitaleingänge des Grundgeräts1x0001–1x0064lesen
    %I8.0–%I39.7Eingänge der Erweiterungskarten1x0065–1x0320lesen
    %I40.0–%I99.7Zwischenbereich, Bits1x0321–1x0800lesen
    %Q0.0–%Q7.7Digitalausgänge des Grundgeräts0x0001–0x0064lesen und schreiben
    %Q8.0–%Q39.7Ausgänge der Erweiterungskarten0x0065–0x0320lesen und schreiben
    %Q40.0–%Q99.7Zwischenbereich, Bits0x0321–0x0800lesen und schreiben
    %MIW0–%MIW19Analogeingänge des Grundgeräts3x0001–3x0020lesen
    %MIW20–%MIW147Analogeingänge der Erweiterungskarten3x0021–3x0148lesen
    %MIW148–%MIW399Zwischenbereich, Wörter3x0149–3x0400lesen
    %MQW0–%MQW19Analogausgänge des Grundgeräts4x0001–4x0020lesen und schreiben
    %MQW20–%MQW147Analogausgänge der Erweiterungskarten4x0021–4x0148lesen und schreiben
    %MQW148–%MQW499Zwischenbereich, Wörter4x0149–4x0500lesen und schreiben
    %MQW500–%MQW2499Zwischenbereich, Wörter, remanent4x0501–4x2500lesen und schreiben

    Umrechnung: Ein Bit %I n.b ist 1x(8 · n + b + 1), z. B. %I2.7 = 1x0024, ebenso %Q n.b = 0x(8 · n + b + 1). Ein Wort %MIW n ist 3x(n + 1), %MQW n ist 4x(n + 1). Gerechnet aus den Bereichsgrenzen der Handbuchtabelle; 4x0001 = %MQW0 zeigt auch das Beispiel in Kap. 8.6.1.

    Ein Doppelwort %MQD n belegt %MQW 2n und 2n + 1, beginnt also bei 4x(2n + 1). In DTools Pro dafür einen 32-Bit-Datentyp wählen.

    Adressen, die Grundgerät und Erweiterungskarten nicht belegen, kannst du laut Handbuch als Zwischenvariablen nutzen. Welche Adressen eine Karte belegt, zeigt KincoBuilder Pro unter Hardware-Variablen.

    Den Bereich 4x63001–4x63060 nutzt die SPS intern, dort keine Variablen anlegen (Hinweis in DTools Pro).

    Das Hochladen eines Projekts aus dem HMI geht nur, wenn es beim Übertragen erlaubt wurde.

    Quelle: Handbuch Kap. 8.6.1, 10.1–10.8, 11.1; Kinco DTools Pro

  7. 7Ein- und Ausgänge anschließenOptional

    Die 24 Eingänge sind in drei Gruppen zu je acht aufgeteilt: I0 mit Bezug 0M, I1 mit 1M und I2 mit 2M. Jede Gruppe beschaltest du für sich als PNP (Bezug an 0 V) oder NPN (Bezug an +24 V).

    Die 16 Ausgänge sind PNP-Transistoren mit max. 500 mA. Die Last liegt zwischen Ausgang und L− (0 V).

    Die beiden Analogeingänge A und B messen 0/4–20 mA (Signal an RA bzw. RB, Rückleiter an A− bzw. B−) oder 0–10 V und 1–5 V (an A+/A− bzw. B+/B−).

    FunktionKlemmenHinweis
    Schnelle Zähler bis 200 kHzPaare X0/X1 … X6/X7 = I0.0/I0.1 … I0.6/I0.7A/B-Drehgeber, in KincoBuilder Pro unter HSC-Konfiguration
    FlankeninterruptsI0.0–I0.3steigend und fallend
    PWM-Ausgänge4 Kanäle, z. B. PWM0 an Y0 = Q0.0in KincoBuilder Pro unter PWM-Konfiguration › PO Port

    Verdrahtung „PNP-Geber an I0“ zeigenVerdrahtung „Drehgeber an I0.0/I0.1“ zeigenVerdrahtung „Messumformer 3-Leiter 4–20 mA“ zeigenVerdrahtung „Ventil und Lampe an Q0“ zeigenVerdrahtung „PWM an Q0.0“ zeigen

    Quelle: Handbuch Kap. 3.4, 5.2, 8.8, 8.9

  8. 8Erweiterungskarten GK20 einrichtenOptional

    Auf der Rückseite sitzen zwei Steckplätze für GK20-Karten. Beide nehmen die E/A-Karten auf; die GK20-COM passt nur in EXP0, die GK20-CAN nur in EXP1. Im Anschlussplan steckst du die Karten oben unter „Erweiterungskarten stecken“.

