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Solidot EC4 – Support, Anschlussplan & Inbetriebnahme

Interaktiver Anschlussplan Solidot EC4

Alles für deinen Solidot EC4 nach dem Kauf – für alle 18 Modelle im Shop: digital mit 16 oder 32 Kanälen, Relais und analog mit vier oder acht Kanälen:

  • Interaktiver Anschlussplan: System- und Feldversorgung, PNP-Sensoren, Lasten, Relais, Messumformer 2-, 3- und 4-Leiter, Analogausgang an Umrichter, EtherCAT zum Master und weitere Geräte im Strang, mit Leitungsquerschnitten und Parametern

  • EtherCAT: ESI-Datei, Einbinden in TwinCAT, CODESYS und Sysmac Studio, Objekte und Parameter für dein Modell

  • Erste Schritte: Inbetriebnahme in zehn Schritten, von der Hutschiene bis zum ersten Signal im EtherCAT-Master

  • Maße & Montage: Außenmaße, Hutschiene, Mindestabstände, Stecker und Querschnitte

  • Downloads: Benutzerhandbuch (EN), ESI-Dateien, 2D- und 3D-Zeichnungen sowie EPLAN-Makros

  • Kostenfreier Support von spstiger, wenn du nicht weiterkommst

Weiter unten:HilfeDownloads

Interaktiver Anschlussplan

Tippe in der Zeichnung auf eine Klemme oder Leitung, um Details zu sehen.

