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Du willst 4 analoge Signale dort erfassen oder ausgeben, wo sie entstehen — und das Ganze in deine CC-Link-Linie einbinden, ohne Buskoppler und ohne zusätzliche Analogkarte im Hauptschrank. Das CC4-Analogmodul bringt Elektronik, CC-Link-Anschluss und 4 Kanäle in einem Gehäuse von 25 mm Breite unter, jeweils als Spannungs- oder Stromvariante.
🏭 Typische Einsatzfelder
Prozesswerte in der Mitsubishi-Welt: Drucktransmitter, Füllstandssonden oder Durchflussmesser mit 4 – 20 mA vor Ort einlesen und als Messwert direkt im Master verarbeiten.
Sollwerte für Frequenzumrichter und Ventile: Drehzahl oder Stellung über 0 – 10 V bzw. 4 – 20 mA vorgeben, ohne einen Analogkanal zum Hauptschrank zurückzuführen.
Erweiterung einer bestehenden CC-Link-Linie: Wenn die Analogkarten am Zentralgerät belegt sind, kommen die zusätzlichen Kanäle als weitere Station ins Netz.
🔌 Ausführungen mit 4 Kanälen
CC4-A40V: 4 Analogeingänge Spannung: −10 V bis +10 V, 0 – 5 V oder 1 – 5 V
CC4-A40I: 4 Analogeingänge Strom: 4 – 20 mA oder 0 – 20 mA
CC4-A04V: 4 Analogausgänge Spannung: −10 V bis +10 V, 0 – 5 V oder 1 – 5 V
CC4-A04I: 4 Analogausgänge Strom: 4 – 20 mA oder 0 – 20 mA
Den Messbereich wählst du pro Kanal über das Bereichswort; ab Werk stehen Spannungsmodule auf −10 V bis +10 V und Strommodule auf 4 – 20 mA. Für unruhige Signale lässt sich je Kanal ein gleitender Mittelwert über 4, 8, 16 oder 32 Werte zuschalten. Ein 4-Kanal-Analogmodul belegt eine Station (Remote-Device-Station).
⚙️ Technische Kerndaten
Analogeingänge: 16 Bit, Genauigkeit ±0,1 %, Eingangsimpedanz ≥ 2 kΩ (Spannung) bzw. 100 Ω (Strom)
Analogausgänge: 12 Bit, Genauigkeit ±0,1 %, Last ≥ 2 kΩ (Spannung) bzw. ≤ 200 Ω (Strom)
Bus: CC-Link (Standard-Slave), 5 Baudraten von 156 kbit/s bis 10 Mbit/s, Leitungslänge bis 100 m bei 10 Mbit/s und bis 1200 m bei 156 kbit/s, CC-Link-Spezialkabel
Adresse: Stationsnummer 1 – 64 und Baudrate über Drehschalter am Gerät, kein PC nötig
Versorgung: 24 V DC (18 – 36 V), Stromaufnahme ≤ 50 mA, galvanische Trennung 500 V AC
Umgebung: −10 °C bis +60 °C Betrieb, −20 °C bis +75 °C Lagerung, 95 % relative Feuchte ohne Betauung, IP20
Bauform: 102 × 72 × 25 mm, 150 g, 35-mm-DIN-Schiene, steckbare Federzugklemmen 0,3 – 1,0 mm² (AWG 22 – 17)
Diagnose: grüne LED je Kanal, dazu PWR, RUN und ERR am Gehäuse
🔗 Kompatibilität
Das CC4 arbeitet als normaler CC-Link-Slave und lässt sich an allen gängigen CC-Link-Mastern projektieren. Eingerichtet wird es über die Netzwerkparameter am Master — das Handbuch zeigt den Ablauf Schritt für Schritt am Beispiel einer Mitsubishi Q-Serie mit GX Works2. Du brauchst keine Hersteller-Software und keine Lizenz.
🔧 Montage und Inbetriebnahme
Das Modul rastet auf die 35-mm-DIN-Schiene. Die Klemmenblöcke sind steckbar — du verdrahtest sie im Schaltschrank vor und steckst sie erst danach auf. Im Servicefall ziehst du den Block ab, tauschst das Gerät und steckst den Block wieder drauf, ohne eine Ader zu lösen. Baudrate und Stationsnummer stellst du vor dem Einschalten an den Drehschaltern ein; nach einer Änderung einmal aus- und wieder einschalten. An beiden Bus-Enden gehört ein Abschlusswiderstand zwischen DA und DB (110 Ω beim Standardkabel).
🏷️ Hersteller und Verfügbarkeit
Solidot (Nanjing Solidot Electronic Technology) baut seit Jahren Remote-I/O und Feldbuskomponenten für den industriellen Serieneinsatz. Die CC4-Serie ist die CC-Link-Schwester von EC4 (EtherCAT), EI4 (EtherNet/IP) und PN4 (PROFINET) — gleiche Bauform, gleiche Klemmen, nur ein anderer Feldbus. spstiger ist Importeur der Serie in der EU; technische Rückfragen beantworten wir auf Deutsch, ohne Umweg über den Hersteller.
Technische Daten
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