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Solidot PN5R – Support, Anschlussplan & Inbetriebnahme

Interaktiver Anschlussplan Solidot PN5R

Alles für deinen Solidot PN5R nach dem Kauf – für alle vier Modelle im Shop: PN5R-3200, -1616B, -1616B+ und -0032B:

  • Interaktiver Anschlussplan: System- und Feldversorgung, 3-Leiter-Sensoren und Taster, Lasten, COM für NPN/PNP, PROFINET zum Controller und Linie über den eingebauten Switch, mit Leitungsquerschnitten und Parametern

  • PROFINET: GSDML-Datei, Gerätename und die Adresse jedes Kanals in TIA Portal für dein Modell

  • Erste Schritte: Inbetriebnahme in zehn Schritten, von der Montage bis zum ersten Signal in TIA Portal

  • Maße & Montage: Außenmaße, Hutschiene oder Wandmontage mit Bohrschablone, Mindestabstände und Stecker

  • Downloads: Benutzerhandbuch (EN), GSDML-Dateien, 2D- und 3D-Zeichnungen (auch mit Staubschutz) sowie EPLAN-Makros

  • Kostenfreier Support von spstiger, wenn du nicht weiterkommst

Weiter unten:HilfeDownloads

Interaktiver Anschlussplan

Tippe in der Zeichnung auf eine Klemme oder Leitung, um Details zu sehen.