Klemmenübersicht EC4

KlemmeGruppemm²Funktion
PEVersorgung0,3–1,5Erdung. PE sicher erden (Handbuch Kap. 6.2).
0VVersorgung0,3–1,50 V der Systemversorgung.
24VVersorgung0,3–1,5Systemversorgung +24 V DC (18–36 V) der Modulelektronik, ≤ 500 mA (Handbuch Kap. 3.5). Getrennt von der Feldversorgung der Ein- und Ausgänge aufbauen.
OUTEtherCAT–EtherCAT-Ausgang: Kabel zum IN des nächsten Geräts; frei lassen, wenn das Modul das letzte im Strang ist. 100 Mbit/s, RJ45, geschirmtes Kabel ab Kat. 5 (STP), max. 100 m zwischen zwei Geräten. LED an der Buchse: grün = Verbindung, gelb blinkt = Datenaustausch. Auf der Oberseite liegt OUT direkt neben der Einspeisung, IN außen.
INEtherCAT–EtherCAT-Eingang: Kabel vom Master bzw. vom OUT des vorigen Geräts. 100 Mbit/s, RJ45, geschirmtes Kabel ab Kat. 5 (STP), max. 100 m zwischen zwei Geräten. LED an der Buchse: grün = Verbindung, gelb blinkt = Datenaustausch. Auf der Oberseite liegt OUT direkt neben der Einspeisung, IN außen.
X00Block A Kl. 1–100,3–1Digitaleingang X00, PNP: „1“ bei 15–30 V, „0“ bei −3…+3 V gegen 0 V, 4 mA, Filter 3 ms, optisch getrennt. EtherCAT: Objekt 0x6000:01 „Channel In1“ (BOOL).
X01Block A Kl. 1–100,3–1Digitaleingang X01, PNP: „1“ bei 15–30 V, „0“ bei −3…+3 V gegen 0 V, 4 mA, Filter 3 ms, optisch getrennt. EtherCAT: Objekt 0x6000:02 „Channel In2“ (BOOL).
X02Block A Kl. 1–100,3–1Digitaleingang X02, PNP: „1“ bei 15–30 V, „0“ bei −3…+3 V gegen 0 V, 4 mA, Filter 3 ms, optisch getrennt. EtherCAT: Objekt 0x6000:03 „Channel In3“ (BOOL).
X03Block A Kl. 1–100,3–1Digitaleingang X03, PNP: „1“ bei 15–30 V, „0“ bei −3…+3 V gegen 0 V, 4 mA, Filter 3 ms, optisch getrennt. EtherCAT: Objekt 0x6000:04 „Channel In4“ (BOOL).
X04Block A Kl. 1–100,3–1Digitaleingang X04, PNP: „1“ bei 15–30 V, „0“ bei −3…+3 V gegen 0 V, 4 mA, Filter 3 ms, optisch getrennt. EtherCAT: Objekt 0x6000:05 „Channel In5“ (BOOL).
X05Block A Kl. 1–100,3–1Digitaleingang X05, PNP: „1“ bei 15–30 V, „0“ bei −3…+3 V gegen 0 V, 4 mA, Filter 3 ms, optisch getrennt. EtherCAT: Objekt 0x6000:06 „Channel In6“ (BOOL).
X06Block A Kl. 1–100,3–1Digitaleingang X06, PNP: „1“ bei 15–30 V, „0“ bei −3…+3 V gegen 0 V, 4 mA, Filter 3 ms, optisch getrennt. EtherCAT: Objekt 0x6000:07 „Channel In7“ (BOOL).
X07Block A Kl. 1–100,3–1Digitaleingang X07, PNP: „1“ bei 15–30 V, „0“ bei −3…+3 V gegen 0 V, 4 mA, Filter 3 ms, optisch getrennt. EtherCAT: Objekt 0x6000:08 „Channel In8“ (BOOL).
24VBlock A Kl. 1–100,3–1Feldversorgung +24 V DC des Blocks DI. Klemme 9 und 19 sind intern verbunden.
0VBlock A Kl. 1–100,3–10 V der Feldversorgung. Klemme 10 und 20 sind intern verbunden.
X08Block A Kl. 11–200,3–1Digitaleingang X08, PNP: „1“ bei 15–30 V, „0“ bei −3…+3 V gegen 0 V, 4 mA, Filter 3 ms, optisch getrennt. EtherCAT: Objekt 0x6000:09 „Channel In9“ (BOOL).
X09Block A Kl. 11–200,3–1Digitaleingang X09, PNP: „1“ bei 15–30 V, „0“ bei −3…+3 V gegen 0 V, 4 mA, Filter 3 ms, optisch getrennt. EtherCAT: Objekt 0x6000:0A „Channel In10“ (BOOL).
X0ABlock A Kl. 11–200,3–1Digitaleingang X0A, PNP: „1“ bei 15–30 V, „0“ bei −3…+3 V gegen 0 V, 4 mA, Filter 3 ms, optisch getrennt. EtherCAT: Objekt 0x6000:0B „Channel In11“ (BOOL).
X0BBlock A Kl. 11–200,3–1Digitaleingang X0B, PNP: „1“ bei 15–30 V, „0“ bei −3…+3 V gegen 0 V, 4 mA, Filter 3 ms, optisch getrennt. EtherCAT: Objekt 0x6000:0C „Channel In12“ (BOOL).
X0CBlock A Kl. 11–200,3–1Digitaleingang X0C, PNP: „1“ bei 15–30 V, „0“ bei −3…+3 V gegen 0 V, 4 mA, Filter 3 ms, optisch getrennt. EtherCAT: Objekt 0x6000:0D „Channel In13“ (BOOL).
X0DBlock A Kl. 11–200,3–1Digitaleingang X0D, PNP: „1“ bei 15–30 V, „0“ bei −3…+3 V gegen 0 V, 4 mA, Filter 3 ms, optisch getrennt. EtherCAT: Objekt 0x6000:0E „Channel In14“ (BOOL).
X0EBlock A Kl. 11–200,3–1Digitaleingang X0E, PNP: „1“ bei 15–30 V, „0“ bei −3…+3 V gegen 0 V, 4 mA, Filter 3 ms, optisch getrennt. EtherCAT: Objekt 0x6000:0F „Channel In15“ (BOOL).
X0FBlock A Kl. 11–200,3–1Digitaleingang X0F, PNP: „1“ bei 15–30 V, „0“ bei −3…+3 V gegen 0 V, 4 mA, Filter 3 ms, optisch getrennt. EtherCAT: Objekt 0x6000:10 „Channel In16“ (BOOL).
24VBlock A Kl. 11–200,3–1Feldversorgung +24 V DC des Blocks DI. Klemme 9 und 19 sind intern verbunden.
0VBlock A Kl. 11–200,3–10 V der Feldversorgung. Klemme 10 und 20 sind intern verbunden.
Y00Block B Kl. 1–100,3–1Digitalausgang Y00, PNP: schaltet +24 V auf die Last, max. 500 mA, ohmsche und induktive Last, Schutz gegen Überspannung und Überstrom. EtherCAT: Objekt 0x7000:01 „Channel Out1“ (BOOL).
Y01Block B Kl. 1–100,3–1Digitalausgang Y01, PNP: schaltet +24 V auf die Last, max. 500 mA, ohmsche und induktive Last, Schutz gegen Überspannung und Überstrom. EtherCAT: Objekt 0x7000:02 „Channel Out2“ (BOOL).
Y02Block B Kl. 1–100,3–1Digitalausgang Y02, PNP: schaltet +24 V auf die Last, max. 500 mA, ohmsche und induktive Last, Schutz gegen Überspannung und Überstrom. EtherCAT: Objekt 0x7000:03 „Channel Out3“ (BOOL).
Y03Block B Kl. 1–100,3–1Digitalausgang Y03, PNP: schaltet +24 V auf die Last, max. 500 mA, ohmsche und induktive Last, Schutz gegen Überspannung und Überstrom. EtherCAT: Objekt 0x7000:04 „Channel Out4“ (BOOL).
Y04Block B Kl. 1–100,3–1Digitalausgang Y04, PNP: schaltet +24 V auf die Last, max. 500 mA, ohmsche und induktive Last, Schutz gegen Überspannung und Überstrom. EtherCAT: Objekt 0x7000:05 „Channel Out5“ (BOOL).
Y05Block B Kl. 1–100,3–1Digitalausgang Y05, PNP: schaltet +24 V auf die Last, max. 500 mA, ohmsche und induktive Last, Schutz gegen Überspannung und Überstrom. EtherCAT: Objekt 0x7000:06 „Channel Out6“ (BOOL).
Y06Block B Kl. 1–100,3–1Digitalausgang Y06, PNP: schaltet +24 V auf die Last, max. 500 mA, ohmsche und induktive Last, Schutz gegen Überspannung und Überstrom. EtherCAT: Objekt 0x7000:07 „Channel Out7“ (BOOL).
Y07Block B Kl. 1–100,3–1Digitalausgang Y07, PNP: schaltet +24 V auf die Last, max. 500 mA, ohmsche und induktive Last, Schutz gegen Überspannung und Überstrom. EtherCAT: Objekt 0x7000:08 „Channel Out8“ (BOOL).
24VBlock B Kl. 1–100,3–1Feldversorgung +24 V DC des Blocks DO. Klemme 9 und 19 sind intern verbunden.
0VBlock B Kl. 1–100,3–10 V der Feldversorgung. Klemme 10 und 20 sind intern verbunden.
Y08Block B Kl. 11–200,3–1Digitalausgang Y08, PNP: schaltet +24 V auf die Last, max. 500 mA, ohmsche und induktive Last, Schutz gegen Überspannung und Überstrom. EtherCAT: Objekt 0x7000:09 „Channel Out9“ (BOOL).
Y09Block B Kl. 11–200,3–1Digitalausgang Y09, PNP: schaltet +24 V auf die Last, max. 500 mA, ohmsche und induktive Last, Schutz gegen Überspannung und Überstrom. EtherCAT: Objekt 0x7000:0A „Channel Out10“ (BOOL).
Y0ABlock B Kl. 11–200,3–1Digitalausgang Y0A, PNP: schaltet +24 V auf die Last, max. 500 mA, ohmsche und induktive Last, Schutz gegen Überspannung und Überstrom. EtherCAT: Objekt 0x7000:0B „Channel Out11“ (BOOL).
Y0BBlock B Kl. 11–200,3–1Digitalausgang Y0B, PNP: schaltet +24 V auf die Last, max. 500 mA, ohmsche und induktive Last, Schutz gegen Überspannung und Überstrom. EtherCAT: Objekt 0x7000:0C „Channel Out12“ (BOOL).
Y0CBlock B Kl. 11–200,3–1Digitalausgang Y0C, PNP: schaltet +24 V auf die Last, max. 500 mA, ohmsche und induktive Last, Schutz gegen Überspannung und Überstrom. EtherCAT: Objekt 0x7000:0D „Channel Out13“ (BOOL).
Y0DBlock B Kl. 11–200,3–1Digitalausgang Y0D, PNP: schaltet +24 V auf die Last, max. 500 mA, ohmsche und induktive Last, Schutz gegen Überspannung und Überstrom. EtherCAT: Objekt 0x7000:0E „Channel Out14“ (BOOL).
Y0EBlock B Kl. 11–200,3–1Digitalausgang Y0E, PNP: schaltet +24 V auf die Last, max. 500 mA, ohmsche und induktive Last, Schutz gegen Überspannung und Überstrom. EtherCAT: Objekt 0x7000:0F „Channel Out15“ (BOOL).
Y0FBlock B Kl. 11–200,3–1Digitalausgang Y0F, PNP: schaltet +24 V auf die Last, max. 500 mA, ohmsche und induktive Last, Schutz gegen Überspannung und Überstrom. EtherCAT: Objekt 0x7000:10 „Channel Out16“ (BOOL).
24VBlock B Kl. 11–200,3–1Feldversorgung +24 V DC des Blocks DO. Klemme 9 und 19 sind intern verbunden.
0VBlock B Kl. 11–200,3–10 V der Feldversorgung. Klemme 10 und 20 sind intern verbunden.
LED––Systemanzeigen RUN, PWR und ERR an der Front, je eine LED an den Buchsen IN und OUT und eine grüne LED je Kanal neben der Klemme.
CHLED––Je Kanal eine grüne LED links neben den Klemmen, auf Höhe der Klemmenreihe; bei zwei LEDs je Reihe gilt die linke für Klemme 1–8, die rechte für 11–18. Die Zeichnung zeigt ein Beispiel: grün = an, grau = aus.

