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Deine Anlage läuft mit einer Mitsubishi-Steuerung am CC-Link, und an einer Stelle fehlen dir 16 Signale — ohne Buskoppler, ohne zusätzliches Netzteil, ohne halben Schaltschrank. Genau dafür ist das CC4 gedacht: Elektronik, CC-Link-Anschluss und Klemmen sitzen in einem Gehäuse von 25 mm Breite. Stationsnummer am Drehschalter einstellen, im Master eintragen, fertig.
🏭 Typische Einsatzfelder
Erweiterung einer Mitsubishi-Anlage: Wenn an der Q- oder iQ-Steuerung die Steckplätze voll sind, hängst du das CC4 als weitere Station ins vorhandene CC-Link-Netz.
Dezentrale Signale an Förderstrecken: Endschalter, Lichtschranken und Ventile direkt am Bandabschnitt einsammeln, statt Dutzende Adern zurück zum Hauptschrank zu ziehen.
Ersatz für abgekündigte CC-Link-Remote-I/O: Bestehende Station tauschen, Netzwerkparameter anpassen, Verdrahtung und Steuerungsprogramm bleiben weitgehend, wie sie sind.
🔌 Ausführungen mit 16 Kanälen
CC4-1600B: 16 digitale Eingänge, PNP, 24 V DC, Eingangsstrom 4 mA
CC4-0016B: 16 digitale Ausgänge, PNP, max. 500 mA je Kanal, mit Überspannungs- und Kurzschlussschutz
CC4-0808B: 8 Eingänge und 8 Ausgänge im selben Gehäuse
Alle Ein- und Ausgänge arbeiten mit 24 V DC (18 – 30 V) und sind per Optokoppler getrennt (500 V AC). Die Ausgänge schalten ohmsche und induktive Lasten mit bis zu 500 mA je Kanal und sind gegen Überspannung und Kurzschluss geschützt. Ein digitales CC4 belegt eine Station.
⚙️ Technische Kerndaten
Digitale E/A: PNP, 24 V DC, Eingangsstrom 4 mA, Ausgänge max. 500 mA je Kanal
Bus: CC-Link (Standard-Slave), 5 Baudraten von 156 kbit/s bis 10 Mbit/s, Leitungslänge bis 100 m bei 10 Mbit/s und bis 1200 m bei 156 kbit/s, CC-Link-Spezialkabel
Adresse: Stationsnummer 1 – 64 und Baudrate über Drehschalter am Gerät, kein PC nötig
Versorgung: 24 V DC (18 – 36 V), Stromaufnahme ≤ 50 mA, galvanische Trennung 500 V AC
Umgebung: −10 °C bis +60 °C Betrieb, −20 °C bis +75 °C Lagerung, 95 % relative Feuchte ohne Betauung, IP20
Bauform: 102 × 72 × 25 mm, 150 g, 35-mm-DIN-Schiene, steckbare Federzugklemmen 0,3 – 1,0 mm² (AWG 22 – 17)
Diagnose: grüne LED je Kanal, dazu PWR, RUN und ERR am Gehäuse
🔗 Kompatibilität
Das CC4 arbeitet als normaler CC-Link-Slave und lässt sich an allen gängigen CC-Link-Mastern projektieren. Eingerichtet wird es über die Netzwerkparameter am Master — das Handbuch zeigt den Ablauf Schritt für Schritt am Beispiel einer Mitsubishi Q-Serie mit GX Works2. Du brauchst keine Hersteller-Software und keine Lizenz.
🔧 Montage und Inbetriebnahme
Das Modul rastet auf die 35-mm-DIN-Schiene. Die Klemmenblöcke sind steckbar — du verdrahtest sie im Schaltschrank vor und steckst sie erst danach auf. Im Servicefall ziehst du den Block ab, tauschst das Gerät und steckst den Block wieder drauf, ohne eine Ader zu lösen. Baudrate und Stationsnummer stellst du vor dem Einschalten an den Drehschaltern ein; nach einer Änderung einmal aus- und wieder einschalten. An beiden Bus-Enden gehört ein Abschlusswiderstand zwischen DA und DB (110 Ω beim Standardkabel).
🏷️ Hersteller und Verfügbarkeit
Solidot (Nanjing Solidot Electronic Technology) baut seit Jahren Remote-I/O und Feldbuskomponenten für den industriellen Serieneinsatz. Die CC4-Serie ist die CC-Link-Schwester von EC4 (EtherCAT), EI4 (EtherNet/IP) und PN4 (PROFINET) — gleiche Bauform, gleiche Klemmen, nur ein anderer Feldbus. spstiger ist Importeur der Serie in der EU; technische Rückfragen beantworten wir auf Deutsch, ohne Umweg über den Hersteller.
Technische Daten
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