    In KincoBuilder Pro heißen die Steckplätze anders: EXP0 ist Steckplatz 1, EXP1 ist Steckplatz 2.

    So geht’s

    1. Versorgung aus, Abdeckung des Steckplatzes abnehmen, Karte einstecken.

    2. In KincoBuilder Pro unter Hardwarekonfiguration Erweiterungs-BD-Karte öffnen und die Karte in den passenden Steckplatz ziehen.

    3. Einstellungen der Karte setzen: Filterzeit (04DI), Verhalten bei STOP (04DT), Baudrate (CAN) oder Protokoll je Schnittstelle (COM).

    4. Konfiguration schreiben. Die Adressen der Karte erscheinen danach unter Hardware-Variablen.

    KarteFunktionSteckplatz
    GK20-04DI4 Digitaleingänge, PNP oder NPNEXP0 oder EXP1
    GK20-04DT4 Transistorausgänge, je 300 mAEXP0 oder EXP1
    GK20-CANCANopen-Master, RJ45nur EXP1
    GK20-COMRS-485 und RS-232, Modbus RTUnur EXP0
    GK20-04XR, -02AI, -02AO, -02RD, -02TCRelais, Analog, Pt100, ThermoelementBelegung folgt, sobald Kinco sie veröffentlicht

    Meldet die SPS Fehler 300 bis 305, antwortet eine Karte nicht oder passt nicht zur Konfiguration: Steckplatz und Kartentyp in KincoBuilder Pro prüfen.

    Verdrahtung „GK20-04DI: PNP-Geber“ zeigenVerdrahtung „GK20-CAN: CANopen“ zeigenVerdrahtung „GK20-COM: RS-485“ zeigen

    Quelle: Handbuch Kap. 3.3, 8.10, 9.2

  9. 9Modbus RTU und Modbus TCPOptional

    Die SPS spricht Modbus über die eingebaute RS-485 (Master oder Slave) und über Ethernet (Server und Client). Als Slave bzw. Server erreicht ein Master die Bereiche I, Q, MI und MQ.

    Modbus TCP Server einschalten

    1. In KincoBuilder Pro unter Hardwarekonfiguration › Netzwerkkonfiguration Modbus-TCP-Funktion öffnen.

    2. Auf der Server-Seite Server aktivieren, Port eintragen, Konfiguration schreiben.

    3. Test mit einem Modbus-Master: 4x0001 entspricht %MQW0.

    BereichSPS-AdressenModbus
    Eingänge I%I0.0–%I99.71x0001–1x0800
    Ausgänge Q%Q0.0–%Q99.70x0001–0x0800
    Eingangswörter MI%MIW0–%MIW3993x0001–3x0400
    Ausgangswörter MQ%MQW0–%MQW24994x0001–4x2500, ab %MQW500 remanent

    Für den Master-Betrieb gibt es die Bausteine ModBus_PORT1_MSG (RS-485) und ModBus_TCP_MSG (Ethernet). Fehlercode 0 = erledigt, 2 = nicht ausgeführt, 101 = Kommunikation gescheitert, 104 = ungültige Eingabe.

    Zählt dein Master Adressen ab 0, verschieben sich alle Adressen um eins.

    Verdrahtung „Modbus RTU an RS-485“ zeigen

    Quelle: Handbuch Kap. 8.6, 8.7, 11.1

  10. 10Startmenü und DiagnoseOptional

    Ins Startmenü des HMI kommst du, wenn du beim Einschalten den Bildschirm gedrückt hältst, bis das Menü erscheint. Dort findest du Systemeinstellungen (Helligkeit, Uhrzeit, IP-Adresse), Firmware-Update und Touch-Kalibrierung. Nach 20 Sekunden ohne Eingabe startet das Projekt; Stop Countdown hält das Menü offen.

    Fehler der SPS stehen in den Systemregistern PLC_ErrID0 (schwerer Fehler) und PLC_ErrID1 (leichter Fehler).