* Klemmbereich nicht im Handbuch angegeben, hergeleitet.

EtherCAT: ESI-Datei, Einbinden und Prozessdaten

So bindest du das EC4 in deinen EtherCAT-Master ein: ESI-Datei installieren, Modul an IN anschließen, scannen. Eine IP-Adresse oder einen Gerätenamen brauchst du nicht. Darunter stehen für dein Modell alle Kanäle mit ihrem Objekt und die Startup-Parameter.

Auf einen Blick

ESI-Datei
EcatTerminal-EC4_V4.04_BOOL.xml
Hersteller-ID
0x00884443
Adresse
automatisch (Position im Strang)
Übertragung
100 Mbit/s, 2 × RJ45 (IN, OUT)
Getestet im Handbuch
TwinCAT 3, CODESYS V3.5, Omron Sysmac Studio
  • Eine ESI-Datei für alle EC4-Modelle. Beim Scannen erkennt der Master das Modell am Produktcode.
  • Kabel vom Master an IN, das nächste Gerät an OUT.

Welche ESI-Datei?

Im ZIP „EC4-XML V1.2“ unter Downloads liegt die aktuelle Datei EcatTerminal-EC4_V4.04_BOOL.xml: Jeder Kanal ist ein eigenes BOOL (Channel In1, Channel Out1 …). Das Handbuch nennt noch ältere Dateinamen („Solidot EC4_V1.0.2.xml“ bzw. „V1.1.7“) – nimm die Datei aus dem ZIP.

Im Unterordner liegen zwei Fassungen V4.02, bei denen die Digitalkanäle als Byte (USINT) bzw. Wort (UINT) übertragen werden. Die brauchst du nur, wenn deine Steuerung keine Einzelbits zuordnen kann. Im Projekt nur eine der Dateien installieren.

In der ESI stehen bei einigen Analogmodellen zusätzlich Typen mit „V1“ (z. B. EC4-A80V1) ohne Bereichseinstellung. Das Handbuch erklärt sie nicht; beim Scannen wählt der Master den Typ, den das Modul meldet.

Einbinden in deinen Master

TwinCAT 3
  1. ESI-Datei nach C:\TwinCAT\3.1\Config\Io\EtherCAT kopieren und TwinCAT neu starten.
  2. TwinCAT XAE starten, „New TwinCAT Project“ anlegen.
  3. Unter I/O → Devices rechts klicken → Scan, die Netzwerkkarte zum Modul wählen, „Scan for boxes“ mit Ja bestätigen, „Activate Free Run“ mit Ja.
  4. Das Modul erscheint als Box; im Reiter „Online“ steht OP, RUN am Modul leuchtet dauerhaft.
  5. Parameter: Modul wählen → Reiter Startup → New → Objekt 0x8000:xx wählen und Wert eintragen. Danach Konfiguration und Programm neu laden.
CODESYS V3.5
  1. Tools → Device Repository → Install → ESI-Datei wählen; die Meldung „Device … installed to device repository“ bestätigt die Installation.
  2. An der Steuerung „EtherCAT Master“ einfügen (Feldbusse → EtherCAT → Master).
  3. Im Master unter „Browse“ die Netzwerkkarte zum EtherCAT-Strang wählen.
  4. Vor dem ersten Scan die Steuerung wählen und das Gerät installieren (Handbuch Kap. 7.2.2, Schritt 5), dann Master rechts klicken → Scan for Devices und die gefundenen Module ins Projekt kopieren.
  5. Unter „EtherCAT I/O Mapping“ Variablen zuordnen und „Enabled 1“ für das Aktualisieren wählen, neu einloggen und starten.
Omron Sysmac Studio
  1. Configurations and Setup → EtherCAT → Master rechts klicken → Display ESI Library → Install (File) → ESI-Datei wählen.
  2. In der Toolbox „Nanjing Solidot Electronic Technology Co., Ltd.“ aufklappen und das Modul per Doppelklick einfügen.
  3. Controller → Communication Setup: „Ethernet connection via a hub“, IP-Adresse der Steuerung eintragen, „Ethernet Communications Test“.
  4. Online gehen, Master rechts klicken → Write Slave Node Address, Knotenadresse eintragen, Write – danach das Modul aus- und einschalten.
  5. Controller → Transfer → To Controller, danach Steuerung und Modul neu einschalten.
  6. Parameter: offline das Modul wählen → „Edit Setting Parameters“ (bei älterer Steuerungs-Firmware über EC_CoESDOWrite/EC_CoESDORead). I/O Map zum Beobachten und Forcen.

EC4-1616B · 16 DI / 16 DO PNP 0,5 A

Klemmen A1–A20 = oberer Block, B1–B20 = unterer Block.

ESI-TypProduktcodeEingängeAusgänge
EC4-1616B(W)0x0000000616 × BOOL16 × BOOL

Digitaleingänge X00–X0F

KlemmeSignalObjektName in der ESI
A1X000x6000:01Channel In1
A2X010x6000:02Channel In2
A3X020x6000:03Channel In3
A4X030x6000:04Channel In4
A5X040x6000:05Channel In5
A6X050x6000:06Channel In6
A7X060x6000:07Channel In7
A8X070x6000:08Channel In8
A11X080x6000:09Channel In9
A12X090x6000:0AChannel In10
A13X0A0x6000:0BChannel In11
A14X0B0x6000:0CChannel In12
A15X0C0x6000:0DChannel In13
A16X0D0x6000:0EChannel In14
A17X0E0x6000:0FChannel In15
A18X0F0x6000:10Channel In16

Verdrahtung „PNP-Sensoren an DI“ zeigen

Digitalausgänge Y00–Y0F

KlemmeSignalObjektName in der ESI
B1Y000x7000:01Channel Out1
B2Y010x7000:02Channel Out2
B3Y020x7000:03Channel Out3
B4Y030x7000:04Channel Out4
B5Y040x7000:05Channel Out5
B6Y050x7000:06Channel Out6
B7Y060x7000:07Channel Out7
B8Y070x7000:08Channel Out8
B11Y080x7000:09Channel Out9
B12Y090x7000:0AChannel Out10
B13Y0A0x7000:0BChannel Out11
B14Y0B0x7000:0CChannel Out12
B15Y0C0x7000:0DChannel Out13
B16Y0D0x7000:0EChannel Out14
B17Y0E0x7000:0FChannel Out15
B18Y0F0x7000:10Channel Out16

Verdrahtung „Ventil und Lampe an DO“ zeigen

Startup-Parameter (Objekt 0x8000)

ObjektName in der ESIWerkBedeutung
0x8000:01BusFault_Clear/Hold0Ausgänge bei Busausfall: 0 = abschalten (Werkseinstellung), 1 = Zustand halten (Wert hergeleitet)

Bereichscodes und Umrechnung der Analogkanäle

Spannung (EC4-A40V, -A80V, -A04V, -A08V)

CodeBereichWertebereichFormel Eingang (D = Wert)Formel Ausgang
0±10 V−32768 … 32767D = 65535/20 · UU = 20 · D / 65535
10–10 V0 … 32767D = 32767/10 · UU = 10 · D / 32767

Strom (EC4-A40I, -A80I, -A04I, -A08I)

CodeBereichWertebereichFormel Eingang (D = Wert)Formel Ausgang
04–20 mA0 … 65535D = 65535/16 · I − 16384I = 16 · (D + 16384) / 65535
10–20 mA0 … 65535D = 65535/20 · II = 20 · D / 65535

Beispiel aus der Handbuch-Tabelle: 5 V im Bereich ±10 V ergeben D = 16384, 12 mA im Bereich 4–20 mA ergeben D = 32767.

