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Solidot EC5R – Support, Anschlussplan & Inbetriebnahme

Interaktiver Anschlussplan Solidot EC5R

Alles für deinen Solidot EC5R nach dem Kauf – für alle vier Modelle im Shop: EC5R-3200, -1616B, -1616B+ und -0032B:

  • Interaktiver Anschlussplan: System- und Feldversorgung, 3-Leiter-Sensoren und Taster, Lasten, COM für NPN/PNP, konfigurierbare Kanäle, EtherCAT zum Master und weitere Geräte im Strang, mit Leitungsquerschnitten und Parametern

  • EtherCAT: ESI-Datei, Einbinden in TwinCAT, CODESYS und Sysmac Studio, Objekte und Parameter für dein Modell

  • Erste Schritte: Inbetriebnahme in zehn Schritten, von der Montage bis zum ersten Signal im EtherCAT-Master

  • Maße & Montage: Außenmaße, Hutschiene oder Wandmontage mit Bohrschablone, Mindestabstände und Stecker

  • Downloads: Benutzerhandbuch (EN), ESI-Datei, 2D- und 3D-Zeichnungen (auch mit Staubschutz)

  • Kostenfreier Support von spstiger, wenn du nicht weiterkommst

Weiter unten:HilfeDownloads

Interaktiver Anschlussplan

Tippe in der Zeichnung auf eine Klemme oder Leitung, um Details zu sehen.