    CodeBedeutung
    104Division durch null
    125Zykluszeit überschritten
    300 / 303Erweiterungskarte EXP0 / EXP1 antwortet nicht
    302 / 305Kartentyp passt nicht zur Konfiguration
    500–531Analogkanal Messbereich überschritten bzw. Drahtbruch
    550CANopen-Slave gestört

    Die vollständige Fehlerliste steht im Handbuch Kap. 9.2.

    Die Firmware der SPS aktualisierst du in KincoBuilder Pro über das Fenster Firmware-Update (Datei .bin).

    Quelle: Handbuch Kap. 8.4, 9, 10.6

Stand 1.0 · 03.10.2026 · Quelle: Kinco GK2070HE User Manual V000 (07/2026), Katalog GK Series (08/2026). Maßgeblich sind das Herstellerhandbuch und die geltenden Normen; Installation und Inbetriebnahme nur durch eine Elektrofachkraft.

Maße und Montage

Das GK2070HE sitzt in einem Ausschnitt der Schaltschranktür oder eines Bedienpults und wird von hinten mit vier Halteklammern gehalten. Die Zeichnung ist aus dem 3D-Modell von Kinco projiziert, die gesteckten Stecker auf der Rückseite sind nach dem Kinco-Maßbild ergänzt. Maße auf ganze Millimeter gerundet.

Montage Schritt für Schritt

  1. 1Einbauort prüfen

    Das GK2070HE ist für den Einbau in Schaltschranktüren und Bedienpulte gedacht. Die Front ist nach IP65 geschützt, die Rückseite nach IP20 – sie gehört in den Schrank. Das Handbuch nennt diese Betriebsbedingungen:

    • Umgebungstemperatur 0 bis 55 °C, Kühlung durch natürliche Luftbewegung.

    • Luftfeuchte 10 bis 95 %, ohne Betauung. Verschmutzungsgrad 2, Aufstellhöhe bis 2000 m.

    • Mindestabstände nennt das Handbuch nicht. Hinter der Platte braucht das Gerät mit gesteckten Steckern 56 mm Tiefe. Plane zusätzlich Platz für Leitungen, Patchkabel und USB-Stecker ein.

    • Steuer- und Kommunikationsleitungen mit mindestens 100 mm Abstand zu Leistungsleitungen verlegen, in getrennten Kanälen.

  2. 2Ausschnitt anreißen und schneiden

    Der Einbauausschnitt ist 192 × 138 mm. Die Ausschnittschablone neben der Zeichnung hilft beim Anreißen. Drucke sie in tatsächlicher Größe (100 %) und prüfe das Kontrollmaß von 100 mm mit dem Lineal.

    Eine Toleranz und die zulässige Plattenstärke nennt das Handbuch nicht. Schneide lieber knapp und arbeite nach, als zu groß zu schneiden. Entgrate die Kanten, damit die Dichtung sauber anliegt.

    Späne und Bohrstaub dürfen nicht in die Lüftungsschlitze des Geräts fallen. Schneide den Ausschnitt deshalb, bevor das Gerät in der Nähe ist.

    Ausschnitt in der Zeichnung zeigen

  3. 3Einsetzen und festklemmen

    Zum Befestigen liegen dem Gerät vier Halteklammern mit Schraube bei.

    • Gerät von vorn in den Ausschnitt setzen. Die Dichtung am Frontrahmen bleibt dran.

    • Die Haken der Halteklammern von hinten in die viereckigen Schlitze am Gehäuse einhängen, wahlweise oben und unten oder links und rechts.

    • Schrauben im Uhrzeigersinn anziehen, empfohlen sind 0,5 N·m. So bleibt die Front dicht und das Gehäuse verzieht sich nicht.

  4. 4Ausbauen
    • Alle Klemmleisten und das Ethernet-Kabel abziehen, damit beim Herausheben nichts beschädigt wird.

    • Die vier Schrauben gegen den Uhrzeigersinn lösen und die Halteklammern abnehmen.

    • Das Gerät gerade nach vorn aus dem Ausschnitt heben, ohne es anzustoßen.

Stand 1.0 · 03.10.2026 · Quelle: Kinco GK2070HE User Manual V000 (07/2026), Kap. 3, 6 und 7; Kinco-Maßbild GK2070HE 2D und 3D-Modell GK2070HE-3D. Maßgeblich sind das Herstellerhandbuch und die geltenden Normen; Installation nur durch eine Elektrofachkraft.