Klemmenübersicht PN5R

KlemmeGruppemm²Funktion
24VVersorgung0,2–0,75Systemversorgung +24 V DC (20,4–28,8 V) der Modulelektronik, ≤ 50 mA.
0VVersorgung0,2–0,750 V der Systemversorgung.
IO+Versorgung0,2–0,75Feldversorgung +24 V DC (IO+), zweite Klemme; intern mit Klemme 3 verbunden.
IO+Versorgung0,2–0,75Feldversorgung +24 V DC (IO+), max. 8 A je Gruppe. Versorgt alle 24-V-Klemmen (2) der Kanäle.
IO−Versorgung0,2–0,750 V der Feldversorgung (IO−). Intern mit allen 0-V-Klemmen (3) der Kanäle verbunden.
IO−Versorgung0,2–0,750 V der Feldversorgung (IO−), zweite Klemme; intern mit Klemme 4 verbunden.
NCVersorgung0,2–0,75Nicht belegt.
PEVersorgung0,2–0,75Erdung. PE sicher erden (Handbuch Kap. 6.2).
X1PROFINET–PROFINET IO, 100 Mbit/s, RJ45, Zykluszeit ab 1 ms. Beide Buchsen hängen am eingebauten Switch: eine zum Controller, die andere zum nächsten Gerät. Kabel Kat. 5 oder besser, geschirmt (STP) empfohlen, max. 100 m. Status-LED L/A0.
X2PROFINET–PROFINET IO, 100 Mbit/s, RJ45, Zykluszeit ab 1 ms. Beide Buchsen hängen am eingebauten Switch: eine zum Controller, die andere zum nächsten Gerät. Kabel Kat. 5 oder besser, geschirmt (STP) empfohlen, max. 100 m. Status-LED L/A1.
1Kanal 000,3–1,5Digitaleingang X00, PNP: „1“ bei 15–30 V (≥ 2,1 mA), „0“ bei −3…+5 V, 4 mA bei 24 V, Filter einstellbar (ab Werk 3 ms). PROFINET: Eingangsbyte 0, Bit 0 (in TIA Portal %I<Anfangsadresse + 0>.0), in der Alarm-Fassung 2 Byte weiter hinten.
2Kanal 000,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 000,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 010,3–1,5Digitaleingang X01, PNP: „1“ bei 15–30 V (≥ 2,1 mA), „0“ bei −3…+5 V, 4 mA bei 24 V, Filter einstellbar (ab Werk 3 ms). PROFINET: Eingangsbyte 0, Bit 1 (in TIA Portal %I<Anfangsadresse + 0>.1), in der Alarm-Fassung 2 Byte weiter hinten.
2Kanal 010,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 010,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 020,3–1,5Digitaleingang X02, PNP: „1“ bei 15–30 V (≥ 2,1 mA), „0“ bei −3…+5 V, 4 mA bei 24 V, Filter einstellbar (ab Werk 3 ms). PROFINET: Eingangsbyte 0, Bit 2 (in TIA Portal %I<Anfangsadresse + 0>.2), in der Alarm-Fassung 2 Byte weiter hinten.
2Kanal 020,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 020,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 030,3–1,5Digitaleingang X03, PNP: „1“ bei 15–30 V (≥ 2,1 mA), „0“ bei −3…+5 V, 4 mA bei 24 V, Filter einstellbar (ab Werk 3 ms). PROFINET: Eingangsbyte 0, Bit 3 (in TIA Portal %I<Anfangsadresse + 0>.3), in der Alarm-Fassung 2 Byte weiter hinten.
2Kanal 030,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 030,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 040,3–1,5Digitaleingang X04, PNP: „1“ bei 15–30 V (≥ 2,1 mA), „0“ bei −3…+5 V, 4 mA bei 24 V, Filter einstellbar (ab Werk 3 ms). PROFINET: Eingangsbyte 0, Bit 4 (in TIA Portal %I<Anfangsadresse + 0>.4), in der Alarm-Fassung 2 Byte weiter hinten.
2Kanal 040,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 040,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 050,3–1,5Digitaleingang X05, PNP: „1“ bei 15–30 V (≥ 2,1 mA), „0“ bei −3…+5 V, 4 mA bei 24 V, Filter einstellbar (ab Werk 3 ms). PROFINET: Eingangsbyte 0, Bit 5 (in TIA Portal %I<Anfangsadresse + 0>.5), in der Alarm-Fassung 2 Byte weiter hinten.
2Kanal 050,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 050,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 060,3–1,5Digitaleingang X06, PNP: „1“ bei 15–30 V (≥ 2,1 mA), „0“ bei −3…+5 V, 4 mA bei 24 V, Filter einstellbar (ab Werk 3 ms). PROFINET: Eingangsbyte 0, Bit 6 (in TIA Portal %I<Anfangsadresse + 0>.6), in der Alarm-Fassung 2 Byte weiter hinten.
2Kanal 060,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 060,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 070,3–1,5Digitaleingang X07, PNP: „1“ bei 15–30 V (≥ 2,1 mA), „0“ bei −3…+5 V, 4 mA bei 24 V, Filter einstellbar (ab Werk 3 ms). PROFINET: Eingangsbyte 0, Bit 7 (in TIA Portal %I<Anfangsadresse + 0>.7), in der Alarm-Fassung 2 Byte weiter hinten.
2Kanal 070,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 070,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 080,3–1,5Digitaleingang X08, PNP: „1“ bei 15–30 V (≥ 2,1 mA), „0“ bei −3…+5 V, 4 mA bei 24 V, Filter einstellbar (ab Werk 3 ms). PROFINET: Eingangsbyte 1, Bit 0 (in TIA Portal %I<Anfangsadresse + 1>.0), in der Alarm-Fassung 2 Byte weiter hinten.
2Kanal 080,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 080,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 090,3–1,5Digitaleingang X09, PNP: „1“ bei 15–30 V (≥ 2,1 mA), „0“ bei −3…+5 V, 4 mA bei 24 V, Filter einstellbar (ab Werk 3 ms). PROFINET: Eingangsbyte 1, Bit 1 (in TIA Portal %I<Anfangsadresse + 1>.1), in der Alarm-Fassung 2 Byte weiter hinten.
2Kanal 090,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 090,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 0A0,3–1,5Digitaleingang X0A, PNP: „1“ bei 15–30 V (≥ 2,1 mA), „0“ bei −3…+5 V, 4 mA bei 24 V, Filter einstellbar (ab Werk 3 ms). PROFINET: Eingangsbyte 1, Bit 2 (in TIA Portal %I<Anfangsadresse + 1>.2), in der Alarm-Fassung 2 Byte weiter hinten.
2Kanal 0A0,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 0A0,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 0B0,3–1,5Digitaleingang X0B, PNP: „1“ bei 15–30 V (≥ 2,1 mA), „0“ bei −3…+5 V, 4 mA bei 24 V, Filter einstellbar (ab Werk 3 ms). PROFINET: Eingangsbyte 1, Bit 3 (in TIA Portal %I<Anfangsadresse + 1>.3), in der Alarm-Fassung 2 Byte weiter hinten.
2Kanal 0B0,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 0B0,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 0C0,3–1,5Digitaleingang X0C, PNP: „1“ bei 15–30 V (≥ 2,1 mA), „0“ bei −3…+5 V, 4 mA bei 24 V, Filter einstellbar (ab Werk 3 ms). PROFINET: Eingangsbyte 1, Bit 4 (in TIA Portal %I<Anfangsadresse + 1>.4), in der Alarm-Fassung 2 Byte weiter hinten.
2Kanal 0C0,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 0C0,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 0D0,3–1,5Digitaleingang X0D, PNP: „1“ bei 15–30 V (≥ 2,1 mA), „0“ bei −3…+5 V, 4 mA bei 24 V, Filter einstellbar (ab Werk 3 ms). PROFINET: Eingangsbyte 1, Bit 5 (in TIA Portal %I<Anfangsadresse + 1>.5), in der Alarm-Fassung 2 Byte weiter hinten.
2Kanal 0D0,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 0D0,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 0E0,3–1,5Digitaleingang X0E, PNP: „1“ bei 15–30 V (≥ 2,1 mA), „0“ bei −3…+5 V, 4 mA bei 24 V, Filter einstellbar (ab Werk 3 ms). PROFINET: Eingangsbyte 1, Bit 6 (in TIA Portal %I<Anfangsadresse + 1>.6), in der Alarm-Fassung 2 Byte weiter hinten.
2Kanal 0E0,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 0E0,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 0F0,3–1,5Digitaleingang X0F, PNP: „1“ bei 15–30 V (≥ 2,1 mA), „0“ bei −3…+5 V, 4 mA bei 24 V, Filter einstellbar (ab Werk 3 ms). PROFINET: Eingangsbyte 1, Bit 7 (in TIA Portal %I<Anfangsadresse + 1>.7), in der Alarm-Fassung 2 Byte weiter hinten.
2Kanal 0F0,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 0F0,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 000,3–1,5Konfigurierbarer Kanal 00 (DI oder DO, PNP), Einstellung über DIP-Schalter 1–5 bzw. selbsttätig nach Verdrahtung. Als Ausgang max. 0,5 A. PROFINET: Ausgang Ausgangsbyte 0, Bit 0 (in TIA Portal %Q<Anfangsadresse + 0>.0); als Eingang Eingangsbyte 2, Bit 0 (hergeleitet), in der Alarm-Fassung 2 Byte weiter hinten.