Klemmenübersicht EC5R

KlemmeGruppemm²Funktion
24VVersorgung0,2–0,75Systemversorgung +24 V DC (20,4–28,8 V) der Modulelektronik, ≤ 50 mA.
0VVersorgung0,2–0,750 V der Systemversorgung.
IO+Versorgung0,2–0,75Feldversorgung +24 V DC (IO+), zweite Klemme; intern mit Klemme 3 verbunden.
IO+Versorgung0,2–0,75Feldversorgung +24 V DC (IO+), max. 8 A je Gruppe. Versorgt alle 24-V-Klemmen (2) der Kanäle.
IO−Versorgung0,2–0,750 V der Feldversorgung (IO−). Intern mit allen 0-V-Klemmen (3) der Kanäle verbunden.
IO−Versorgung0,2–0,750 V der Feldversorgung (IO−), zweite Klemme; intern mit Klemme 4 verbunden.
NCVersorgung0,2–0,75Nicht belegt.
PEVersorgung0,2–0,75Erdung. PE sicher erden (Handbuch Kap. 6.2).
INEtherCAT–EtherCAT-Eingang: Kabel vom Master bzw. vom OUT des vorigen Geräts. 100 Mbit/s, RJ45, Zykluszeit ab 250 µs. Kabel ab Kat. 5, geschirmt (S/FTP bzw. STP), max. 100 m zwischen zwei Geräten. Status-LED L/A0.
OUTEtherCAT–EtherCAT-Ausgang: Kabel zum IN des nächsten Geräts; frei lassen, wenn das Modul das letzte im Strang ist. 100 Mbit/s, RJ45, Zykluszeit ab 250 µs. Kabel ab Kat. 5, geschirmt (S/FTP bzw. STP), max. 100 m zwischen zwei Geräten. Status-LED L/A1.
1Kanal 000,3–1,5Digitaleingang X00, PNP: „1“ bei 15–30 V (≥ 2,1 mA), „0“ bei −3…+5 V, 4 mA bei 24 V, Filter einstellbar (ab Werk 3 ms). EtherCAT: Objekt 0x6001:01 „Channel In 00“.
2Kanal 000,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 000,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 010,3–1,5Digitaleingang X01, PNP: „1“ bei 15–30 V (≥ 2,1 mA), „0“ bei −3…+5 V, 4 mA bei 24 V, Filter einstellbar (ab Werk 3 ms). EtherCAT: Objekt 0x6001:02 „Channel In 01“.
2Kanal 010,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 010,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 020,3–1,5Digitaleingang X02, PNP: „1“ bei 15–30 V (≥ 2,1 mA), „0“ bei −3…+5 V, 4 mA bei 24 V, Filter einstellbar (ab Werk 3 ms). EtherCAT: Objekt 0x6001:03 „Channel In 02“.
2Kanal 020,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 020,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 030,3–1,5Digitaleingang X03, PNP: „1“ bei 15–30 V (≥ 2,1 mA), „0“ bei −3…+5 V, 4 mA bei 24 V, Filter einstellbar (ab Werk 3 ms). EtherCAT: Objekt 0x6001:04 „Channel In 03“.
2Kanal 030,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 030,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 040,3–1,5Digitaleingang X04, PNP: „1“ bei 15–30 V (≥ 2,1 mA), „0“ bei −3…+5 V, 4 mA bei 24 V, Filter einstellbar (ab Werk 3 ms). EtherCAT: Objekt 0x6001:05 „Channel In 04“.
2Kanal 040,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 040,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 050,3–1,5Digitaleingang X05, PNP: „1“ bei 15–30 V (≥ 2,1 mA), „0“ bei −3…+5 V, 4 mA bei 24 V, Filter einstellbar (ab Werk 3 ms). EtherCAT: Objekt 0x6001:06 „Channel In 05“.
2Kanal 050,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 050,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 060,3–1,5Digitaleingang X06, PNP: „1“ bei 15–30 V (≥ 2,1 mA), „0“ bei −3…+5 V, 4 mA bei 24 V, Filter einstellbar (ab Werk 3 ms). EtherCAT: Objekt 0x6001:07 „Channel In 06“.
2Kanal 060,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 060,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 070,3–1,5Digitaleingang X07, PNP: „1“ bei 15–30 V (≥ 2,1 mA), „0“ bei −3…+5 V, 4 mA bei 24 V, Filter einstellbar (ab Werk 3 ms). EtherCAT: Objekt 0x6001:08 „Channel In 07“.
2Kanal 070,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 070,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 080,3–1,5Digitaleingang X08, PNP: „1“ bei 15–30 V (≥ 2,1 mA), „0“ bei −3…+5 V, 4 mA bei 24 V, Filter einstellbar (ab Werk 3 ms). EtherCAT: Objekt 0x6001:09 „Channel In 08“.
2Kanal 080,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 080,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 090,3–1,5Digitaleingang X09, PNP: „1“ bei 15–30 V (≥ 2,1 mA), „0“ bei −3…+5 V, 4 mA bei 24 V, Filter einstellbar (ab Werk 3 ms). EtherCAT: Objekt 0x6001:0A „Channel In 09“.
2Kanal 090,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 090,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 0A0,3–1,5Digitaleingang X0A, PNP: „1“ bei 15–30 V (≥ 2,1 mA), „0“ bei −3…+5 V, 4 mA bei 24 V, Filter einstellbar (ab Werk 3 ms). EtherCAT: Objekt 0x6001:0B „Channel In 0A“.
2Kanal 0A0,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 0A0,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 0B0,3–1,5Digitaleingang X0B, PNP: „1“ bei 15–30 V (≥ 2,1 mA), „0“ bei −3…+5 V, 4 mA bei 24 V, Filter einstellbar (ab Werk 3 ms). EtherCAT: Objekt 0x6001:0C „Channel In 0B“.
2Kanal 0B0,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 0B0,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 0C0,3–1,5Digitaleingang X0C, PNP: „1“ bei 15–30 V (≥ 2,1 mA), „0“ bei −3…+5 V, 4 mA bei 24 V, Filter einstellbar (ab Werk 3 ms). EtherCAT: Objekt 0x6001:0D „Channel In 0C“.
2Kanal 0C0,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 0C0,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 0D0,3–1,5Digitaleingang X0D, PNP: „1“ bei 15–30 V (≥ 2,1 mA), „0“ bei −3…+5 V, 4 mA bei 24 V, Filter einstellbar (ab Werk 3 ms). EtherCAT: Objekt 0x6001:0E „Channel In 0D“.
2Kanal 0D0,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 0D0,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 0E0,3–1,5Digitaleingang X0E, PNP: „1“ bei 15–30 V (≥ 2,1 mA), „0“ bei −3…+5 V, 4 mA bei 24 V, Filter einstellbar (ab Werk 3 ms). EtherCAT: Objekt 0x6001:0F „Channel In 0E“.
2Kanal 0E0,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 0E0,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 0F0,3–1,5Digitaleingang X0F, PNP: „1“ bei 15–30 V (≥ 2,1 mA), „0“ bei −3…+5 V, 4 mA bei 24 V, Filter einstellbar (ab Werk 3 ms). EtherCAT: Objekt 0x6001:10 „Channel In 0F“.
2Kanal 0F0,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 0F0,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 000,3–1,5Konfigurierbarer Kanal 00 (DI oder DO, PNP), Einstellung über DIP-Schalter 1–5 bzw. selbsttätig nach Verdrahtung. Als Ausgang max. 0,5 A. EtherCAT: als Ausgang Objekt 0x7000:01 „Channel In/Out 00“, als Eingang Objekt 0x6002:01 „Channel In/Out 00“.
