Habt ihr Fragen? Unsere Community hat diese vielleicht schon beantwortet!
Mit anderen austauschen in unserem Support-Forum
Solidot EC5R-3200 – EtherCAT Remote-I/O, 32 × DI (NPN/PNP)
- 32 Eingänge (24 V DC)
- EtherCAT
- Federklemme, DIN-Schiene
- Abnehmbarer Klemmenblock
Kunden haben sich auch angesehen
Wer Sensoren und Aktoren dezentral an eine Steuerung anbinden möchte, ohne jede Leitung einzeln bis in den Hauptschaltschrank zu ziehen, findet in der Solidot EC5R-Serie ein kompaktes, flaches EtherCAT-Remote-I/O-System. Die Module sitzen dort, wo die Signale entstehen – an der Maschine oder im Feldverteiler – und übertragen alle Ein- und Ausgänge über ein einziges EtherCAT-Kabel zur Steuerung. Kanalnahe Status-LEDs zeigen jeden Ein- und Ausgang direkt am Klemmenpunkt an. Das spart Verdrahtung, Klemmen und Platz im Zentralschrank – und verkürzt die Fehlersuche.
🏭 Typische Einsatzfelder
Dezentrale Maschinenmodule: Jede Baugruppe bekommt ihr eigenes I/O-Modul, angebunden über eine durchgehende EtherCAT-Linie – neue Module werden einfach angereiht.
Schaltschrank entlasten: Statt hunderter Adern zum Zentralschrank laufen nur zwei RJ45-Leitungen pro Modul. Weniger Kabelkanäle, weniger Klemmen, übersichtlichere Anlage.
Retrofit mit EtherCAT-Master: Bestehende Beckhoff-TwinCAT- oder CODESYS-Steuerungen um dezentrale E/A erweitern, ohne die zentrale SPS zu vergrößern.
Gemischte Signalrichtung: Vom reinen 32-Kanal-Ein- oder -Ausgangsmodul bis zur 16/16-Kombi – beim Modell 1616B+ sind 16 Kanäle frei als Ein- oder Ausgang konfigurierbar. So passt eine Variante auch dann noch, wenn sich die Anforderung ändert.
🌐 EtherCAT: ein Kabel für alle Signale
EtherCAT überträgt die Prozessdaten aller angereihten Module mit sehr geringer Latenz über eine Linientopologie. Jedes EC5R-Modul hat zwei RJ45-Ports (IN/OUT, 100 Mbps) und wird durchgeschleift – kein zusätzlicher Switch nötig. Über die EtherCAT-Gerätebeschreibungsdatei (ESI) wird das Modul im Master eingelesen und ist sofort projektierbar.
🔗 Kompatibilität
Als normkonformes EtherCAT-Slave-Gerät arbeitet die EC5R-Serie an jedem EtherCAT-Master – etwa Beckhoff TwinCAT oder CODESYS. Die Integration erfolgt herstellerunabhängig über die ESI-Datei. Die Eingänge der Typen 3200 und 1616B akzeptieren wahlweise NPN- oder PNP-Sensoren – praktisch, wenn im Bestand beide Sensorarten vorkommen.
🔌 Aufbau und Anschluss
Werkzeuglose Federklemmen: Versorgung und I/O werden über Push-in-Federklemmen angeschlossen – Leiter einstecken, fertig, ohne Schraubendreher.
Hutschienenmontage: 35-mm-DIN-Schiene, kompaktes flaches Gehäuse (182 × 58 × 34 mm), passive Kühlung – kein Lüfter, keine Wartung.
Versorgung: 24 V DC, zulässig 20,4 – 28,8 V DC. Grüne Status-LED je Kanal direkt an der Klemme.
⚠️ Grenzen ehrlich benannt
Schutzart IP20 – für Schaltschrank oder geschütztes Gehäuse, nicht für die ungeschützte Feldumgebung.
Versorgung ausschließlich 20,4 – 28,8 V DC, keine AC-Speisung.
Betrieb von -20 °C bis +60 °C (passive Kühlung).
Standard-Prozess-I/O – keine funktional-sicheren (Safety-)Ein-/Ausgänge. Für Not-Halt o. Ä. ist eine separate Sicherheitssteuerung nötig.
EC5R-Module sind Slave-Geräte und benötigen einen EtherCAT-Master – sie ersetzen keine Steuerung.
🏷️ Hersteller und Zuverlässigkeit
Solidot (s'Dot) ist auf industrielle Netzwerk- und Remote-I/O-Technik spezialisiert. Die EC5R-Module sind CE- und RoHS-konform und für den industriellen Einsatz ausgelegt; Ein- und Ausgänge sind galvanisch getrennt (500 V AC), die Transistorausgänge kurzschlussfest mit automatischem Wiederanlauf. spstiger bietet die Serie mit deutschsprachiger Beratung und Support.
Technische Daten
Anmelden