Bereich je Kanal über „Range Setting“ im Objekt 0x8000 als Startup-Parameter (Handbuch Kap. 3.3, 7.1.3).

Wenn es nicht klappt

ProblemPrüfen
Modul wird beim Scannen nicht gefunden oder nicht erkanntESI-Datei installiert? Aktuelle Fassung aus EC4-XML V1.2? Software nach der Installation neu gestartet? (Handbuch Kap. 8.1)
Modul geht nicht in OPProjekt angelegt und aktiviert? Versorgung in Ordnung? Kabel IN/OUT richtig? Bei Sysmac: Knotenadresse geschrieben und Modul danach neu eingeschaltet? (Kap. 8.2)
RUN blinkt dauerhaft5 Hz = Pre-OP, 2 Hz = Safe-OP: Der Master hat das Modul noch nicht in OP geschaltet – Konfiguration aktivieren bzw. laden.
Analogwert stimmt nichtRange Setting des Kanals prüfen (0x8000), Umrechnung mit der Formel des eingestellten Bereichs.
Ausgänge bleiben bei Busausfall an0x8000:01 BusFault_Clear/Hold steht auf 1 (Halten).
Für Fachleute
MerkmalWert
Hersteller-ID0x00884443 (Nanjing Solidot Electronic Technology Co., Ltd)
Revision0x00000001 bei allen EC4-Typen der ESI V4.04
MailboxCoE, SM0/SM1 je 128 Byte
Prozessdatenfeste PDOs 0x1A00 (Eingänge, Objekt 0x6000) und 0x1600 (Ausgänge, Objekt 0x7000)
Distributed Clocksbei den I/O-Modulen nicht vorgesehen (ESI ohne DC), Betrieb Free Run bzw. SM-synchron
Eingangsfilter digitalfest 3 ms, nicht je Kanal einstellbar (Kap. 7.1.2)
Analogfiltergleitender Mittelwert, 1–1024 Wandlungen je Kanal, Werk 10; Abtastung 8 Kanäle 800 µs, 4 Kanäle 400 µs (Kap. 7.1.4)
  • Dass „Channel In1“ bzw. „Channel Out1“ (Subindex 1) dem Kanal X00 bzw. Y00 entspricht, ist aus der Reihenfolge der Einträge in der ESI hergeleitet; das Handbuch zeigt nur Beispiele.
  • Nach dem Ändern von Startup-Parametern die Konfiguration neu laden; bei Sysmac Studio Steuerung und Modul neu einschalten (Handbuch Kap. 7).

Quelle: EC4 Series User Manual V1.18 (11/2025), Kap. 3, 4.2, 7, 8; ESI EcatTerminal-EC4_V4.04_BOOL.xml (EC4-XML V1.2, 10.04.2026).

Erste Schritte mit der Solidot EC4

Die EC4 bringt Ein- und Ausgänge direkt ins EtherCAT: zwei Buchsen IN und OUT, Federkraftklemmen, Einbindung über eine ESI-Datei. Diese Anleitung gilt für alle EC4-Modelle im Shop – digital mit 16 oder 32 Kanälen, Relais und analog mit vier oder acht Kanälen. Sie führt dich von der Hutschiene bis zum ersten Signal im Master: versorgen, verdrahten, ESI installieren, scannen und testen.

Vor dem Anschließen
  • Ein- und Ausbau nur ohne Spannung (Handbuch Kap. 5).

  • Das Modul hat Schutzart IP20 und gehört in einen Schaltschrank oder ein Gehäuse.

  • Systemversorgung (Modulelektronik) und Feldversorgung (Ein- und Ausgänge) getrennt aufbauen und nicht mischen.

  • PE an der Versorgungsklemme sicher erden.

  • Relaismodule: an den Kontakten nur Gleichspannung bis 48 V (Hinweis im Anschlussbild).

  1. 1Auf die Hutschiene setzenPflicht

    Das Modul misst 25 × 102 × 72 mm (B × H × T), wiegt etwa 140 g und schnappt auf eine 35-mm-Hutschiene. Es muss senkrecht sitzen, damit die Luft durch das Gehäuse strömen kann.

    Betriebstemperatur −10 bis +60 °C. Mindestabstände und Steckermaße stehen im Reiter „Maße & Montage“.

    Montage

    1. Den Riegel unten am Modul nach außen ziehen, bis er hörbar einrastet.

    2. Das Modul oben an der Hutschiene einhängen und an die Schiene schwenken.

    3. Den Riegel Richtung Schiene drücken, bis er klickt.

    4. Ausbau: Schlitzschraubendreher in den Riegel stecken, zum Modul hin hebeln und das Modul abschwenken.

    Quelle: Handbuch Kap. 3.1, 5

  2. 2System- und Feldversorgung anschließenPflicht

    Die Systemversorgung speist die Elektronik: 24 V DC (18–36 V), höchstens 500 mA, an die dreipolige Klemme auf der Oberseite, belegt mit 24V, 0V und PE.

    Die Feldversorgung speist die Ein- und Ausgänge über 24V/0V im Klemmenblock (Klemme 9/10 und 19/20, je Paar intern verbunden). Module mit zwei Blöcken brauchen sie an beiden Blöcken.

    Relaismodule (EC4-0012J, EC4-1612J): Der Relaisblock bekommt 24 V an Klemme 10 und 0 V an Klemme 20. Die Lasten versorgst du über COM0–COM2 aus einer eigenen Lastversorgung.

    Für die Versorgungsleitung empfiehlt das Handbuch verdrillte Adern. Die Signalklemmen sind für 9,5 A bemessen; die Querschnitte im Anschlussplan sind daraus und aus dem Summenstrom hergeleitet.

    Nach dem Einschalten leuchtet PWR grün.

    Verdrahtung „Systemversorgung 24 V“ zeigenVerdrahtung „Feldversorgung 24 V“ zeigen

    Quelle: Handbuch Kap. 3.1, 3.2, 3.5, 6.1, 6.2, Anschlussbilder Kap. 6.3

  3. 3Ein- und Ausgänge verdrahtenPflicht

    Ader 10 mm abisolieren, feindrähtig mit Aderendhülse (10 mm). Den Drücker über der Klemme mit einem Schlitzschraubendreher bis 3 mm drücken, Ader einführen.

    Digitaleingänge der B-Modelle sind PNP, Filter fest 3 ms. Beim EC4-1612J sind die Eingänge NPN/PNP-kompatibel: COM für PNP-Geber an 0 V, für NPN-Geber an +24 V.