2Kanal 000,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 000,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 010,3–1,5Konfigurierbarer Kanal 01 (DI oder DO, PNP), Einstellung über DIP-Schalter 1–5 bzw. selbsttätig nach Verdrahtung. Als Ausgang max. 0,5 A. PROFINET: Ausgang Ausgangsbyte 0, Bit 1 (in TIA Portal %Q<Anfangsadresse + 0>.1); als Eingang Eingangsbyte 2, Bit 1 (hergeleitet), in der Alarm-Fassung 2 Byte weiter hinten.
2Kanal 010,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 010,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 020,3–1,5Konfigurierbarer Kanal 02 (DI oder DO, PNP), Einstellung über DIP-Schalter 1–5 bzw. selbsttätig nach Verdrahtung. Als Ausgang max. 0,5 A. PROFINET: Ausgang Ausgangsbyte 0, Bit 2 (in TIA Portal %Q<Anfangsadresse + 0>.2); als Eingang Eingangsbyte 2, Bit 2 (hergeleitet), in der Alarm-Fassung 2 Byte weiter hinten.
2Kanal 020,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 020,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 030,3–1,5Konfigurierbarer Kanal 03 (DI oder DO, PNP), Einstellung über DIP-Schalter 1–5 bzw. selbsttätig nach Verdrahtung. Als Ausgang max. 0,5 A. PROFINET: Ausgang Ausgangsbyte 0, Bit 3 (in TIA Portal %Q<Anfangsadresse + 0>.3); als Eingang Eingangsbyte 2, Bit 3 (hergeleitet), in der Alarm-Fassung 2 Byte weiter hinten.
2Kanal 030,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 030,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 040,3–1,5Konfigurierbarer Kanal 04 (DI oder DO, PNP), Einstellung über DIP-Schalter 1–5 bzw. selbsttätig nach Verdrahtung. Als Ausgang max. 0,5 A. PROFINET: Ausgang Ausgangsbyte 0, Bit 4 (in TIA Portal %Q<Anfangsadresse + 0>.4); als Eingang Eingangsbyte 2, Bit 4 (hergeleitet), in der Alarm-Fassung 2 Byte weiter hinten.
2Kanal 040,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 040,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 050,3–1,5Konfigurierbarer Kanal 05 (DI oder DO, PNP), Einstellung über DIP-Schalter 1–5 bzw. selbsttätig nach Verdrahtung. Als Ausgang max. 0,5 A. PROFINET: Ausgang Ausgangsbyte 0, Bit 5 (in TIA Portal %Q<Anfangsadresse + 0>.5); als Eingang Eingangsbyte 2, Bit 5 (hergeleitet), in der Alarm-Fassung 2 Byte weiter hinten.
2Kanal 050,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 050,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 060,3–1,5Konfigurierbarer Kanal 06 (DI oder DO, PNP), Einstellung über DIP-Schalter 1–5 bzw. selbsttätig nach Verdrahtung. Als Ausgang max. 0,5 A. PROFINET: Ausgang Ausgangsbyte 0, Bit 6 (in TIA Portal %Q<Anfangsadresse + 0>.6); als Eingang Eingangsbyte 2, Bit 6 (hergeleitet), in der Alarm-Fassung 2 Byte weiter hinten.
2Kanal 060,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 060,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 070,3–1,5Konfigurierbarer Kanal 07 (DI oder DO, PNP), Einstellung über DIP-Schalter 1–5 bzw. selbsttätig nach Verdrahtung. Als Ausgang max. 0,5 A. PROFINET: Ausgang Ausgangsbyte 0, Bit 7 (in TIA Portal %Q<Anfangsadresse + 0>.7); als Eingang Eingangsbyte 2, Bit 7 (hergeleitet), in der Alarm-Fassung 2 Byte weiter hinten.
2Kanal 070,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 070,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 080,3–1,5Konfigurierbarer Kanal 08 (DI oder DO, PNP), Einstellung über DIP-Schalter 1–5 bzw. selbsttätig nach Verdrahtung. Als Ausgang max. 0,5 A. PROFINET: Ausgang Ausgangsbyte 1, Bit 0 (in TIA Portal %Q<Anfangsadresse + 1>.0); als Eingang Eingangsbyte 3, Bit 0 (hergeleitet), in der Alarm-Fassung 2 Byte weiter hinten.
2Kanal 080,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 080,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 090,3–1,5Konfigurierbarer Kanal 09 (DI oder DO, PNP), Einstellung über DIP-Schalter 1–5 bzw. selbsttätig nach Verdrahtung. Als Ausgang max. 0,5 A. PROFINET: Ausgang Ausgangsbyte 1, Bit 1 (in TIA Portal %Q<Anfangsadresse + 1>.1); als Eingang Eingangsbyte 3, Bit 1 (hergeleitet), in der Alarm-Fassung 2 Byte weiter hinten.
2Kanal 090,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 090,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 0A0,3–1,5Konfigurierbarer Kanal 0A (DI oder DO, PNP), Einstellung über DIP-Schalter 1–5 bzw. selbsttätig nach Verdrahtung. Als Ausgang max. 0,5 A. PROFINET: Ausgang Ausgangsbyte 1, Bit 2 (in TIA Portal %Q<Anfangsadresse + 1>.2); als Eingang Eingangsbyte 3, Bit 2 (hergeleitet), in der Alarm-Fassung 2 Byte weiter hinten.
2Kanal 0A0,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 0A0,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 0B0,3–1,5Konfigurierbarer Kanal 0B (DI oder DO, PNP), Einstellung über DIP-Schalter 1–5 bzw. selbsttätig nach Verdrahtung. Als Ausgang max. 0,5 A. PROFINET: Ausgang Ausgangsbyte 1, Bit 3 (in TIA Portal %Q<Anfangsadresse + 1>.3); als Eingang Eingangsbyte 3, Bit 3 (hergeleitet), in der Alarm-Fassung 2 Byte weiter hinten.
2Kanal 0B0,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 0B0,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 0C0,3–1,5Konfigurierbarer Kanal 0C (DI oder DO, PNP), Einstellung über DIP-Schalter 1–5 bzw. selbsttätig nach Verdrahtung. Als Ausgang max. 0,5 A. PROFINET: Ausgang Ausgangsbyte 1, Bit 4 (in TIA Portal %Q<Anfangsadresse + 1>.4); als Eingang Eingangsbyte 3, Bit 4 (hergeleitet), in der Alarm-Fassung 2 Byte weiter hinten.
2Kanal 0C0,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 0C0,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 0D0,3–1,5Konfigurierbarer Kanal 0D (DI oder DO, PNP), Einstellung über DIP-Schalter 1–5 bzw. selbsttätig nach Verdrahtung. Als Ausgang max. 0,5 A. PROFINET: Ausgang Ausgangsbyte 1, Bit 5 (in TIA Portal %Q<Anfangsadresse + 1>.5); als Eingang Eingangsbyte 3, Bit 5 (hergeleitet), in der Alarm-Fassung 2 Byte weiter hinten.
2Kanal 0D0,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 0D0,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 0E0,3–1,5Konfigurierbarer Kanal 0E (DI oder DO, PNP), Einstellung über DIP-Schalter 1–5 bzw. selbsttätig nach Verdrahtung. Als Ausgang max. 0,5 A. PROFINET: Ausgang Ausgangsbyte 1, Bit 6 (in TIA Portal %Q<Anfangsadresse + 1>.6); als Eingang Eingangsbyte 3, Bit 6 (hergeleitet), in der Alarm-Fassung 2 Byte weiter hinten.
2Kanal 0E0,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 0E0,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 0F0,3–1,5Konfigurierbarer Kanal 0F (DI oder DO, PNP), Einstellung über DIP-Schalter 1–5 bzw. selbsttätig nach Verdrahtung. Als Ausgang max. 0,5 A. PROFINET: Ausgang Ausgangsbyte 1, Bit 7 (in TIA Portal %Q<Anfangsadresse + 1>.7); als Eingang Eingangsbyte 3, Bit 7 (hergeleitet), in der Alarm-Fassung 2 Byte weiter hinten.
2Kanal 0F0,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 0F0,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
LED––Obere Zeile: Systemanzeigen. Darunter je Kanal eine grüne LED: mittlere Zeile = obere Klemmenreihe (Kanäle 00–0F), untere Zeile = untere Klemmenreihe (Kanäle 00–0F).
DIP––Sechs Schalter, Stellung 0 oder 1. Nach jeder Änderung das Modul aus- und einschalten, erst dann gilt die neue Einstellung (Handbuch Kap. 4.3).