2Kanal 000,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 000,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 010,3–1,5Konfigurierbarer Kanal 01 (DI oder DO, PNP), Einstellung über DIP-Schalter 1–5 bzw. selbsttätig nach Verdrahtung. Als Ausgang max. 0,5 A. EtherCAT: als Ausgang Objekt 0x7000:02 „Channel In/Out 01“, als Eingang Objekt 0x6002:02 „Channel In/Out 01“.
2Kanal 010,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 010,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 020,3–1,5Konfigurierbarer Kanal 02 (DI oder DO, PNP), Einstellung über DIP-Schalter 1–5 bzw. selbsttätig nach Verdrahtung. Als Ausgang max. 0,5 A. EtherCAT: als Ausgang Objekt 0x7000:03 „Channel In/Out 02“, als Eingang Objekt 0x6002:03 „Channel In/Out 02“.
2Kanal 020,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 020,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 030,3–1,5Konfigurierbarer Kanal 03 (DI oder DO, PNP), Einstellung über DIP-Schalter 1–5 bzw. selbsttätig nach Verdrahtung. Als Ausgang max. 0,5 A. EtherCAT: als Ausgang Objekt 0x7000:04 „Channel In/Out 03“, als Eingang Objekt 0x6002:04 „Channel In/Out 03“.
2Kanal 030,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 030,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 040,3–1,5Konfigurierbarer Kanal 04 (DI oder DO, PNP), Einstellung über DIP-Schalter 1–5 bzw. selbsttätig nach Verdrahtung. Als Ausgang max. 0,5 A. EtherCAT: als Ausgang Objekt 0x7000:05 „Channel In/Out 04“, als Eingang Objekt 0x6002:05 „Channel In/Out 04“.
2Kanal 040,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 040,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 050,3–1,5Konfigurierbarer Kanal 05 (DI oder DO, PNP), Einstellung über DIP-Schalter 1–5 bzw. selbsttätig nach Verdrahtung. Als Ausgang max. 0,5 A. EtherCAT: als Ausgang Objekt 0x7000:06 „Channel In/Out 05“, als Eingang Objekt 0x6002:06 „Channel In/Out 05“.
2Kanal 050,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 050,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 060,3–1,5Konfigurierbarer Kanal 06 (DI oder DO, PNP), Einstellung über DIP-Schalter 1–5 bzw. selbsttätig nach Verdrahtung. Als Ausgang max. 0,5 A. EtherCAT: als Ausgang Objekt 0x7000:07 „Channel In/Out 06“, als Eingang Objekt 0x6002:07 „Channel In/Out 06“.
2Kanal 060,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 060,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 070,3–1,5Konfigurierbarer Kanal 07 (DI oder DO, PNP), Einstellung über DIP-Schalter 1–5 bzw. selbsttätig nach Verdrahtung. Als Ausgang max. 0,5 A. EtherCAT: als Ausgang Objekt 0x7000:08 „Channel In/Out 07“, als Eingang Objekt 0x6002:08 „Channel In/Out 07“.
2Kanal 070,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 070,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 080,3–1,5Konfigurierbarer Kanal 08 (DI oder DO, PNP), Einstellung über DIP-Schalter 1–5 bzw. selbsttätig nach Verdrahtung. Als Ausgang max. 0,5 A. EtherCAT: als Ausgang Objekt 0x7000:09 „Channel In/Out 08“, als Eingang Objekt 0x6002:09 „Channel In/Out 08“.
2Kanal 080,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 080,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 090,3–1,5Konfigurierbarer Kanal 09 (DI oder DO, PNP), Einstellung über DIP-Schalter 1–5 bzw. selbsttätig nach Verdrahtung. Als Ausgang max. 0,5 A. EtherCAT: als Ausgang Objekt 0x7000:0A „Channel In/Out 09“, als Eingang Objekt 0x6002:0A „Channel In/Out 09“.
2Kanal 090,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 090,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 0A0,3–1,5Konfigurierbarer Kanal 0A (DI oder DO, PNP), Einstellung über DIP-Schalter 1–5 bzw. selbsttätig nach Verdrahtung. Als Ausgang max. 0,5 A. EtherCAT: als Ausgang Objekt 0x7000:0B „Channel In/Out 0A“, als Eingang Objekt 0x6002:0B „Channel In/Out 0A“.
2Kanal 0A0,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 0A0,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 0B0,3–1,5Konfigurierbarer Kanal 0B (DI oder DO, PNP), Einstellung über DIP-Schalter 1–5 bzw. selbsttätig nach Verdrahtung. Als Ausgang max. 0,5 A. EtherCAT: als Ausgang Objekt 0x7000:0C „Channel In/Out 0B“, als Eingang Objekt 0x6002:0C „Channel In/Out 0B“.
2Kanal 0B0,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 0B0,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 0C0,3–1,5Konfigurierbarer Kanal 0C (DI oder DO, PNP), Einstellung über DIP-Schalter 1–5 bzw. selbsttätig nach Verdrahtung. Als Ausgang max. 0,5 A. EtherCAT: als Ausgang Objekt 0x7000:0D „Channel In/Out 0C“, als Eingang Objekt 0x6002:0D „Channel In/Out 0C“.
2Kanal 0C0,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 0C0,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 0D0,3–1,5Konfigurierbarer Kanal 0D (DI oder DO, PNP), Einstellung über DIP-Schalter 1–5 bzw. selbsttätig nach Verdrahtung. Als Ausgang max. 0,5 A. EtherCAT: als Ausgang Objekt 0x7000:0E „Channel In/Out 0D“, als Eingang Objekt 0x6002:0E „Channel In/Out 0D“.
2Kanal 0D0,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 0D0,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 0E0,3–1,5Konfigurierbarer Kanal 0E (DI oder DO, PNP), Einstellung über DIP-Schalter 1–5 bzw. selbsttätig nach Verdrahtung. Als Ausgang max. 0,5 A. EtherCAT: als Ausgang Objekt 0x7000:0F „Channel In/Out 0E“, als Eingang Objekt 0x6002:0F „Channel In/Out 0E“.
2Kanal 0E0,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 0E0,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
1Kanal 0F0,3–1,5Konfigurierbarer Kanal 0F (DI oder DO, PNP), Einstellung über DIP-Schalter 1–5 bzw. selbsttätig nach Verdrahtung. Als Ausgang max. 0,5 A. EtherCAT: als Ausgang Objekt 0x7000:10 „Channel In/Out 0F“, als Eingang Objekt 0x6002:10 „Channel In/Out 0F“.
2Kanal 0F0,3–1,5+24 V für den Geber dieses Kanals, intern mit IO+ (Versorgung Klemme 2/3) verbunden.
3Kanal 0F0,3–1,50 V für Geber bzw. Last dieses Kanals, intern mit IO− (Versorgung Klemme 4/5) verbunden.
LED––Obere Zeile: Systemanzeigen. Darunter je Kanal eine grüne LED: mittlere Zeile = obere Klemmenreihe (Kanäle 00–0F), untere Zeile = untere Klemmenreihe (Kanäle 00–0F).
DIP––Sechs Schalter, Stellung 0 oder 1. Nach jeder Änderung das Modul aus- und einschalten, erst dann gilt die neue Einstellung (Handbuch Kap. 4.3).