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Kinco GK2 — Serienunterlagen

Kinco GK2 HMI mit SPS und GK20-Karten

Neu
Kinco GK2070HE-42DTP 7" GK Series HMI-Touchpanel mit Ethernet und integrierter SPS
Wer eine Maschine mit Bedienoberfläche und Steuerung ausrüsten möchte, ohne zwei Geräte zu verdrahten und zwei Plätze im Schaltschrank zu belegen, findet im Kinco GK2070HE-42DTP eine kompakte Komplettlösung: 7"-Touchpanel und speicherprogrammierbare Steuerung mit 42 integrierten Ein- und Ausgängen in einem Gehäuse. 🏭 Typische Einsatzfelder Verpacken, Etikettieren, Fördern: Mehrstationen-Maschinen, bei denen Rezeptverwaltung und Bedienung direkt am Gerät liegen sollen — die 24 Eingänge decken Sensorik und Taster ohne zusätzliche Klemmenerweiterung ab. Lüfter, Pumpen, Kessel: Anlagen mit überschaubarer Signalzahl, bei denen Betriebsstunden, Sollwerte und Störmeldungen an einem Punkt zusammenlaufen. Dosier- und Fluidtechnik: Die zwei Analogeingänge mit 16 Bit Auflösung nehmen Druck-, Durchfluss- oder Füllstandsgeber mit 4–20 mA direkt auf. Stall- und Gewächshaustechnik: Temperatur- und Feuchteüberwachung, Fütterung, Bewässerung — mit Erweiterungsmodulen für Thermoelemente und Widerstandsthermometer. 🖥️ Display und Bedienung 7"-TFT mit 1024 × 600 Pixel, 16,7 Millionen Farben und 450 cd/m² Helligkeit. Die LED-Hintergrundbeleuchtung ist auf über 30.000 Betriebsstunden ausgelegt. Die Frontseite ist nach IP65 geschützt und damit spritzwasserfest — Reinigung im Lebensmittel- oder Stallbereich ist kein Problem. 🧤 Resistiver Touch: bedienbar mit Handschuhen Der 4-Draht-Touch reagiert auf mechanischen Druck. Arbeitshandschuhe, nasse Finger oder ein Stift funktionieren gleichermaßen — anders als bei kapazitiven Glas-Touchpanels. 💡 Dafür gibt es keine Multi-Touch-Gesten wie Pinch und Zoom. Wer die braucht, ist mit einem kapazitiven Panel besser bedient. ⚡ Integrierte SPS mit 42 Ein- und Ausgängen 24 digitale Eingänge 24 V DC, wahlweise PNP oder NPN beschaltbar 16 digitale Ausgänge als PNP-Transistor, 500 mA je Kanal, mit Kurzschluss-, Übertemperatur- und Verpolschutz 2 analoge Eingänge mit 16 Bit Auflösung für 4–20 mA, 0–20 mA, 1–5 V und 0–10 V, Messgenauigkeit 0,2 % vom Endwert 4 schnelle Zählereingänge bis 200 kHz, auch für A/B-Inkrementalgeber 4 PWM-Ausgänge und 4 Flankeninterrupts auf I0.0 bis I0.3 Programmspeicher 60 kB, Datenspeicher 16 kB, davon 4 kB remanent. 🔧 Zwei Erweiterungsslots ab Werk Reicht die interne Bestückung nicht, nehmen die beiden EXP-Steckplätze Module der Kinco-GK20-Reihe auf: Strom- und Spannungssignale, Thermoelemente, Widerstandsthermometer, zusätzliche digitale E/A und Relaisausgänge. Slot EXP0 nimmt zusätzlich ein serielles Modul auf, Slot EXP1 ein CAN-Modul. 🔌 Konnektivität Ethernet 10/100 Mbit/s — ein RJ45-Port mit integriertem Layer-2-Switch, den sich HMI- und SPS-Teil mit jeweils eigener IP-Adresse teilen. Das spart einen Switch-Port im Schrank. RS-485, galvanisch getrennt — bis 115,2 kbit/s, für Modbus RTU als Master oder Slave sowie für freie ASCII-Protokolle USB-A für Speichersticks, Tastatur oder Barcode-Scanner USB-C für Projektübertragung, Firmware-Update und Druckerausgabe — das Projekt lässt sich alternativ über Ethernet oder per USB-Stick am USB-A-Port aufspielen Die Versorgung ist galvanisch getrennt und gegen Verpolung, Überstrom und Überspannung geschützt. Alle Klemmen sind Push-in-Federklemmen — verdrahtet wird ohne Schraubendreher. 💻 Programmierung mit zwei Werkzeugen Die Steuerung wird mit KincoBuilder Pro nach IEC 61131-3 programmiert — Strukturierter Text, Kontaktplan, Funktionsbausteine, Ablaufsprache und Anweisungsliste stehen zur Verfügung, dazu Projekt-, POU- und Task-Verwaltung, Simulation und Trace. Für Kinco-Servoantriebe gibt es fertige Motion-Bibliotheken. Die Visualisierung entsteht in DToolsPro mit Rezeptverwaltung, Alarmhistorie, Bedienprotokoll und Benutzerrechten. Dazu kommen RFID-Anmeldung ohne Treiberinstallation, indexgesteuerte Bildwiederverwendung (ein Bild für viele Datensätze statt vieler Bilder) und Projekte, die sich auf andere Displaygrößen übertragen lassen. ⚠️ Beide Teile werden getrennt projektiert und in zwei getrennten Programmen entwickelt. Wer das aus der Kinco-MK-Serie kennt, findet sich sofort zurecht. 🔩 Montage und Abmessungen Fronteinbau in die Schaltschranktür, Ausschnitt 192 × 138 mm. Außenmaß 204 × 150 mm, Einbautiefe 63 mm einschließlich Klemmen. Betrieb von 0 °C bis 55 °C bei 10 bis 95 % relativer Feuchte ohne Betauung, Lagerung ab −20 °C. Versorgung 24 V DC mit einem zulässigen Bereich von 19,2 bis 28,8 V, Leistungsaufnahme 10 W. Passive Kühlung, keine Lüfter. 🏷️ Hersteller und Zuverlässigkeit Kinco Automation ist ein etablierter Hersteller mit jahrelanger Erfahrung in der Entwicklung von HMI, Steuerungs- und Antriebstechnik für den globalen Industriemarkt. Das GK2070HE-42DTP ist CE-zertifiziert (EN IEC 61000-6-2:2019 und EN IEC 61000-6-4:2019) und erfüllt die EMV-Anforderungen für den industriellen Einsatz in Europa. Kinco-HMI sind bei weit über 100 spstiger-Kunden in Deutschland im Einsatz.
Ab 256,00 € *