* Klemmbereich nicht im Handbuch angegeben, hergeleitet.

PROFINET: GSDML, Gerätename und Kanaladressen

So bindest du die PN5R in deine Steuerung ein: GSDML-Datei passend zur Stellung von DIP-Schalter 0 installieren, Modul in die Hardwarekonfiguration ziehen, Gerätenamen zuweisen. Darunter stehen für dein Modell alle Kanäle mit ihrer Adresse in TIA Portal.

Auf einen Blick

Gerätename ab Werk
PNIO
IP-Adresse
vergibt der Controller
GSDML
V2.3, je Modell normal und Alarm
Zykluszeit
ab 1 ms
Getestet im Handbuch
S7-1200 (CPU 1214C) mit TIA Portal V17
  • Alle Module kommen mit dem Gerätenamen „PNIO“. Weise jedem Modul einen eigenen Namen zu.
  • Die MAC-Adresse steht auf dem Gerät. Beim Zuweisen vergleichst du sie mit der Liste der erreichbaren Teilnehmer.

Gerätenamen zuweisen (TIA Portal)

  1. Mit Online-Zugänge → Erreichbare Teilnehmer aktualisieren das Modul suchen, unter Online & Diagnose → Funktionen kannst du IP-Adresse und Namen direkt vergeben.
  2. Oder in der Netzsicht die Verbindung zwischen SPS und Modul rechts anklicken und Gerätenamen zuweisen wählen.
  3. Liste aktualisieren, das Modul anhand der MAC-Adresse auswählen und Name zuweisen; der Status muss „OK“ zeigen.
  4. Übersetzen, in die SPS laden und das Modul einmal aus- und einschalten.

Welche GSDML-Datei?

Im ZIP unter Downloads steckt je Modell eine Normalfassung und eine Alarm-Fassung. Die Alarm-Fassung liefert zusätzlich einen Alarmcode in den ersten zwei Eingangsbytes, alle Eingänge rücken dadurch um 2 Byte nach hinten. Welche du brauchst, bestimmt DIP-Schalter 0 am Modul: 0 = normal, 1 = Alarm. Installieren über Extras → Gerätebeschreibungsdateien (GSD) verwalten; im Hardwarekatalog unter Weitere Feldgeräte → PROFINET IO → I/O → SOLIDOT → SOLIDOT PN5 SERIES. Mit „Online → Hardwareerkennung → PROFINET-Geräte im Netz“ findet TIA Portal das Modul auch selbst.

PN5R-1616B+ · 16 DI PNP / 16 DI/O PNP

Obere Reihe = Kanäle 00–0F, untere Reihe = Kanäle 00–0F. Je Kanal drei Klemmen: 1 Signal, 2 24 V (bei Ausgängen NC), 3 0 V. Die Eingangsadressen der konfigurierbaren Kanäle (Byte 2–3, Alarm-Fassung Byte 4–5) sind aus der Datenlänge der GSDML hergeleitet.

GSDML-DateiEingängeAusgänge
GSDML-V2.3-sdot-PN5R-1616B+-20260224.xml4 Byte2 Byte
GSDML-V2.3-sdot-PN5R-1616B+-Alarm-20260224.xml6 Byte2 Byte
Anfangsadresse aus der Geräteübersicht in TIA PortalGSDML-Fassung (DIP 0)

Digitaleingänge X00–X0F

KlemmeSignalByte · BitAdresse in TIA Portal
oben · Kanal 00 · Kl. 1X000 · 0%I0.0
oben · Kanal 01 · Kl. 1X010 · 1%I0.1
oben · Kanal 02 · Kl. 1X020 · 2%I0.2
oben · Kanal 03 · Kl. 1X030 · 3%I0.3
oben · Kanal 04 · Kl. 1X040 · 4%I0.4
oben · Kanal 05 · Kl. 1X050 · 5%I0.5
oben · Kanal 06 · Kl. 1X060 · 6%I0.6
oben · Kanal 07 · Kl. 1X070 · 7%I0.7
oben · Kanal 08 · Kl. 1X081 · 0%I1.0
oben · Kanal 09 · Kl. 1X091 · 1%I1.1
oben · Kanal 0A · Kl. 1X0A1 · 2%I1.2
oben · Kanal 0B · Kl. 1X0B1 · 3%I1.3
oben · Kanal 0C · Kl. 1X0C1 · 4%I1.4
oben · Kanal 0D · Kl. 1X0D1 · 5%I1.5
oben · Kanal 0E · Kl. 1X0E1 · 6%I1.6
oben · Kanal 0F · Kl. 1X0F1 · 7%I1.7

Verdrahtung „Sensoren PNP“ zeigen

Konfigurierbare Kanäle DI/O 00–0F als Ausgang

KlemmeKanalByte · BitAdresse in TIA Portal
unten · Kanal 00 · Kl. 1DI/O 000 · 0%Q0.0
unten · Kanal 01 · Kl. 1DI/O 010 · 1%Q0.1
unten · Kanal 02 · Kl. 1DI/O 020 · 2%Q0.2
unten · Kanal 03 · Kl. 1DI/O 030 · 3%Q0.3
unten · Kanal 04 · Kl. 1DI/O 040 · 4%Q0.4
unten · Kanal 05 · Kl. 1DI/O 050 · 5%Q0.5
unten · Kanal 06 · Kl. 1DI/O 060 · 6%Q0.6
unten · Kanal 07 · Kl. 1DI/O 070 · 7%Q0.7
unten · Kanal 08 · Kl. 1DI/O 081 · 0%Q1.0
unten · Kanal 09 · Kl. 1DI/O 091 · 1%Q1.1
unten · Kanal 0A · Kl. 1DI/O 0A1 · 2%Q1.2
unten · Kanal 0B · Kl. 1DI/O 0B1 · 3%Q1.3
unten · Kanal 0C · Kl. 1DI/O 0C1 · 4%Q1.4
unten · Kanal 0D · Kl. 1DI/O 0D1 · 5%Q1.5
unten · Kanal 0E · Kl. 1DI/O 0E1 · 6%Q1.6
unten · Kanal 0F · Kl. 1DI/O 0F1 · 7%Q1.7

Verdrahtung „Ventil und Lampe an DO“ zeigen

Konfigurierbare Kanäle DI/O 00–0F als Eingang

KlemmeKanalByte · BitAdresse in TIA Portal
unten · Kanal 00 · Kl. 1DI/O 002 · 0%I2.0
unten · Kanal 01 · Kl. 1DI/O 012 · 1%I2.1
unten · Kanal 02 · Kl. 1DI/O 022 · 2%I2.2
unten · Kanal 03 · Kl. 1DI/O 032 · 3%I2.3
unten · Kanal 04 · Kl. 1DI/O 042 · 4%I2.4
unten · Kanal 05 · Kl. 1DI/O 052 · 5%I2.5
unten · Kanal 06 · Kl. 1DI/O 062 · 6%I2.6
unten · Kanal 07 · Kl. 1DI/O 072 · 7%I2.7
unten · Kanal 08 · Kl. 1DI/O 083 · 0%I3.0
unten · Kanal 09 · Kl. 1DI/O 093 · 1%I3.1
unten · Kanal 0A · Kl. 1DI/O 0A3 · 2%I3.2
unten · Kanal 0B · Kl. 1DI/O 0B3 · 3%I3.3
unten · Kanal 0C · Kl. 1DI/O 0C3 · 4%I3.4
unten · Kanal 0D · Kl. 1DI/O 0D3 · 5%I3.5
unten · Kanal 0E · Kl. 1DI/O 0E3 · 6%I3.6
unten · Kanal 0F · Kl. 1DI/O 0F3 · 7%I3.7

Moduleigenschaften

Parameter (TIA Portal)WerkBedeutung
Protocol Alarm Switch0 = onPROFINET-Alarme ein (Werkseinstellung), 1 = aus
DI FilterTime3 msEingangsfilter für das ganze Modul: aus, 0,1 / 0,2 / 0,5 ms, 1–20 ms (Werkseinstellung 3 ms)
DO Template Mode1 = PresetLowAusgänge außerhalb OP (Verbindungsabbruch, Stopp): 1 = 0, 2 = 1, 3 = letzten Wert halten (Werkseinstellung 1)
DO Channel n0 = TemplateValueje Kanal abweichend 1/2/3 wie oben; 0 = Template Mode gilt (Werkseinstellung)

DIP-Schalter „Function“

Nach jeder Änderung das Modul aus- und einschalten (Handbuch Kap. 4.3).