* Klemmbereich nicht im Handbuch angegeben, hergeleitet.

EtherCAT: ESI-Datei, Einbinden und Prozessdaten

So bindest du die EC5R in deinen EtherCAT-Master ein: ESI-Datei installieren, DIP-Schalter 0 für normal oder Alarm setzen, Modul an IN anschließen, scannen. Eine IP-Adresse oder einen Gerätenamen brauchst du nicht. Darunter stehen für dein Modell alle Kanäle mit ihrem Objekt und die Startup-Parameter.

Auf einen Blick

ESI-Datei
EcatTerminal-EC5R_V1.0.4_ENUM.xml
Hersteller-ID
0x00884443
Adresse
automatisch (Position im Strang)
Zykluszeit
ab 250 µs
Getestet im Handbuch
TwinCAT 3
  • Eine ESI-Datei für alle EC5R-Modelle, je Modell ein Typ für die Normal- und einer für die Alarm-Fassung. Beim Scannen erkennt der Master Modell und Fassung selbst.
  • Kabel vom Master an IN (obere Buchse), das nächste Gerät an OUT.

Welche ESI-Datei?

Im ZIP „EC5R_Ethercat_XML“ unter Downloads liegt EcatTerminal-EC5R_V1.0.4_ENUM.xml. Das Handbuch nennt noch V1.00 – nimm die Datei aus dem ZIP.

Je Modell stehen zwei Typen darin: ohne Zusatz (Revision 1, Normalfassung) und „…-Alarm“ (Revision 2) mit dem zusätzlichen Alarmwort. Welcher gilt, bestimmt DIP-Schalter 0 am Modul.

Die Datei enthält auch Typen, die wir nicht führen (A-Modelle mit NPN-Ausgängen, EC5RA); sie stören nicht.

Einbinden in deinen Master

TwinCAT 3 (Beispiel im Handbuch)
  1. ESI-Datei nach C:\TwinCAT\3.1\Config\Io\EtherCAT kopieren und TwinCAT neu starten.
  2. TwinCAT XAE starten, „New TwinCAT Project“ anlegen.
  3. Unter I/O → Devices rechts klicken → Scan, die Netzwerkkarte wählen, „Scan for boxes“ und „Activate Free Run“ mit Ja bestätigen.
  4. Das Modul erscheint als Box; unter „Online“ steht OP, RUN am Modul leuchtet dauerhaft.
  5. Parameter: Box → Startup → New → Index 8000:0 aufklappen, Filter und Ausgangsverhalten einstellen, OK. Danach Reload und das Modul neu einschalten.
  6. Testen: unter „Digital Inputs“ bzw. „Digital Inputs/Outputs“ die Eingänge beobachten, unter „Digital Outputs“ einen Kanal mit „Online Write 1“ setzen. In der Alarm-Fassung zeigt „Diagnosis Information“ den Alarmcode.
CODESYS, Omron Sysmac Studio und andere Master
  1. Das Handbuch beschreibt nur TwinCAT. Andere Master binden die EC5R genauso über die ESI-Datei ein: Datei in die Gerätebibliothek installieren, Master scannen, Startup-Parameter setzen.
  2. Bei Omron Sysmac Studio braucht jedes Modul zusätzlich eine Knotenadresse (Write Slave Node Address, danach Modul neu einschalten) – allgemeines Sysmac-Vorgehen, nicht im EC5R-Handbuch.

EC5R-1616B+ · 16 DI PNP / 16 DI/O PNP

Obere Reihe = Kanäle 00–0F, untere Reihe = Kanäle 00–0F. Alarm-Fassung: zusätzlich Objekt 0x6000:01 „Alarm“ (UINT) mit dem Alarmcode.

ESI-TypProduktcodeEingängeAusgänge
EC5R-1616B+0x0000500616 + 16 × BOOL (0x6001, 0x6002)16 × BOOL (0x7000)

Digitaleingänge X00–X0F

KlemmeSignalObjektName in der ESI
oben · Kanal 00 · Kl. 1X000x6001:01Channel In 00
oben · Kanal 01 · Kl. 1X010x6001:02Channel In 01
oben · Kanal 02 · Kl. 1X020x6001:03Channel In 02
oben · Kanal 03 · Kl. 1X030x6001:04Channel In 03
oben · Kanal 04 · Kl. 1X040x6001:05Channel In 04
oben · Kanal 05 · Kl. 1X050x6001:06Channel In 05
oben · Kanal 06 · Kl. 1X060x6001:07Channel In 06
oben · Kanal 07 · Kl. 1X070x6001:08Channel In 07
oben · Kanal 08 · Kl. 1X080x6001:09Channel In 08
oben · Kanal 09 · Kl. 1X090x6001:0AChannel In 09
oben · Kanal 0A · Kl. 1X0A0x6001:0BChannel In 0A
oben · Kanal 0B · Kl. 1X0B0x6001:0CChannel In 0B
oben · Kanal 0C · Kl. 1X0C0x6001:0DChannel In 0C
oben · Kanal 0D · Kl. 1X0D0x6001:0EChannel In 0D
oben · Kanal 0E · Kl. 1X0E0x6001:0FChannel In 0E
oben · Kanal 0F · Kl. 1X0F0x6001:10Channel In 0F

Verdrahtung „Sensoren PNP“ zeigen

Konfigurierbare Kanäle DI/O 00–0F als Ausgang

KlemmeKanalObjektName in der ESI
unten · Kanal 00 · Kl. 1DI/O 000x7000:01Channel In/Out 00
unten · Kanal 01 · Kl. 1DI/O 010x7000:02Channel In/Out 01
unten · Kanal 02 · Kl. 1DI/O 020x7000:03Channel In/Out 02
unten · Kanal 03 · Kl. 1DI/O 030x7000:04Channel In/Out 03
unten · Kanal 04 · Kl. 1DI/O 040x7000:05Channel In/Out 04
unten · Kanal 05 · Kl. 1DI/O 050x7000:06Channel In/Out 05
unten · Kanal 06 · Kl. 1DI/O 060x7000:07Channel In/Out 06
unten · Kanal 07 · Kl. 1DI/O 070x7000:08Channel In/Out 07
unten · Kanal 08 · Kl. 1DI/O 080x7000:09Channel In/Out 08
unten · Kanal 09 · Kl. 1DI/O 090x7000:0AChannel In/Out 09
unten · Kanal 0A · Kl. 1DI/O 0A0x7000:0BChannel In/Out 0A
unten · Kanal 0B · Kl. 1DI/O 0B0x7000:0CChannel In/Out 0B
unten · Kanal 0C · Kl. 1DI/O 0C0x7000:0DChannel In/Out 0C
unten · Kanal 0D · Kl. 1DI/O 0D0x7000:0EChannel In/Out 0D
unten · Kanal 0E · Kl. 1DI/O 0E0x7000:0FChannel In/Out 0E
unten · Kanal 0F · Kl. 1DI/O 0F0x7000:10Channel In/Out 0F