Preis exkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

E/A-Erweiterungsmodul Kinco GK20 für GK2070HE HMI mit SPS
Wenn dir am Kinco GK2070HE ein paar Kanäle fehlen, brauchst du kein zweites Gerät: die GK20-Module stecken direkt in die beiden Erweiterungsplätze und erweitern die integrierte SPS um Digital-, Analog- oder Temperatureingänge. Kein zusätzliches Netzteil, keine Klemmenbrücke, keine Änderung an der Verdrahtung des Grundgeräts. 🏭 Typische Einsatzfelder Nachrüstung im Feld: Die Anlage läuft, es kommen zwei Sensoren dazu. GK20-04DI steckst du ohne Umbau des Schaltschranks nach. Temperaturregelung ohne separaten Regler: GK20-02TC oder GK20-02RD bringen zwei Messkanäle direkt in die SPS — Regelung und Visualisierung laufen im selben Gerät. Stellsignale für Ventile und Umrichter: GK20-02AO liefert zwei Analogausgänge in 0–20 mA, 4–20 mA, 0–10 V oder 1–5 V. Potentialfreie Lasten: GK20-04XR schaltet vier Relaisausgänge, wenn Transistorausgänge nicht passen. 🔌 Die sieben E/A-Module im Überblick GK20-04DI: 4 Digitaleingänge, 24 V DC, PNP und NPN verdrahtbar. GK20-04DT: 4 Digitalausgänge als Transistor, PNP und NPN möglich. GK20-04XR: 4 Relaisausgänge. GK20-02AI: 2 Analogeingänge für 0–20 mA, 4–20 mA, 0–10 V und 1–5 V. GK20-02AO: 2 Analogausgänge für 0–20 mA, 4–20 mA, 0–10 V und 1–5 V. GK20-02RD: 2 RTD-Eingänge für PT100, PT1000 und Cu50. GK20-02TC: 2 Thermoelementeingänge für die Typen J, K, E, S und T sowie 0 – 100 mV. 🔧 Steckplätze: zwei pro Gerät EXP0: Analog (IV), Thermoelement (TC), RTD (RD), Digitaleingänge (DI), Digitalausgänge (DO), Relaisausgänge (XR) und das Kommunikationsmodul COM. EXP1: dieselben E/A-Module plus das Kommunikationsmodul CAN. 💡 Du kannst also maximal zwei Module gleichzeitig betreiben — und jeweils nur ein CAN- und ein COM-Modul, weil diese beiden an ihren jeweiligen Steckplatz gebunden sind. 🔗 Kompatibilität Die GK20-Module sind für die Kinco GK-Serie entwickelt und passen in das GK2070HE-42DTP. Projektiert und parametriert wird alles in KincoBuilder Pro zusammen mit dem Anwenderprogramm des Grundgeräts — kein separates Konfigurationswerkzeug. 🏷️ Hersteller und Zuverlässigkeit Kinco Automation ist ein etablierter Hersteller mit jahrelanger Erfahrung in der Entwicklung von HMI, SPS und Antriebstechnik für den globalen Industriemarkt. Die GK20-Module sind Originalzubehör und werden über die GK-Steckplätze direkt vom Gerät versorgt — kein separates Netzteil, keine Fremdverdrahtung.
Varianten ab 19,20 € *
24,00 € *