SchalterStellung 0Stellung 1gilt für
0NormalfassungAlarm-Fassung (Alarmcode in den Eingangsdaten)alle Modelle
1DI/DO der konfigurierbaren Kanäle per DIP 2–5DI/DO selbsttätig nach VerdrahtungPN5R-1616B+
2Kanäle 00–03 AusgangKanäle 00–03 EingangPN5R-1616B+, wenn DIP 1 = 0
3Kanäle 04–07 AusgangKanäle 04–07 EingangPN5R-1616B+, wenn DIP 1 = 0
4Kanäle 08–0B AusgangKanäle 08–0B EingangPN5R-1616B+, wenn DIP 1 = 0
5Kanäle 0C–0F AusgangKanäle 0C–0F EingangPN5R-1616B+, wenn DIP 1 = 0

Bei den anderen Modellen wirken die Schalter 1–5 nicht. Die Werksstellung der Schalter nennt das Handbuch nicht.

Alarmcodes

In der Alarm-Fassung steht der Code in den Eingangsdaten, die Protokollalarme zeigt TIA Portal in der Gerätediagnose (Schraubenschlüssel am Gerät im Projektbaum).

Code in den DatenPROFINET-AlarmBedeutung
0x0000–kein Fehler
0x00010x00C5Lastspannung (Feldversorgung) nicht angeschlossen
0x00020x1040Fehler am Digitalausgang
0x00100x1041Parameter falsch eingestellt
0x00200x1042Kanal selbsttätig als Eingang erkannt, aber die zugehörige Ausgangsadresse ist gesetzt

Der Alarmcode steht in den ersten zwei Eingangsbytes, die Kanäle folgen ab Byte 2. Gemessen am PN5R-1616B-Alarm (26.08.2026); die GSDML-Beschriftung „2DI + 2Alarm“ legt die umgekehrte Reihenfolge nahe.

Wenn es nicht klappt

ProblemPrüfen
Modul erscheint nicht im HardwarekatalogGSDML installiert? Fassung (normal/Alarm) passend zu DIP 0?
BF blinktNoch keine PROFINET-Verbindung zum Controller: Gerätename zugewiesen und Konfiguration geladen?
SF leuchtet, Alarm 0x00C5 / Code 0x0001Feldversorgung an Klemme 3/4 (IO+/IO−) fehlt.
Konfigurierbarer Kanal schaltet nichtDIP 1–5 prüfen: Gruppe als Ausgang eingestellt? Danach Neustart.
Für Fachleute
MerkmalWert
Hersteller-ID0x0528
Eingangsfilterje Modul, nicht je Kanal; max. Eingangsfrequenz 150 Hz bei 3 ms
ReaktionszeitEingang 150 µs, Ausgang < 250 µs (PNP-Ausgänge; Handbuch Kap. 3)
ModuleigenschaftenParameterdatensatz 1 (GSDML); nach dem Ändern laden und Modul neu einschalten
SchutzKurzschluss- und Verpolungsschutz mit automatischer Wiederkehr, Überspannungsschutz feldseitig (Kap. 3.1)
  • Bit n eines Bytes = Kanal n, Byte 0 = Kanäle 00–07, Byte 1 = Kanäle 08–0F (Kanal 00 = Byte 0, Bit 0 gemessen am PN5R-1616B; die weiteren Kanäle aus der Datenlänge der GSDML hergeleitet).
  • Die Anfangsadressen vergibt TIA Portal automatisch; du findest und änderst sie in der Geräteübersicht des Moduls.

Quelle: PN5R Series Integrated I/O User Manual V1.01 (07/2026), Kap. 3, 4.2, 4.3, 7; GSDML V2.3 (Solidot, 24.02.2026).

Erste Schritte mit der Solidot PN5R

Die PN5R bringt 32 digitale Kanäle ins PROFINET: je Kanal drei Federklemmen für Signal, 24 V und 0 V, zwei RJ45-Ports mit eingebautem Switch, Diagnose und Alarme. Diese Anleitung gilt für PN5R-3200, -1616B, -1616B+ und -0032B. Sie führt dich von der Montage bis zum ersten Signal in TIA Portal: versorgen, verdrahten, DIP-Schalter, GSDML, Gerätename, laden und testen.

Vor dem Anschließen
  • Ein- und Ausbau nur ohne Spannung (Handbuch Kap. 5.1).

  • Schutzart IP20: Das Modul gehört in einen Schaltschrank.

  • Systemversorgung (Klemme 0/1) und Feldversorgung (Klemme 3/4) getrennt aufbauen und nicht mischen.

  • PE an Klemme 7 sicher erden. Nur Kupferleitungen verwenden, Leitung für 80 °C (Handbuch Kap. 6).

  1. 1Montieren: Hutschiene oder WandPflicht

    Das Modul misst 182 × 57 × 34 mm mit Laschen (Gehäuse 160 mm breit) und sitzt senkrecht – mindestens 50 mm Luft über und unter dem Modul.

    Auf der Hutschiene: Clip unten an der Rückseite nach außen ziehen, oben einhängen, an die Schiene drücken und den Clip nach oben schieben, bis er klickt.

    An der Wand: die Laschen links und rechts nach außen schieben, bis sie einrasten, und durch die Löcher (⌀ 4,3 mm, Abstand 169 mm) festschrauben. Die Bohrschablone findest du im Reiter „Maße & Montage“.

    Quelle: Handbuch Kap. 3.1, 5

  2. 2System- und Feldversorgung anschließenPflicht

    Der 8-polige Stecker oben links trägt beide Versorgungen: Systemversorgung 24 V DC an Klemme 0 (24V) und 1 (0V), Feldversorgung an Klemme 3 (IO+) und 4 (IO−). Klemme 2 und 5 sind die zweite Klemme von IO+ bzw. IO−, Klemme 7 ist PE.

    Die Feldversorgung speist alle Ein- und Ausgänge: Die 24-V- und 0-V-Klemmen jedes Kanals hängen intern an IO+ und IO−. Zulässig sind 20,4–28,8 V, max. 8 A je Gruppe.

    Versorgungsstecker

    KlemmeBezeichnungFunktion
    024VSystemversorgung +24 V
    10VSystemversorgung 0 V
    2, 3IO+Feldversorgung +24 V
    4, 5IO−Feldversorgung 0 V
    6COM bzw. NCBezug der Eingänge bei PN5R-3200 und -1616B, sonst nicht belegt
    7PEErdung

    Die Versorgungsklemmen nehmen nur 0,2–0,75 mm². Bei hoher Ausgangslast (bis 6 A je 16 Kanäle) den Querschnitt und die Absicherung entsprechend planen – das Handbuch gibt dafür keine Empfehlung.