Verdrahtung „Ventil und Lampe an DO“ zeigen

Konfigurierbare Kanäle DI/O 00–0F als Eingang

KlemmeKanalObjektName in der ESI
unten · Kanal 00 · Kl. 1DI/O 000x6002:01Channel In/Out 00
unten · Kanal 01 · Kl. 1DI/O 010x6002:02Channel In/Out 01
unten · Kanal 02 · Kl. 1DI/O 020x6002:03Channel In/Out 02
unten · Kanal 03 · Kl. 1DI/O 030x6002:04Channel In/Out 03
unten · Kanal 04 · Kl. 1DI/O 040x6002:05Channel In/Out 04
unten · Kanal 05 · Kl. 1DI/O 050x6002:06Channel In/Out 05
unten · Kanal 06 · Kl. 1DI/O 060x6002:07Channel In/Out 06
unten · Kanal 07 · Kl. 1DI/O 070x6002:08Channel In/Out 07
unten · Kanal 08 · Kl. 1DI/O 080x6002:09Channel In/Out 08
unten · Kanal 09 · Kl. 1DI/O 090x6002:0AChannel In/Out 09
unten · Kanal 0A · Kl. 1DI/O 0A0x6002:0BChannel In/Out 0A
unten · Kanal 0B · Kl. 1DI/O 0B0x6002:0CChannel In/Out 0B
unten · Kanal 0C · Kl. 1DI/O 0C0x6002:0DChannel In/Out 0C
unten · Kanal 0D · Kl. 1DI/O 0D0x6002:0EChannel In/Out 0D
unten · Kanal 0E · Kl. 1DI/O 0E0x6002:0FChannel In/Out 0E
unten · Kanal 0F · Kl. 1DI/O 0F0x6002:10Channel In/Out 0F

Verdrahtung „Sensoren an DI/O“ zeigen

Startup-Parameter (Objekt 0x8000)

ObjektName in der ESIWerkBedeutung
0x8000:01Protocol Layer Alarm switch0 = onProtokollalarme ein (Werkseinstellung), 1 = aus
0x8000:02Digial Input Filter Time3Eingangsfilter für das ganze Modul: aus, 0,1 / 0,2 / 0,5 ms, 1–20 ms (Code = ms; 0,1 ms = 110, 0,2 ms = 120, 0,5 ms = 150, aus = 0)
0x8000:03TemplateMode1 = Preset LowAusgänge außerhalb OP (Busausfall, Stopp): 1 = 0, 2 = 1, 3 = letzten Wert halten
0x8000:04–13Channel 00–0F0 = Template Valueje Kanal abweichend 1/2/3 wie oben; 0 = TemplateMode gilt

DIP-Schalter „Function“

Nach jeder Änderung das Modul aus- und einschalten (Handbuch Kap. 4.3).

SchalterStellung 0Stellung 1gilt für
0NormalfassungAlarm-Fassung (Alarmwort 0x6000)alle Modelle
1DI/DO der konfigurierbaren Kanäle per DIP 2–5DI/DO selbsttätig nach VerdrahtungEC5R-1616B+
2Kanäle 00–03 AusgangKanäle 00–03 EingangEC5R-1616B+, wenn DIP 1 = 0
3Kanäle 04–07 AusgangKanäle 04–07 EingangEC5R-1616B+, wenn DIP 1 = 0
4Kanäle 08–0B AusgangKanäle 08–0B EingangEC5R-1616B+, wenn DIP 1 = 0
5Kanäle 0C–0F AusgangKanäle 0C–0F EingangEC5R-1616B+, wenn DIP 1 = 0

Bei den anderen Modellen wirken die Schalter 1–5 nicht. Die Werksstellung nennt das Handbuch nicht.

Alarmcodes

Protokollalarme zeigt TwinCAT im Fenster „Error List“ (Normalfassung). In der Alarm-Fassung steht der Code zusätzlich im Objekt 0x6000:01 „Alarm“ der Prozessdaten.

Code in den ProzessdatenProtokollalarmBedeutung
0x00–kein Fehler
0x010x00C5Lastspannung (Feldversorgung) nicht angeschlossen
0x020x1040Fehler am Digitalausgang
0x040x0082Firmware passt nicht zum Modell
0x080x0081Fehler beim Firmware-Update
0x100x1041Parameter falsch eingestellt
0x200x1042Kanal selbsttätig als Eingang erkannt, aber die zugehörige Ausgangsadresse ist gesetzt

Codes laut Handbuch Kap. 7.2.1 und 7.2.2; die Zuordnung Prozessdaten-Code ↔ Protokollalarm in einer Zeile folgt der gleichen Bedeutung.

Die Prozessdaten-Codes sind Zweierpotenzen; dass mehrere gleichzeitige Fehler als Summe erscheinen, ist hergeleitet.

Mit 0x8000:01 = 1 (Protocol Layer Alarm switch aus) entfallen die Protokollalarme.