    Transistorausgänge schalten +24 V, max. 500 mA. Relaisausgänge schalten bis 2 A in drei Gruppen mit je vier Kontakten (COM0: Y00–Y03, COM1: Y04–Y07, COM2: Y08–Y0B).

    Analogkanäle: Signal an AI bzw. AO (Klemme 1–8), Bezug an COM (Klemme 11–18), verdrillt und geschirmt.

    Verdrahtung „PNP-Sensoren an DI“ zeigenVerdrahtung „Ventil und Lampe an DO“ zeigenVerdrahtung „Lasten an Relais“ zeigenVerdrahtung „Messumformer 4-Leiter“ zeigenVerdrahtung „Messumformer 3-Leiter“ zeigenVerdrahtung „Messumformer 2-Leiter 4–20 mA“ zeigenVerdrahtung „Sollwert an Frequenzumrichter“ zeigen

    Quelle: Handbuch Kap. 3.2, 3.3, 6.1–6.3, 7.1.2

  4. 4ESI-Datei bereitlegenPflicht

    Dein EtherCAT-Master kennt das EC4 erst mit seiner Gerätebeschreibung (ESI). Im ZIP „EC4-XML V1.2“ unter Downloads steckt eine Datei für alle Modelle: EcatTerminal-EC4_V4.04_BOOL.xml.

    Das Handbuch nennt noch ältere Dateinamen („Solidot EC4_V1.0.2.xml“ bzw. „V1.1.7“). Nimm die Datei aus dem ZIP. Die beiden Fassungen im Unterordner brauchst du nur, wenn deine Steuerung keine Einzelbits zuordnen kann.

    Welcher ESI-Typ und Produktcode zu deinem Modell gehört, steht im Reiter EtherCAT.

    ESI-Typ für mein Modell

    Quelle: Handbuch Kap. 7.2; ESI V4.04

  5. 5Modul im Master einbinden (TwinCAT 3)Pflicht

    Das Kabel vom Master steckst du an IN. Eine IP-Adresse oder einen Gerätenamen brauchst du nicht: Der Master findet das Modul beim Scannen an seiner Position im Strang.

    Das Handbuch zeigt die Einbindung ausführlich mit TwinCAT 3, CODESYS V3.5 und Omron Sysmac Studio. Hier die Kurzfassung für TwinCAT, die anderen beiden stehen im Reiter EtherCAT.

    TwinCAT 3

    1. ESI-Datei nach C:\TwinCAT\3.1\Config\Io\EtherCAT kopieren und TwinCAT neu starten.

    2. TwinCAT XAE öffnen und „New TwinCAT Project“ anlegen.

    3. I/O → Devices rechts klicken → Scan, die Netzwerkkarte zum Modul wählen.

    4. „Scan for boxes“ und „Activate Free Run“ jeweils mit Ja bestätigen.

    Erfolg: Im Reiter „Online“ steht der Zustand OP, und RUN am Modul leuchtet dauerhaft. Blinkt RUN mit 5 Hz, steht das Modul in Pre-OP, mit 2 Hz in Safe-OP.

    Verdrahtung „EtherCAT zum Master“ zeigen

    Quelle: Handbuch Kap. 4.2, 7.2.1

  6. 6Omron Sysmac Studio: Knotenadresse schreibenOptional

    Bei Omron-Steuerungen (Beispiel im Handbuch: NX1P2) braucht jedes Modul eine Knotenadresse, die zur Konfiguration passt. Sie wird ins Modul geschrieben.

    Knotenadresse

    1. ESI-Bibliothek: Configurations and Setup → EtherCAT → Master rechts klicken → Display ESI Library → Install (File).

    2. Modul aus der Toolbox (Nanjing Solidot Electronic Technology Co., Ltd.) per Doppelklick einfügen.

    3. Online gehen, Master rechts klicken → Write Slave Node Address, Adresse eintragen, Write.

    4. Das Modul aus- und einschalten, dann die Konfiguration übertragen (Transfer → To Controller) und neu einschalten.

    Quelle: Handbuch Kap. 7.2.3

  7. 7Ein- und Ausgänge testenPflicht

    Jeder Kanal ist ein eigenes BOOL: Eingänge im Objekt 0x6000 („Channel In1“, „Channel In2“ …), Ausgänge im Objekt 0x7000 („Channel Out1“ …). Analogkanäle sind 16-bit-Werte („Analog Input[0]“ bzw. „Analog Output[0]“).

    In TwinCAT prüfen

    1. Einen Sensor an X00 schalten: Unter Inputs → Channel In1 wechselt der Wert, die Kanal-LED leuchtet grün.

    2. Einen Ausgang setzen: Outputs → Channel Out1 → Reiter Online → Write, Wert 1 – Y00 schaltet, die LED leuchtet.

    3. Analogausgang: Analog Output[0] schreiben, z. B. 32767 im Bereich ±10 V für 10 V, und mit dem Messgerät nachmessen.

    Dass „Channel In1“ der Klemme X00 entspricht, ist aus der Reihenfolge der Einträge in der ESI hergeleitet. Die Zuordnung je Klemme steht im Reiter EtherCAT.

    Quelle: Handbuch Kap. 3.3, 7.2.1 Schritt 4, 7.2.3 Schritt 9; ESI V4.04

  8. 8Startup-Parameter einstellenOptional

    Einstellungen schreibt der Master beim Hochlauf ins Modul (Startup-Parameter, Objekt 0x8000). In TwinCAT: Modul wählen → Reiter Startup → New → Objekt wählen, Wert eintragen. Danach Konfiguration und Programm neu laden.

    BusFault_Clear/Hold (Module mit Ausgängen, 0x8000:01): ab Werk 0 – bei Busausfall schaltet das Modul die Ausgänge ab. Mit „Halten“ behalten sie ihren Zustand.

    Analogmodule: Range Setting je Kanal (ab Werk 0 = ±10 V bzw. 4–20 mA) und bei Eingängen ein Filter je Kanal, gleitender Mittelwert über 1 bis 1024 Wandlungen (ab Werk 10).

    ParameterWertBedeutung
    0x8000:010BusFault_Clear/Hold, Werkseinstellung: Ausgänge bei Busausfall aus
    Range Setting0je Kanal, Werkseinstellung; Codes im Reiter EtherCAT
    Filter10je Analogeingang, 1–1024 Wandlungen

    Die Subindizes unterscheiden sich je Modell, z. B. EC4-A80V: Filter 0x8000:01–08, Range 0x8000:09–10. Die Liste für dein Modell steht im Reiter EtherCAT.

    Die digitale Eingangsfilterung ist fest 3 ms und nicht einstellbar.

    Quelle: Handbuch Kap. 3.3, 7.1; ESI V4.04 (Objekt 0x8000)

  9. 9Weitere Geräte im StrangOptional

    Mehrere EC4 und andere EtherCAT-Geräte verbindest du hintereinander: OUT des einen Moduls zum IN des nächsten. Je Strecke max. 100 m, geschirmtes Kabel ab Kategorie 5.