    Fehlt die Feldversorgung, meldet das Modul den Alarm „Lastspannung nicht angeschlossen“.

    Verdrahtung „Systemversorgung 24 V“ zeigenVerdrahtung „Feldversorgung 24 V“ zeigen

    Quelle: Handbuch Kap. 3.2–3.4, 6.1, 6.3

  3. 3Sensoren und Lasten anschließenPflicht

    Jeder Kanal hat drei Federklemmen übereinander: 1 Signal, 2 24 V (bei reinen Ausgängen NC), 3 0 V. Ein 3-Leiter-Sensor kommt so komplett an seinen Kanal: BK an 1, BN an 2, BU an 3. Eine Last liegt zwischen 1 und 3.

    Abisolieren 9–10 mm, Drücker mit einem Schlitzschraubendreher bis 3 mm drücken, Ader einführen. Querschnitt 0,3–1,5 mm².

    PN5R-3200 und -1616B: Die Eingänge sind NPN/PNP-kompatibel, der Bezug ist COM (Versorgungsklemme 6). Für PNP-Sensoren COM an 0 V legen, für NPN-Sensoren an +24 V. PN5R-1616B+: Eingänge nur PNP.

    Ausgänge: PNP, max. 0,5 A je Kanal, kurzschlussfest mit automatischer Wiederkehr. Last ohmsch, induktiv oder Lampe.

    Verdrahtung „Sensoren PNP“ zeigenVerdrahtung „Sensoren NPN“ zeigenVerdrahtung „Ventil und Lampe an DO“ zeigenVerdrahtung „Sensoren an DI/O“ zeigen

    Quelle: Handbuch Kap. 3.2–3.4, 6.1–6.3

  4. 4DIP-Schalter einstellenPflicht

    DIP-Schalter 0 legt fest, welche GSDML-Fassung du brauchst: 0 = normal, 1 = Alarm-Fassung mit Alarmcode in den Eingangsdaten.

    Nur PN5R-1616B+: DIP 1 = 0 heißt, DIP 2–5 legen je vier Kanäle der unteren Reihe als Ein- oder Ausgang fest (0 = Ausgang, 1 = Eingang). DIP 1 = 1 heißt, das Modul erkennt aus der Verdrahtung selbst, ob ein Kanal Ein- oder Ausgang ist.

    Nach jeder Änderung das Modul aus- und wieder einschalten.

    Die Werksstellung der Schalter nennt das Handbuch nicht – schau vor dem ersten Einschalten nach.

    DIP-Tabelle im Reiter PROFINET

    Quelle: Handbuch Kap. 4.3

  5. 5GSDML-Datei installierenPflicht

    Im ZIP unter Downloads steckt je Modell eine Normalfassung und eine Alarm-Fassung. Nimm die, die zu DIP-Schalter 0 passt.

    Installieren

    1. ZIP entpacken.

    2. In TIA Portal Extras → Gerätebeschreibungsdateien (GSD) verwalten öffnen und den Ordner als Quellpfad wählen.

    3. Datei mit Status „Nicht installiert“ markieren und Installieren.

    GSDML-Datei für mein Modell

    Quelle: Handbuch Kap. 7.3.1, Schritt 5

  6. 6Modul finden, benennen und einfügenPflicht

    Das Handbuch zeigt die Einbindung an einer S7-1200 (CPU 1214C) mit TIA Portal V17. Der PC muss im selben Netz wie die SPS liegen.

    In TIA Portal

    1. Projekt anlegen und die SPS unter Gerät hinzufügen einfügen.

    2. Online-Zugänge → Erreichbare Teilnehmer aktualisieren. Unter Online & Diagnose → Funktionen des Moduls kannst du IP-Adresse und PROFINET-Gerätenamen direkt zuweisen.

    3. In Geräte & Netze die SPS markieren und Online → Hardwareerkennung → PROFINET-Geräte im Netz wählen; das gefundene Modul mit Gerät hinzufügen übernehmen. Alternativ aus dem Hardwarekatalog: Weitere Feldgeräte → PROFINET IO → I/O → SOLIDOT → SOLIDOT PN5 SERIES.

    4. Am Modul „Nicht zugeordnet“ anklicken und die PROFINET-Schnittstelle der SPS wählen.

    5. Rechtsklick auf die Verbindung → Gerätenamen zuweisen, Liste aktualisieren, Name zuweisen, Status „OK“ prüfen; die MAC-Adresse auf dem Gerät vergleichen.

    Verdrahtung „PROFINET zum Controller“ zeigen

    Quelle: Handbuch Kap. 7.3.1, Schritte 2–9

  7. 7Laden und testenPflicht

    SPS markieren, übersetzen und Laden in Gerät, danach das Modul einmal aus- und einschalten. CPU starten, Online verbinden – sind alle Symbole grün, läuft die Verbindung.

    In der Geräteübersicht stehen die E- und A-Adressen des Moduls (im Handbuchbeispiel beim 1616B+-Alarm E 2–7 und A 2–3). In einer Beobachtungstabelle siehst du die Eingänge und schreibst die Ausgänge.

    Kanaladressen für mein Modell

    Quelle: Handbuch Kap. 7.3.1, Schritte 10–13

  8. 8Moduleigenschaften einstellenOptional

    Offline in der Gerätesicht das Modul markieren, Eigenschaften → Moduleigenschaften. Danach erneut laden und SPS und Modul neu einschalten.

    ParameterWertBedeutung
    DI FilterTime3 msEingangsfilter für das ganze Modul, aus bis 20 ms (Werkseinstellung)
    DO Template Mode1 = PresetLowAusgänge bei Verbindungsabbruch oder Stopp aus (Werkseinstellung); 2 = ein, 3 = letzten Wert halten
    DO Channel n0je Kanal abweichend 1/2/3; 0 = Template Mode gilt (Werkseinstellung)
    Protocol Alarm Switch0 = onPROFINET-Alarme ein (Werkseinstellung)

    Der Filter wirkt für alle Eingänge des Moduls gemeinsam, nicht je Kanal. Bei 3 ms liegt die höchste Eingangsfrequenz bei 150 Hz.

    Quelle: Handbuch Kap. 7.1; GSDML (Werkseinstellungen)

  9. 9Weitere Geräte in LinieOptional

    X1 und X2 hängen am eingebauten Switch: X2 führt zum nächsten PROFINET-Gerät, ein externer Switch ist nicht nötig. Je Strecke max. 100 m.

    Jedes Gerät braucht seinen eigenen Gerätenamen.

    Ist ein Gerät ohne Versorgung, erreichst du die Geräte dahinter nicht mehr (hergeleitet aus dem eingebauten Switch; das Handbuch nennt keinen Bypass).