Wenn es nicht klappt

ProblemPrüfen
Modul wird beim Scannen nicht gefundenESI-Datei installiert und TwinCAT danach neu gestartet? Kabel vom Master an IN?
Falscher Typ erkannt (mit oder ohne „Alarm“)DIP 0 bestimmt die Fassung; nach dem Umschalten Modul neu einschalten und neu scannen.
RUN blinkt mit 2,5 Hz bzw. einzelnDas Modul steht in Pre-OP bzw. Safe-OP: Konfiguration aktivieren bzw. laden.
ERR blinkt doppeltEtherCAT-Watchdog-Timeout: Der Master tauscht keine Prozessdaten mehr aus (Kabel, Zyklus, Master gestoppt).
Alarm 0x00C5 bzw. Code 0x01Feldversorgung an Klemme 3/4 (IO+/IO−) fehlt.
Konfigurierbarer Kanal schaltet nichtDIP 1–5 prüfen: Gruppe als Ausgang eingestellt? Danach Neustart.
Für Fachleute
MerkmalWert
Hersteller-ID0x00884443 (Nanjing Solidot Electronic Technology Co., Ltd)
Produktcodes0x5001 EC5R-3200, 0x5004 -1616B, 0x5006 -1616B+, 0x5003 -0032B; Revision 1 = normal, 2 = Alarm
ProzessdatenAlarm 0x6000:01 (UINT, nur Alarm-Fassung), Eingänge 0x6001, konfigurierbare Kanäle als Eingang 0x6002, Ausgänge 0x7000 (je Kanal BOOL)
SynchronisationFreeRun bzw. SM-synchron; Distributed Clocks bietet die ESI nicht an
Zykluszeitab 250 µs (Handbuch Kap. 3.1)
ZugriffPDO-Werte auch per SDO lesbar (Kap. 3.1 „Accessing PDO via SDO“)
ReaktionszeitEingang 150 µs, Ausgang < 250 µs (PNP, Kap. 3)
  • Kanalnamen und Subindizes stehen so in der ESI: „Channel In 00“ = 0x6001:01, „Channel Out 00“ = 0x7000:01.
  • Nach dem Ändern von Startup-Parametern Reload und das Modul neu einschalten (Handbuch Kap. 7.3.1).

Quelle: EC5R Series Integrated I/O User Manual V1.01, Kap. 3.1, 4.2, 4.3, 7; ESI EcatTerminal-EC5R_V1.0.4_ENUM.xml.

Erste Schritte mit der Solidot EC5R

Die EC5R bringt 32 digitale Kanäle ins EtherCAT: je Kanal drei Federklemmen für Signal, 24 V und 0 V, zwei RJ45-Buchsen IN und OUT, Diagnose und Alarme. Diese Anleitung gilt für EC5R-3200, -1616B, -1616B+ und -0032B. Sie führt dich von der Montage bis zum ersten Signal im EtherCAT-Master: versorgen, verdrahten, DIP-Schalter, ESI-Datei, scannen und testen.

Vor dem Anschließen
  • Ein- und Ausbau nur ohne Spannung (Handbuch Kap. 5.1).

  • Schutzart IP20: Das Modul gehört in einen Schaltschrank.

  • Systemversorgung (Klemme 0/1) und Feldversorgung (Klemme 3/4) getrennt aufbauen und nicht mischen.

  • PE an Klemme 7 sicher erden. Nur Kupferleitungen verwenden, Leitung für 80 °C (Handbuch Kap. 6).

  1. 1Montieren: Hutschiene oder WandPflicht

    Das Modul misst 182 × 57 × 34 mm mit Laschen (Gehäuse 160 mm breit), wiegt etwa 210 g und sitzt senkrecht – mindestens 50 mm Luft über und unter dem Modul. Betriebstemperatur −20 bis +60 °C.

    Auf der Hutschiene: Clip unten an der Rückseite nach außen ziehen, oben einhängen, an die Schiene drücken und den Clip nach oben schieben, bis er klickt.

    An der Wand: die Laschen links und rechts nach außen schieben, bis sie einrasten, und durch die Löcher (⌀ 4,3 mm, Abstand 169 mm) festschrauben. Die Bohrschablone findest du im Reiter „Maße & Montage“.

    Quelle: Handbuch Kap. 3.1, 5

  2. 2System- und Feldversorgung anschließenPflicht

    Der 8-polige Stecker oben links trägt beide Versorgungen: Systemversorgung 24 V DC an Klemme 0 (24V) und 1 (0V), Feldversorgung an Klemme 3 (IO+) und 4 (IO−). Klemme 2 und 5 sind die zweite Klemme von IO+ bzw. IO−, Klemme 7 ist PE.

    Die Feldversorgung speist alle Ein- und Ausgänge: Die 24-V- und 0-V-Klemmen jedes Kanals hängen intern an IO+ und IO−. Zulässig sind 20,4–28,8 V, max. 8 A je Gruppe.

    Versorgungsstecker

    KlemmeBezeichnungFunktion
    024VSystemversorgung +24 V
    10VSystemversorgung 0 V
    2, 3IO+Feldversorgung +24 V
    4, 5IO−Feldversorgung 0 V
    6COM bzw. NCBezug der Eingänge bei EC5R-3200 und -1616B, sonst nicht belegt
    7PEErdung

    Die Versorgungsklemmen nehmen nur 0,2–0,75 mm². Bei hoher Ausgangslast (bis 6 A je 16 Kanäle) den Querschnitt und die Absicherung entsprechend planen – das Handbuch gibt dafür keine Empfehlung.