Preis exkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

Kommunikationserweiterungsmodul Kinco GK20 für GK2070HE HMI mit SPS
Das Kinco GK2070HE bringt Ethernet und eine isolierte RS-485-Schnittstelle mit. Wenn dein Feldbus damit nicht abgedeckt ist, steckst du eines der beiden GK20-Kommunikationsmodule in einen Erweiterungsplatz und hast den passenden Anschluss — ohne Gateway, ohne zweites Gerät. 🌐 Die beiden Module GK20-CAN: CAN 2.0B mit CANopen-Master-Funktion und freier CAN-Kommunikation. Damit hängst du CANopen-Slaves wie Antriebe, Ventilinseln oder dezentrale E/A direkt an die integrierte SPS. Für Kinco-Servoantriebe unterstützt das Modul die Kinco-Motion-Control-Funktionen. Steckplatz EXP1. GK20-COM: 1 x RS-485 und 1 x RS-232 in einem Modul, mit Modbus RTU als Master und Slave sowie freiem Protokoll für Geräte mit eigener ASCII-Syntax — Waagen, Drucker, Barcodeleser, Messgeräte. Steckplatz EXP0. 🏭 Typische Einsatzfelder Antriebe über CANopen: Mehrere Achsen an einem Bus statt jede einzeln über Analogsignale ansteuern. Zweiter serieller Strang: Die eingebaute RS-485 bedient schon ein Fremdgerät, die Sensorik soll auf einen eigenen Bus. GK20-COM liefert die zweite Leitung. Geräte mit RS-232: Ältere Drucker, Waagen und Messgeräte sprechen kein RS-485. Mit GK20-COM bindest du sie direkt an, ohne Pegelwandler. 🔧 Steckplätze: zwei pro Gerät EXP0: Analog (IV), Thermoelement (TC), RTD (RD), Digitaleingänge (DI), Digitalausgänge (DO), Relaisausgänge (XR) und das Kommunikationsmodul COM. EXP1: dieselben E/A-Module plus das Kommunikationsmodul CAN. 💡 Du kannst also maximal zwei Module gleichzeitig betreiben — und jeweils nur ein CAN- und ein COM-Modul, weil diese beiden an ihren jeweiligen Steckplatz gebunden sind. 🔗 Kompatibilität Beide Module sind für die Kinco GK-Serie entwickelt und passen in das GK2070HE-42DTP. Die Kommunikation projektierst du in KincoBuilder Pro im Anwenderprogramm des Grundgeräts. 🏷️ Hersteller und Zuverlässigkeit Kinco Automation ist ein etablierter Hersteller mit jahrelanger Erfahrung in der Entwicklung von HMI, SPS und Antriebstechnik für den globalen Industriemarkt. Die GK20-Module sind Originalzubehör und werden über die GK-Steckplätze direkt vom Gerät versorgt — kein separates Netzteil, keine Fremdverdrahtung.
Varianten ab 25,60 € *
32,00 € *