    Verdrahtung „Weiteres Gerät in Linie“ zeigen

    Solidot Patchkabel 0,5 m

    Quelle: Handbuch Kap. 3.1

  10. 10Fehler findenPflicht

    LEDs

    LEDZustandBedeutung
    PWR (grün)auskeine oder gestörte Versorgung
    RUN (grün)blinktStart des Hauptcontrollers fehlgeschlagen
    RUN (grün)ausGerät startet nicht
    SF (rot)leuchtetPROFINET-Alarm liegt an
    BF (rot)leuchtetkeine Netzwerkverbindung
    BF (rot)blinktkeine PROFINET-Verbindung zum Controller
    MT (gelb)leuchtetWartung nötig, Alarm erzeugt
    L/A0, L/A1 (grün)auskeine Netzwerkverbindung an X1 bzw. X2

    Details zu Alarmen zeigt TIA Portal am Schraubenschlüssel neben dem Gerät im Projektbaum. Die Alarmcodes stehen im Reiter PROFINET.

    Quelle: Handbuch Kap. 4.2, 7.2

Stand 1.0 · 02.10.2026 · Quelle: PN5R Series Integrated I/O User Manual V1.01 (07/2026); GSDML V2.3 (Solidot, 24.02.2026). Menünamen in TIA Portal in der deutschen Oberfläche, das Handbuch zeigt die englische.. Maßgeblich sind das Herstellerhandbuch und die geltenden Normen; Installation und Inbetriebnahme nur durch eine Elektrofachkraft.

Maße und Montage

Alle PN5R-Modelle haben dasselbe Gehäuse. Es schnappt auf eine 35-mm-Hutschiene oder wird über zwei Laschen an die Wand geschraubt. Die Zeichnung ist aus dem 3D-Modell von Solidot projiziert.

Stecker und Leitungen

Versorgung (oben links)

Ausführung
8-polig, Federkraft: 0 24V, 1 0V System · 2/3 IO+, 4/5 IO− Feld · 6 COM bzw. NC · 7 PE; 300 V, 7 A
Querschnitt
0,2–0,75 mm² (28–18 AWG)
Abisolieren
8–10 mm

Signale (2 Reihen à 16 Kanäle)

Ausführung
je Kanal 3 Federklemmen (1 Signal, 2 24 V bzw. NC, 3 0 V), 32 × 3P; 300 V, 8 A
Querschnitt
0,3–1,5 mm² (22–16 AWG)
Abisolieren
9–10 mm

PROFINET X1/X2 (links)

Ausführung
2 × RJ45 für PROFINET-Kabel bzw. Patchkabel ab Kat. 5, geschirmt (STP), max. 100 m

Aderendhülsen mit Kunststoffkragen, Hülsenlänge 8–10 mm: E0308/E0310 (0,3 mm²), E0508/E0510 (0,5), E7508/E7510 (0,75), E1008/E1010 (1,0), E1508/E1510 (1,5 mm², nur Signalklemmen). Starre Einzeldrähte ohne Hülse, feindrähtige auch ohne Hülse.

Nur Kupferleitungen, Temperaturbeständigkeit der Leitung 80 °C (Handbuch Kap. 6.2).

Werkzeug: Schlitzschraubendreher bis 3 mm zum Öffnen der Federklemmen.

Raster und Steckermaße nennt das Handbuch nicht.

Montage Schritt für Schritt

  1. 1Einbauort wählen

    Schutzart IP20: Das Modul gehört in einen Schaltschrank. Gut belüften und nicht neben oder über Geräten mit viel Abwärme montieren.

    Mindestens 50 mm Luft über und unter dem Modul (Handbuch Kap. 5.1). Betriebstemperatur −20 bis +60 °C, bis 2000 m Höhe.

    Abstände in der Zeichnung zeigen

  2. 2Auf die Hutschiene setzen
    • Den Clip unten an der Rückseite nach außen ziehen, bis er einrastet.

    • Das Modul mit der Oberkante der Aufnahme an der Oberkante der Hutschiene einhängen und an die Schiene drücken.

    • Den Clip nach oben schieben, bis er klickt.

    • Abnehmen: Schlitzschraubendreher in den Clip stecken, zum Modul hin hebeln, Modul abnehmen.

  3. 3An die Wand schrauben

    Die Schraubengröße nennt das Handbuch nicht; das Loch hat ⌀ 4,3 mm.

    • Die Laschen links und rechts an der Rückseite nach außen schieben, bis sie einrasten.

    • Bohrungen mit Schablone und Wasserwaage anzeichnen: zwei Löcher, Abstand 169 mm.

    • Modul ansetzen und durch die Laschen festschrauben, so dass es nicht wackelt.

    Bohrbild in der Zeichnung zeigen

  4. 4Leitungen anschließen

    Versorgungsklemmen 8–10 mm, Signalklemmen 9–10 mm abisolieren. Drücker mit einem Schlitzschraubendreher bis 3 mm drücken, Ader einführen.

    Jeder Kanal hat seine eigene 24-V- und 0-V-Klemme: 3-Leiter-Sensoren und Lasten kommen direkt an ihren Kanal.

    Verdrahtung „Systemversorgung 24 V“ zeigenVerdrahtung „Sensoren PNP“ zeigen

Stand 1.0 · 02.10.2026 · Quelle: PN5R Series Integrated I/O User Manual V1.01 (07/2026), Kap. 5 und 6.1; Solidot-3D-Modell XX5-top_asm (EC5R & PN5R V1.1). Maßgeblich sind das Herstellerhandbuch und die geltenden Normen; Installation nur durch eine Elektrofachkraft.

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Weitere Kontaktwege: Supportkontakte

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Downloads

Benutzerhandbuch (EN), GSDML-Dateien, 2D- und 3D-Zeichnungen (auch mit Staubschutz) sowie EPLAN-Makros:

Solidot PN5R
Betriebsanleitung und Downloads für die Solidot PN5R-Serie

Solidot PN5R Remote I/O

Solidot PN5R – PROFINET Remote-I/O (Digitalmodul)
Wer Sensoren und Aktoren dezentral an eine PROFINET-Steuerung anbinden möchte, ohne jede Leitung einzeln bis in den Hauptschaltschrank zu ziehen, findet in der Solidot PN5R-Serie ein kompaktes, flaches PROFINET-Remote-I/O-System. Die Module sitzen dort, wo die Signale entstehen – an der Maschine oder im Feldverteiler – und übertragen alle Ein- und Ausgänge über ein einziges Ethernet-Kabel zur Steuerung. Jeder Kanal hat drei eigene Klemmen: Signal, 24 V und 0 V. Sensoren und Aktoren werden also direkt am Modul versorgt, ohne separate Verteilerklemmen. Kanalnahe Status-LEDs zeigen jeden Ein- und Ausgang direkt am Klemmenpunkt an. 🏭 Typische Einsatzfelder Dezentrale Maschinenmodule: Jede Baugruppe bekommt ihr eigenes I/O-Modul, angebunden über die PROFINET-Linie – neue Module werden einfach angereiht. Schaltschrank entlasten: Statt hunderter Adern zum Zentralschrank laufen nur zwei RJ45-Leitungen pro Modul. Weniger Kabelkanäle, weniger Klemmen, übersichtlichere Anlage. Sensorverdrahtung ohne Verteilerebene: Weil 24 V und 0 V an jedem Kanal mitgeführt werden, geht der dreiadrige Sensor direkt aufs Modul – keine zusätzliche Potenzialverteilung, keine Brückenkämme. Retrofit an Siemens-Steuerungen: Bestehende S7-1200- oder S7-1500-Anlagen um dezentrale E/A erweitern, ohne die zentrale SPS zu vergrößern. Gemischte Signalrichtung: Vom reinen 32-Kanal-Ein- oder -Ausgangsmodul bis zur 16/16-Kombi – beim Modell 1616B+ sind 16 Kanäle frei als Ein- oder Ausgang konfigurierbar. So passt eine Variante auch dann noch, wenn sich die Anforderung ändert. 🌐 PROFINET: ein Kabel für alle Signale Die PN5R-Module sind normkonforme PROFINET-Slaves und werden über die GSDML-Gerätebeschreibungsdatei ins Projekt eingelesen. Jedes Modul hat zwei RJ45-Ports (100 Mbps) und wird durchgeschleift – kein zusätzlicher Switch nötig. Die minimale Zykluszeit zwischen Steuerung und Modul liegt bei 1 ms, die Reaktionszeit der Eingänge bei 150 µs. 🔗 Kompatibilität Als Standard-PROFINET-Gerät arbeitet die PN5R-Serie an Steuerungen verschiedener Hersteller; im Handbuch ist die Projektierung im TIA Portal V17 dokumentiert. Die Eingänge der Typen 3200 und 1616B akzeptieren wahlweise NPN- oder PNP-Sensoren – praktisch, wenn im Bestand beide Sensorarten vorkommen. 🔌 Aufbau und Anschluss 3 Klemmen je Kanal: Signal, 24 V und 0 V liegen an jedem Kanal an – Sensor- und Aktorversorgung ist im Modul integriert. Das spart die komplette Versorgungsverteilung im Schrank. Werkzeuglose Federklemmen: Versorgung (8-polig) und I/O werden über Push-in-Federklemmen angeschlossen – Leiter einstecken, fertig, ohne Schraubendreher. Montage: 35-mm-DIN-Schiene oder direkte Wandmontage über die seitlichen Befestigungslaschen. Kompaktes flaches Gehäuse (182 × 58 × 34 mm), passive Kühlung – kein Lüfter, keine Wartung. Versorgung: 24 V DC, zulässig 20,4 – 28,8 V DC, max. 8 A je Klemmengruppe auf der Feldseite. Grüne Status-LED je Kanal direkt an der Klemme. ⚙️ Einstellbar, ohne Zusatzsoftware DIP-Schalter am Gerät: Alarm-Version und – bei den konfigurierbaren Modellen – die Richtung der E/A-Kanäle werden direkt am Modul eingestellt. Eingangsfilter 0 bis 20 ms: Über PROFINET je Modul einstellbar (Werkseinstellung 3 ms) – prellende Kontakte lassen sich ohne SPS-Code beruhigen. Clear/Hold bei Busausfall: Ausgänge lassen sich modulweit oder je Kanal auf „löschen", „auf 1 setzen" oder „letzten Wert halten" konfigurieren. Diagnose: Kurzschluss- und Verpolschutz mit automatischem Wiederanlauf, Leitungsbruch- und Alarmmeldungen über PROFINET, Firmware-Update möglich. ⚠️ Grenzen ehrlich benannt Schutzart IP20 – für Schaltschrank oder geschütztes Gehäuse, nicht für die ungeschützte Feldumgebung. Versorgung ausschließlich 20,4 – 28,8 V DC, keine AC-Speisung. Betrieb von -20 °C bis +60 °C (passive Kühlung). Standard-Prozess-I/O – keine funktional-sicheren (Safety-)Ein-/Ausgänge. Für Not-Halt o. Ä. ist eine separate Sicherheitssteuerung nötig. PN5R-Module sind Slave-Geräte und benötigen eine PROFINET-Steuerung – sie ersetzen keine SPS. Der Eingangsfilter gilt je Modul, nicht je Kanal. 🏷️ Hersteller und Zuverlässigkeit Solidot (s'Dot) ist auf industrielle Netzwerk- und Remote-I/O-Technik spezialisiert. Die PN5R-Module sind CE- und RoHS-konform und für den industriellen Einsatz ausgelegt; Ein- und Ausgänge sind galvanisch getrennt (500 V AC), die Transistorausgänge kurzschlussfest mit automatischem Wiederanlauf. Geprüft nach IEC 60068-2-6 (Vibration) und IEC 60068-2-27 (Schock). spstiger bietet die Serie mit deutschsprachiger Beratung und Support.
Varianten ab 150,00 € *
187,50 € *

Preis exkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

Zubehör

Solidot Patchkabel RJ45/RJ45 – geschirmt, grün
Konfektionierte, geschirmte Ethernet-Leitungen für die Feldbus-Verkabelung von Solidot Remote-I/O-Modulen — beidseitig RJ45, grüner Mantel nach Industrie-Konvention. Verfügbar in sieben Längen von 0,5 bis 20 m und zwei Mantelwerkstoffen. 🔌 Wofür Verbindung zwischen SPS und Remote-I/O-Modul sowie zum Durchschleifen von Modul zu Modul (2 × RJ45 je Modul, kein Switch nötig). Protokollneutral: PROFINET (PN4, PN5R, PN7A), EtherCAT (EC4, EC5R, EC7A), EtherNet/IP (EI4) und Modbus TCP (MT4). 🧵 PVC oder PUR — was passt PVC: die günstigere Wahl für feste Verlegung im Schaltschrank und im Kabelkanal. PUR: zäher, abrasionsfester und öl­beständiger — für bewegte Verlegung, Maschinenumfeld und alles, was nicht nur im Schrank liegt. 📐 Technische Basis CAT 5e, geschirmt, 100 Mbps — passend zur Ethernet-Schnittstelle der Solidot-Module. Maximale Leitungslänge zwischen zwei Stationen: 100 m (Feldbus-Spezifikation). Längen: 0,5 · 1 · 2 · 3 · 5 · 10 · 20 m. Sonderlängen sind beim Hersteller auf Anfrage möglich — melde dich, wenn du eine brauchst. ⚠️ Grenzen ehrlich benannt RJ45 ist ein IP20-Steckverbinder — für Schaltschrank und geschütztes Gehäuse. Im Feld mit Spritzwasser oder Staub sind M12-Leitungen (D-kodiert) die richtige Wahl. CAT 5e, nicht CAT 6/CAT 6a. Für Gigabit-Backbones ist die Strecke nicht gedacht — die Solidot-Module arbeiten ohnehin mit 100 Mbps.
Material Kabel
Ab 7,35 € *

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