    Fehlt die Feldversorgung, meldet das Modul den Alarm „Lastspannung nicht angeschlossen“ (Protokollalarm 0x00C5, in der Alarm-Fassung Code 0x01).

    Verdrahtung „Systemversorgung 24 V“ zeigenVerdrahtung „Feldversorgung 24 V“ zeigen

    Quelle: Handbuch Kap. 3.2–3.4, 6.1, 6.3

  3. 3Sensoren und Lasten anschließenPflicht

    Jeder Kanal hat drei Federklemmen übereinander: 1 Signal, 2 24 V (bei reinen Ausgängen NC), 3 0 V. Ein 3-Leiter-Sensor kommt so komplett an seinen Kanal: BK an 1, BN an 2, BU an 3. Eine Last liegt zwischen 1 und 3.

    Abisolieren 9–10 mm, Drücker mit einem Schlitzschraubendreher bis 3 mm drücken, Ader einführen. Querschnitt 0,3–1,5 mm².

    EC5R-3200 und -1616B: Die Eingänge sind NPN/PNP-kompatibel, der Bezug ist COM (Versorgungsklemme 6). Für PNP-Sensoren COM an 0 V legen, für NPN-Sensoren an +24 V. EC5R-1616B+: Eingänge nur PNP.

    Ausgänge: PNP, max. 0,5 A je Kanal, kurzschlussfest mit automatischer Wiederkehr. Last ohmsch, induktiv oder Lampe.

    Verdrahtung „Sensoren PNP“ zeigenVerdrahtung „Sensoren NPN“ zeigenVerdrahtung „Ventil und Lampe an DO“ zeigenVerdrahtung „Sensoren an DI/O“ zeigen

    Quelle: Handbuch Kap. 3.2–3.4, 6.1–6.3

  4. 4DIP-Schalter einstellenPflicht

    DIP-Schalter 0 legt die Fassung fest: 0 = normal, 1 = Alarm-Fassung mit zusätzlichem Alarmwort (Objekt 0x6000) in den Prozessdaten. Beim Scannen erkennt der Master die passende Fassung selbst.

    Nur EC5R-1616B+: DIP 1 = 0 heißt, DIP 2–5 legen je vier Kanäle der unteren Reihe als Ein- oder Ausgang fest (0 = Ausgang, 1 = Eingang). DIP 1 = 1 heißt, das Modul erkennt aus der Verdrahtung selbst, ob ein Kanal Ein- oder Ausgang ist.

    Nach jeder Änderung das Modul aus- und wieder einschalten.

    Die Werksstellung der Schalter nennt das Handbuch nicht – schau vor dem ersten Einschalten nach.

    DIP-Tabelle im Reiter EtherCAT

    Quelle: Handbuch Kap. 4.3

  5. 5ESI-Datei bereitlegenPflicht

    Dein EtherCAT-Master kennt die EC5R erst mit ihrer Gerätebeschreibung (ESI). Im ZIP „EC5R_Ethercat_XML“ unter Downloads steckt eine Datei für alle Modelle: EcatTerminal-EC5R_V1.0.4_ENUM.xml. Das Handbuch nennt noch V1.00 – nimm die Datei aus dem ZIP.

    Je Modell enthält sie einen Typ für die Normal- und einen für die Alarm-Fassung.

    Produktcode und Objekte für dein Modell stehen im Reiter EtherCAT.

    ESI-Typ für mein Modell

    Quelle: Handbuch Kap. 7.3.1, Schritte 1–2; ESI V1.0.4

  6. 6Modul im Master einbinden (TwinCAT 3)Pflicht

    Das Kabel vom Master steckst du an IN (obere Buchse). Eine IP-Adresse oder einen Gerätenamen brauchst du nicht: Der Master findet das Modul beim Scannen an seiner Position im Strang.

    Das Handbuch zeigt die Einbindung mit TwinCAT 3 am Beispiel EC5R-1616A+-Alarm. Andere Master (CODESYS, Omron Sysmac Studio) arbeiten genauso mit der ESI-Datei.

    TwinCAT 3

    1. ESI-Datei nach C:\TwinCAT\3.1\Config\Io\EtherCAT kopieren und TwinCAT neu starten.

    2. TwinCAT XAE öffnen und „New TwinCAT Project“ anlegen.

    3. I/O → Devices rechts klicken → Scan, die Netzwerkkarte zum Modul wählen.

    4. „Scan for boxes“ und „Activate Free Run“ jeweils mit Ja bestätigen.

    Erfolg: Unter „Online“ steht OP, und RUN am Modul leuchtet dauerhaft. Blinkt RUN mit 2,5 Hz, steht das Modul in Pre-OP; ein Einzelblitz bedeutet Safe-OP.

    Verdrahtung „EtherCAT zum Master“ zeigen

    Quelle: Handbuch Kap. 4.2, 7.3.1 Schritte 2–4

  7. 7Ein- und Ausgänge testenPflicht

    Jeder Kanal ist ein eigenes BOOL: Eingänge im Objekt 0x6001 („Channel In 00“ …), Ausgänge im Objekt 0x7000 („Channel Out 00“ …). Bei der EC5R-1616B+ erscheinen die konfigurierbaren Kanäle als „Channel In/Out 00“ – als Eingang in 0x6002, als Ausgang in 0x7000.

    In TwinCAT prüfen

    1. Einen Sensor an Kanal 00 schalten: Unter „Digital Inputs“ wechselt „Channel In 00“, die Kanal-LED leuchtet grün.

    2. Einen Ausgang setzen: unter „Digital Outputs“ den Kanal wählen, Reiter „Online“ → Online Write 1 – der Ausgang schaltet, die LED leuchtet.