    Nach dem Umstecken oder Ergänzen im Master neu scannen; die Reihenfolge im Strang bestimmt die Position.

    Ist ein Modul ohne Versorgung, erreichst du die Geräte dahinter nicht mehr (hergeleitet; das Handbuch nennt keinen Bypass).

    Verdrahtung „Weiteres Gerät im Strang“ zeigen

    Solidot Patchkabel 0,5 m

    Quelle: Handbuch Kap. 3.1, 6.2

  10. 10Fehler findenPflicht

    LEDs

    LEDZustandBedeutung
    PWR (grün)auskeine oder gestörte Versorgung
    RUN (grün)blinkt 5 HzPre-OP
    RUN (grün)blinkt 2 HzSafe-OP
    RUN (grün)ausInitialisierung oder ohne Versorgung
    ERR (rot)leuchtetFehler bzw. Sonderzustand im System
    IN/OUT grünauskeine Netzwerkverbindung
    IN/OUT gelbauskein Datenaustausch

    Modul wird beim Scannen nicht gefunden: ESI-Datei richtig installiert, aktuelle Fassung, Software neu gestartet? (Handbuch Kap. 8.1)

    Modul geht nicht in Betrieb: Projekt, Knotenadresse (Sysmac), Versorgung und EtherCAT-Kabel prüfen, nach dem Ändern der Knotenadresse neu einschalten (Kap. 8.2).

    Quelle: Handbuch Kap. 4.2, 8

Stand 1.0 · 02.10.2026 · Quelle: EC4 Series User Manual V1.18 (24.11.2025); ESI EcatTerminal-EC4_V4.04_BOOL.xml (EC4-XML V1.2, 10.04.2026). Menünamen wie in der englischen Oberfläche im Handbuch.. Maßgeblich sind das Herstellerhandbuch und die geltenden Normen; Installation und Inbetriebnahme nur durch eine Elektrofachkraft.

Maße und Montage

Alle EC4-Modelle sind gleich groß und sitzen senkrecht auf einer 35-mm-Hutschiene. Die Zeichnung ist aus den 3D-Modellen von Solidot projiziert (gleiches Gehäuse wie PN4 und MT4, gemeinsame 3D-Daten „EC4_PN4_MT4“).

Stecker und Leitungen

Versorgung 24V · 0V · PE (oben)

Ausführung
3-polig, Federkraft
Raster
5,08 mm*
Größe
ca. 9 × 19 mm, 17 mm über dem Gehäuse*
Querschnitt
0,3–1,5 mm² (22–16 AWG)
Abisolieren
10 mm

Signale (Front)

Ausführung
20-polig, zwei Reihen à 10 Klemmen, Federkraft mit Drücker; ein Block (16 Kanäle, analog) oder zwei Blöcke (32 Kanäle und Relaismodule)
Raster
3,5 mm*
Größe
ca. 13 × 36 mm je Block, 16 mm vor dem Gehäuse*
Querschnitt
0,3–1,0 mm² (22–17 AWG)
Abisolieren
10 mm

EtherCAT IN/OUT (oben)

Ausführung
2 × RJ45 für EtherCAT-Kabel bzw. Patchkabel ab Kat. 5, doppelt geschirmt (STP) empfohlen, max. 100 m

* aus dem 3D-Modell von Solidot gemessen, nicht im Handbuch. Den Versorgungsstecker haben wir mit ≈ 5,1 mm gemessen und nehmen das Standardraster 5,08 mm an.

Aderendhülsen mit Kunststoffkragen, Hülsenlänge 10 mm: E0310 (0,3 mm²), E0510 (0,5), E7510 (0,75), E1010 (1,0), E1510 (1,5 mm², nur Versorgung). Starre Einzeldrähte ohne Hülse.

Werkzeug: Schlitzschraubendreher bis 3 mm zum Öffnen der Federklemme.

Querschnitte, Hülsen und Abisolierlänge: Handbuch Kap. 6.1 und 6.2. Bemessung laut Kap. 6.1: Signalklemme 200 V / 9,5 A, Versorgungsklemme 320 V / 20 A.

Montage Schritt für Schritt

  1. 1Einbauort wählen

    Schutzart IP20: Das Modul gehört in einen Schaltschrank oder ein Gehäuse. Der Schrank braucht eine gute Belüftung, z. B. einen Lüfter.

    Das Modul senkrecht einbauen, damit die Luft durch das Gehäuse strömt. Nicht neben oder über Geräten montieren, die viel Wärme abgeben. Betriebstemperatur −10 bis +60 °C, Luftfeuchte bis 95 %, nicht kondensierend.

    Mindestens 10 mm zu Nachbarmodulen, 45 mm nach oben und 25 mm nach unten zu Geräten oder Kabelkanälen. Oben bleibt so Platz für Versorgungsstecker und Patchkabel.

    Abstände in der Zeichnung zeigen

  2. 2Aufsetzen und abnehmen

    Ein- und Ausbau nur ohne Spannung.

    • Den Riegel unten am Modul nach außen ziehen, bis er einrastet.

    • Oben an der Hutschiene einhängen und an die Schiene schwenken.

    • Den Riegel zur Schiene drücken, bis er klickt.

    • Abnehmen: Schlitzschraubendreher in den Riegel stecken, zum Modul hin hebeln und das Modul abschwenken.

    Verdrahtung „Systemversorgung 24 V“ zeigen

  3. 3Leitungen anschließen

    Ader 10 mm abisolieren. Feindrähtige Leitungen bekommen eine Aderendhülse mit 10 mm Hülsenlänge, starre Einzeldrähte steckst du direkt ein.

    Den Drücker über der Klemme mit einem Schlitzschraubendreher (bis 3 mm) herunterdrücken, Ader einführen, loslassen, kurz am Draht ziehen.

    Signalklemmen nehmen 0,3–1,0 mm², die Versorgungsklemme 0,3–1,5 mm². Versorgungsleitung verdrillt verlegen, für Analogsignale geschirmte Paare.

    Verdrahtung „Systemversorgung 24 V“ zeigenVerdrahtung „PNP-Sensoren an DI“ zeigen

Stand 1.0 · 02.10.2026 · Quelle: EC4 Series User Manual V1.18 (11/2025), Kap. 3.1, 5 und 6.1; Solidot-3D-Modelle EC4_PN4_MT4_1/_2 V1.00. Maßgeblich sind das Herstellerhandbuch und die geltenden Normen; Installation nur durch eine Elektrofachkraft.