Preis exkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

Passende Software

Kinco DTools Pro - kostenfreie Programmiersoftware für Kinco HMI der Serie F2, G2 und GL2
Kinco DTools Pro ist die kostenfreie Programmiersoftware für die Kinco HMI der neuen Serien F2, G2 und GL2.Die Software bietet umfangreiche Kommunikationstreiber für SPS, viele Grafiken und Funktionen.Es werden Modbus, Codesys, Siemens TIA, Siemens LOGO, Beckhoff ADS, OPC UA und viele andere SPS-Protokolle zur Kommunikation unterstützt.Ein Auszug aus dem Funktionsumfang:Lampen, Schalter, Ziffernanzeigen, TextanzeigenSchieberegler, Diagramme, SkalenBilder und Grafiken, PDF-Anzeige Alarme, EreignisseRezeptverwaltungDatenlogging, Diagramme und die Anbindung relationaler DatenbankenVNC, MQTT, OPC UA, FTP, Fernsteuerung und Programmupdates über VPNMakros zur LogikausführungTextbibliotheken für mehrsprachige HMIWeb Cam, IP-Kamera, Videos (nur F2 und G2, nicht GL2) Elektronische Signaturen, Web Browser (nur F2, nicht G2 und GL2)Die aktuelle Version findet ihr direkt in der Registerkarte Downloads.Das Nutzerhandbuch ist in DTools Pro im Menü "Help" unter "Help Document" verfügbar.Die Handbücher der SPS-Kommunikationstreiber können in der jeweiligen Treiberkonfiguration über den Button "Connection Doc" aufgerufen werden. Hinweis: Falls die Elemente in der Software zu klein oder verschoben anzeigt werden, wählt in der Windows-Verknüpfung für den Aufruf von DTools Pro per Rechtsklick die Eigenschaften aus, dann "Kompatibilität", dort "Hohe DPI Einstellung ändern". Im Folgenden Menü wählt den Haken unten für Überschreiben und dort "System".
0,00 € *

Preis exkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

Neu
Kinco Builder Pro - Programmiersoftware für Kinco SPS der Serie GK2
Kinco Builder Pro (KBP) ist die kostenfreie Programmiersoftware für die SPS-Seite der Kinco GK2 – aktuell das HMI-SPS-Kombigerät GK2070HE-42DTP mit seinen GK20-Erweiterungsmodulen. Wer eine Steuerung nicht nur in Kontaktplan und Anweisungsliste programmieren will, sondern mit allen fünf Sprachen der IEC 61131-3 und mit Funktionsbausteinen mit eigener Instanz, ist hier richtig. 🧩 Funktionsumfang Strukturierter Text (ST), Kontaktplan (KOP), Funktionsplan (FUP), Anweisungsliste (AWL) und Ablaufsprache (AS) Eigene Funktionen, Funktionsbausteine und Datentypen (Aufzählungen, Strukturen) Globale Variablentabellen, Monitortabellen und Zeitdiagramm (Trace) Taskkonfiguration mit mehreren Tasks Hardwarekonfiguration: E/A, serielle Schnittstellen (UART), CANopen, Netzwerk, Erweiterungsmodule, schnelle Zähler (HSC) und PWM Bibliothek mit Basis- und erweiterten Befehlen, Kinco-Bewegungsbefehlen und Kommunikationsbefehlen Integrierter Simulator: Programme ohne Hardware testen und online beobachten (Bewegungsfunktionen simuliert er derzeit nicht) 🔗 Welche Software für welches Gerät? Die GK2 hat zwei Programmierumgebungen: Die Steuerung programmiert ihr mit Kinco Builder Pro, die Bedienoberfläche mit Kinco DTools Pro. Für die Steuerungen der Serien MK, KS, K2, K6 und K6S gibt es den klassischen Kinco Builder, der mit Kontaktplan und Anweisungsliste arbeitet. 📥 Download und Handbücher Die aktuelle Version, das Benutzerhandbuch und das Handbuch der Funktionen und Funktionsbausteine findet ihr in der Registerkarte Downloads. 💡 Hinweis: Die Oberfläche von Kinco Builder Pro ist derzeit nur auf Englisch verfügbar. An einer deutschen Fassung arbeiten wir gemeinsam mit Kinco.
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