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Solidot EC4
Betriebsanleitung für die Solidot EC4-Serie

Solidot EC4 Remote I/O

Solidot EC4 – EtherCAT Remote-I/O (Digitalmodul 16 Kanäle)
Wer Sensoren und Aktoren dezentral an eine Steuerung anbinden möchte, ohne jede Leitung einzeln bis in den Hauptschaltschrank zu ziehen, findet in der Solidot EC4-Serie ein kompaktes EtherCAT-Remote-I/O-System. Die Module sitzen dort, wo die Signale entstehen – an der Maschine oder im Feldverteiler – und übertragen alle Ein- und Ausgänge über ein einziges EtherCAT-Kabel zur Steuerung. Das spart Verdrahtung, Klemmen und Platz im Zentralschrank. 🏭 Typische Einsatzfelder Dezentrale Maschinenmodule: Jede Baugruppe bekommt ihr eigenes I/O-Modul, angebunden über eine durchgehende EtherCAT-Linie – neue Module werden einfach angereiht. Schaltschrank entlasten: Statt hunderter Adern zum Zentralschrank laufen nur zwei RJ45-Leitungen pro Modul. Weniger Kabelkanäle, weniger Klemmen, übersichtlichere Anlage. Retrofit mit EtherCAT-Master: Bestehende Beckhoff-TwinCAT- oder CODESYS-Steuerungen um dezentrale E/A erweitern, ohne die zentrale SPS zu vergrößern. Wechselnde Signaltypen: Digital, analog (Strom/Spannung), Relais, Temperatur oder Encoder – für jeden Signaltyp ein passendes Modul aus demselben Baukasten. 🌐 EtherCAT: ein Kabel für alle Signale EtherCAT überträgt die Prozessdaten aller angereihten Module mit sehr geringer Latenz über eine Linientopologie. Jedes EC4-Modul hat zwei RJ45-Ports (IN/OUT, 100 Mbps) und wird durchgeschleift – kein zusätzlicher Switch nötig. Über die EtherCAT-Gerätebeschreibungsdatei (ESI) wird das Modul im Master eingelesen und ist sofort projektierbar. 💡 Sie arbeiten mit EtherNet/IP statt EtherCAT? Dieselben Module gibt es als Solidot EI4-Serie (EtherNet/IP) – gleiche Hardware, gleicher Baukasten, nur anderer Feldbus. 🔗 Kompatibilität Als normkonformes EtherCAT-Slave-Gerät arbeitet die EC4-Serie an jedem EtherCAT-Master – etwa Beckhoff TwinCAT oder CODESYS. Die Integration erfolgt herstellerunabhängig über die ESI-Datei. 🔌 Aufbau und Anschluss Abnehmbare Federklemmen: Versorgung und I/O sitzen auf abnehmbaren Klemmenblöcken – beim Modultausch wird der Block einfach abgezogen, die Verdrahtung bleibt erhalten. Hutschienenmontage: 35-mm-DIN-Schiene, kompaktes Gehäuse (102 × 72 × 25 mm), passive Kühlung – kein Lüfter, keine Wartung. Versorgung: 24 V DC nominal, zulässig 18 – 36 V DC. Status über LEDs (PWR, RUN, ERR) pro Modul. ⚠️ Grenzen ehrlich benannt Schutzart IP20 – für Schaltschrank oder geschütztes Gehäuse, nicht für die ungeschützte Feldumgebung. Versorgung ausschließlich 18 – 36 V DC, keine AC-Speisung. Betrieb von -10 °C bis +60 °C (passive Kühlung). Standard-Prozess-I/O – keine funktional-sicheren (Safety-)Ein-/Ausgänge. Für Not-Halt o. Ä. ist eine separate Sicherheitssteuerung nötig. EC4-Module sind Slave-Geräte und benötigen einen EtherCAT-Master – sie ersetzen keine Steuerung. 🏷️ Hersteller und Zuverlässigkeit Solidot (s'Dot) ist auf industrielle Netzwerk- und Remote-I/O-Technik spezialisiert. Die EC4-Module sind CE- und RoHS-konform und für den industriellen Einsatz ausgelegt; bei den Analogmodulen sind die Kanäle galvanisch getrennt (500 V, Optokoppler). spstiger bietet die Serie mit deutschsprachiger Beratung und Support.
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Solidot EC4 – EtherCAT Remote-I/O (Digitalmodul 32 Kanäle)
Wer Sensoren und Aktoren dezentral an eine Steuerung anbinden möchte, ohne jede Leitung einzeln bis in den Hauptschaltschrank zu ziehen, findet in der Solidot EC4-Serie ein kompaktes EtherCAT-Remote-I/O-System. Die Module sitzen dort, wo die Signale entstehen – an der Maschine oder im Feldverteiler – und übertragen alle Ein- und Ausgänge über ein einziges EtherCAT-Kabel zur Steuerung. Das spart Verdrahtung, Klemmen und Platz im Zentralschrank. 🏭 Typische Einsatzfelder Dezentrale Maschinenmodule: Jede Baugruppe bekommt ihr eigenes I/O-Modul, angebunden über eine durchgehende EtherCAT-Linie – neue Module werden einfach angereiht. Schaltschrank entlasten: Statt hunderter Adern zum Zentralschrank laufen nur zwei RJ45-Leitungen pro Modul. Weniger Kabelkanäle, weniger Klemmen, übersichtlichere Anlage. Retrofit mit EtherCAT-Master: Bestehende Beckhoff-TwinCAT- oder CODESYS-Steuerungen um dezentrale E/A erweitern, ohne die zentrale SPS zu vergrößern. Wechselnde Signaltypen: Digital, analog (Strom/Spannung), Relais, Temperatur oder Encoder – für jeden Signaltyp ein passendes Modul aus demselben Baukasten. 🌐 EtherCAT: ein Kabel für alle Signale EtherCAT überträgt die Prozessdaten aller angereihten Module mit sehr geringer Latenz über eine Linientopologie. Jedes EC4-Modul hat zwei RJ45-Ports (IN/OUT, 100 Mbps) und wird durchgeschleift – kein zusätzlicher Switch nötig. Über die EtherCAT-Gerätebeschreibungsdatei (ESI) wird das Modul im Master eingelesen und ist sofort projektierbar. 💡 Sie arbeiten mit EtherNet/IP statt EtherCAT? Dieselben Module gibt es als Solidot EI4-Serie (EtherNet/IP) – gleiche Hardware, gleicher Baukasten, nur anderer Feldbus. 🔗 Kompatibilität Als normkonformes EtherCAT-Slave-Gerät arbeitet die EC4-Serie an jedem EtherCAT-Master – etwa Beckhoff TwinCAT oder CODESYS. Die Integration erfolgt herstellerunabhängig über die ESI-Datei. 🔌 Aufbau und Anschluss Abnehmbare Federklemmen: Versorgung und I/O sitzen auf abnehmbaren Klemmenblöcken – beim Modultausch wird der Block einfach abgezogen, die Verdrahtung bleibt erhalten. Hutschienenmontage: 35-mm-DIN-Schiene, kompaktes Gehäuse (102 × 72 × 25 mm), passive Kühlung – kein Lüfter, keine Wartung. Versorgung: 24 V DC nominal, zulässig 18 – 36 V DC. Status über LEDs (PWR, RUN, ERR) pro Modul. ⚠️ Grenzen ehrlich benannt Schutzart IP20 – für Schaltschrank oder geschütztes Gehäuse, nicht für die ungeschützte Feldumgebung. Versorgung ausschließlich 18 – 36 V DC, keine AC-Speisung. Betrieb von -10 °C bis +60 °C (passive Kühlung). Standard-Prozess-I/O – keine funktional-sicheren (Safety-)Ein-/Ausgänge. Für Not-Halt o. Ä. ist eine separate Sicherheitssteuerung nötig. EC4-Module sind Slave-Geräte und benötigen einen EtherCAT-Master – sie ersetzen keine Steuerung. 🏷️ Hersteller und Zuverlässigkeit Solidot (s'Dot) ist auf industrielle Netzwerk- und Remote-I/O-Technik spezialisiert. Die EC4-Module sind CE- und RoHS-konform und für den industriellen Einsatz ausgelegt; bei den Analogmodulen sind die Kanäle galvanisch getrennt (500 V, Optokoppler). spstiger bietet die Serie mit deutschsprachiger Beratung und Support.
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Solidot EC4 – EtherCAT Remote-I/O (Analogmodul 4 Kanäle)
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Solidot EC4 – EtherCAT Remote-I/O (Analogmodul 8 Kanäle)
Wer Sensoren und Aktoren dezentral an eine Steuerung anbinden möchte, ohne jede Leitung einzeln bis in den Hauptschaltschrank zu ziehen, findet in der Solidot EC4-Serie ein kompaktes EtherCAT-Remote-I/O-System. Die Module sitzen dort, wo die Signale entstehen – an der Maschine oder im Feldverteiler – und übertragen alle Ein- und Ausgänge über ein einziges EtherCAT-Kabel zur Steuerung. Das spart Verdrahtung, Klemmen und Platz im Zentralschrank. 🏭 Typische Einsatzfelder Dezentrale Maschinenmodule: Jede Baugruppe bekommt ihr eigenes I/O-Modul, angebunden über eine durchgehende EtherCAT-Linie – neue Module werden einfach angereiht. Schaltschrank entlasten: Statt hunderter Adern zum Zentralschrank laufen nur zwei RJ45-Leitungen pro Modul. Weniger Kabelkanäle, weniger Klemmen, übersichtlichere Anlage. Retrofit mit EtherCAT-Master: Bestehende Beckhoff-TwinCAT- oder CODESYS-Steuerungen um dezentrale E/A erweitern, ohne die zentrale SPS zu vergrößern. Wechselnde Signaltypen: Digital, analog (Strom/Spannung), Relais, Temperatur oder Encoder – für jeden Signaltyp ein passendes Modul aus demselben Baukasten. 🌐 EtherCAT: ein Kabel für alle Signale EtherCAT überträgt die Prozessdaten aller angereihten Module mit sehr geringer Latenz über eine Linientopologie. Jedes EC4-Modul hat zwei RJ45-Ports (IN/OUT, 100 Mbps) und wird durchgeschleift – kein zusätzlicher Switch nötig. Über die EtherCAT-Gerätebeschreibungsdatei (ESI) wird das Modul im Master eingelesen und ist sofort projektierbar. 💡 Sie arbeiten mit EtherNet/IP statt EtherCAT? Dieselben Module gibt es als Solidot EI4-Serie (EtherNet/IP) – gleiche Hardware, gleicher Baukasten, nur anderer Feldbus. 🔗 Kompatibilität Als normkonformes EtherCAT-Slave-Gerät arbeitet die EC4-Serie an jedem EtherCAT-Master – etwa Beckhoff TwinCAT oder CODESYS. Die Integration erfolgt herstellerunabhängig über die ESI-Datei. 🔌 Aufbau und Anschluss Abnehmbare Federklemmen: Versorgung und I/O sitzen auf abnehmbaren Klemmenblöcken – beim Modultausch wird der Block einfach abgezogen, die Verdrahtung bleibt erhalten. Hutschienenmontage: 35-mm-DIN-Schiene, kompaktes Gehäuse (102 × 72 × 25 mm), passive Kühlung – kein Lüfter, keine Wartung. Versorgung: 24 V DC nominal, zulässig 18 – 36 V DC. Status über LEDs (PWR, RUN, ERR) pro Modul. ⚠️ Grenzen ehrlich benannt Schutzart IP20 – für Schaltschrank oder geschütztes Gehäuse, nicht für die ungeschützte Feldumgebung. Versorgung ausschließlich 18 – 36 V DC, keine AC-Speisung. Betrieb von -10 °C bis +60 °C (passive Kühlung). Standard-Prozess-I/O – keine funktional-sicheren (Safety-)Ein-/Ausgänge. Für Not-Halt o. Ä. ist eine separate Sicherheitssteuerung nötig. EC4-Module sind Slave-Geräte und benötigen einen EtherCAT-Master – sie ersetzen keine Steuerung. 🏷️ Hersteller und Zuverlässigkeit Solidot (s'Dot) ist auf industrielle Netzwerk- und Remote-I/O-Technik spezialisiert. Die EC4-Module sind CE- und RoHS-konform und für den industriellen Einsatz ausgelegt; bei den Analogmodulen sind die Kanäle galvanisch getrennt (500 V, Optokoppler). spstiger bietet die Serie mit deutschsprachiger Beratung und Support.
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Solidot EC4 – EtherCAT Remote-I/O (Relaismodul)
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Zubehör

Solidot Patchkabel RJ45/RJ45 – geschirmt, grün
Konfektionierte, geschirmte Ethernet-Leitungen für die Feldbus-Verkabelung von Solidot Remote-I/O-Modulen — beidseitig RJ45, grüner Mantel nach Industrie-Konvention. Verfügbar in sieben Längen von 0,5 bis 20 m und zwei Mantelwerkstoffen. 🔌 Wofür Verbindung zwischen SPS und Remote-I/O-Modul sowie zum Durchschleifen von Modul zu Modul (2 × RJ45 je Modul, kein Switch nötig). Protokollneutral: PROFINET (PN4, PN5R, PN7A), EtherCAT (EC4, EC5R, EC7A), EtherNet/IP (EI4) und Modbus TCP (MT4). 🧵 PVC oder PUR — was passt PVC: die günstigere Wahl für feste Verlegung im Schaltschrank und im Kabelkanal. PUR: zäher, abrasionsfester und öl­beständiger — für bewegte Verlegung, Maschinenumfeld und alles, was nicht nur im Schrank liegt. 📐 Technische Basis CAT 5e, geschirmt, 100 Mbps — passend zur Ethernet-Schnittstelle der Solidot-Module. Maximale Leitungslänge zwischen zwei Stationen: 100 m (Feldbus-Spezifikation). Längen: 0,5 · 1 · 2 · 3 · 5 · 10 · 20 m. Sonderlängen sind beim Hersteller auf Anfrage möglich — melde dich, wenn du eine brauchst. ⚠️ Grenzen ehrlich benannt RJ45 ist ein IP20-Steckverbinder — für Schaltschrank und geschütztes Gehäuse. Im Feld mit Spritzwasser oder Staub sind M12-Leitungen (D-kodiert) die richtige Wahl. CAT 5e, nicht CAT 6/CAT 6a. Für Gigabit-Backbones ist die Strecke nicht gedacht — die Solidot-Module arbeiten ohnehin mit 100 Mbps.
Material Kabel
Ab 7,35 € *

Preis exkl. MwSt., zzgl. Versandkosten