    3. Alarm-Fassung: Unter „Diagnosis Information“ steht der Alarmcode, z. B. 0x01 bei fehlender Feldversorgung.

    Quelle: Handbuch Kap. 7.3.1 Schritt 6; ESI V1.0.4

  8. 8Startup-Parameter einstellenOptional

    In TwinCAT: Box → Reiter Startup → New → Index 8000:0 aufklappen, Wert wählen, OK. Danach Reload und das Modul neu einschalten, damit der Master die Parameter überträgt.

    ParameterWertBedeutung
    Digital Input Filter Time3 msEingangsfilter für das ganze Modul, aus bis 20 ms (Werkseinstellung 3 ms)
    TemplateMode1 = Preset LowAusgänge außerhalb OP (Busausfall, Stopp) aus (Werkseinstellung); 2 = ein, 3 = letzten Wert halten
    Channel xx0je Kanal abweichend 1/2/3; 0 = TemplateMode gilt (Werkseinstellung)
    Protocol Layer Alarm switch0 = onProtokollalarme ein (Werkseinstellung)

    Der Filter wirkt für alle Eingänge des Moduls gemeinsam, nicht je Kanal. Bei 3 ms liegt die höchste Eingangsfrequenz bei 150 Hz.

    Die Subindizes für dein Modell stehen im Reiter EtherCAT.

    Quelle: Handbuch Kap. 7.1, 7.3.1 Schritt 5; ESI V1.0.4 (Werkseinstellungen)

  9. 9Weitere Geräte im StrangOptional

    Mehrere EC5R und andere EtherCAT-Geräte verbindest du hintereinander: OUT des einen Moduls zum IN des nächsten. Je Strecke max. 100 m.

    Nach dem Umstecken oder Ergänzen im Master neu scannen; die Reihenfolge im Strang bestimmt die Position.

    Ist ein Gerät ohne Versorgung, erreichst du die Geräte dahinter nicht mehr (hergeleitet; das Handbuch nennt keinen Bypass).

    Verdrahtung „Weiteres Gerät im Strang“ zeigen

    Solidot Patchkabel 0,5 m

    Quelle: Handbuch Kap. 3.1

  10. 10Fehler findenPflicht

    LEDs

    LEDZustandBedeutung
    PWR (grün)auskeine oder gestörte Versorgung
    RUN (grün)blinkt 2,5 HzPre-OP
    RUN (grün)EinzelblitzSafe-OP
    RUN (grün)blinkt 10 HzBootstrap (Firmware-Update)
    RUN (grün)ausInit
    ERR (rot)DoppelblitzEtherCAT-Watchdog-Timeout
    ERR (rot)Einzelblitzlokaler Modulfehler
    ERR (rot)blinkt 2,5 HzKonfigurationsfehler
    L/A0, L/A1 (grün)auskeine Netzwerkverbindung an IN bzw. OUT

    Einzelblitz = 200 ms an, 1 s aus; Doppelblitz = zweimal 200 ms an mit 200 ms Pause, dann 1 s aus (Handbuch Kap. 4.2).

    Protokollalarme zeigt TwinCAT im Fenster „Error List“. Die Alarmcodes stehen im Reiter EtherCAT.

    Quelle: Handbuch Kap. 4.2, 7.2

Stand 1.0 · 02.10.2026 · Quelle: EC5R Series Integrated I/O User Manual V1.01; ESI EcatTerminal-EC5R_V1.0.4_ENUM.xml. Menünamen in TwinCAT wie im Handbuch (englische Oberfläche).. Maßgeblich sind das Herstellerhandbuch und die geltenden Normen; Installation und Inbetriebnahme nur durch eine Elektrofachkraft.

Maße und Montage

Alle EC5R-Modelle haben dasselbe Gehäuse wie die PN5R. Es schnappt auf eine 35-mm-Hutschiene oder wird über zwei Laschen an die Wand geschraubt. Die Zeichnung ist aus dem 3D-Modell von Solidot projiziert.

Stecker und Leitungen

Versorgung (oben links)

Ausführung
8-polig, Federkraft: 0 24V, 1 0V System · 2/3 IO+, 4/5 IO− Feld · 6 COM bzw. NC · 7 PE; 300 V, 7 A
Querschnitt
0,2–0,75 mm² (28–18 AWG)
Abisolieren
8–10 mm

Signale (2 Reihen à 16 Kanäle)

Ausführung
je Kanal 3 Federklemmen (1 Signal, 2 24 V bzw. NC, 3 0 V), 32 × 3P; 300 V, 8 A
Querschnitt
0,3–1,5 mm² (22–16 AWG)
Abisolieren
9–10 mm

EtherCAT IN/OUT (links, IN oben)

Ausführung
2 × RJ45 für EtherCAT-Kabel bzw. Patchkabel ab Kat. 5, geschirmt (S/FTP bzw. STP), max. 100 m

Aderendhülsen mit Kunststoffkragen, Hülsenlänge 8–10 mm: E0308/E0310 (0,3 mm²), E0508/E0510 (0,5), E7508/E7510 (0,75), E1008/E1010 (1,0), E1508/E1510 (1,5 mm², nur Signalklemmen). Starre Einzeldrähte ohne Hülse, feindrähtige auch ohne Hülse.

Nur Kupferleitungen, Temperaturbeständigkeit der Leitung 80 °C (Handbuch Kap. 6.2).

Werkzeug: Schlitzschraubendreher bis 3 mm zum Öffnen der Federklemmen.

Raster und Steckermaße nennt das Handbuch nicht.

Montage Schritt für Schritt

  1. 1Einbauort wählen

    Schutzart IP20: Das Modul gehört in einen Schaltschrank. Gut belüften und nicht neben oder über Geräten mit viel Abwärme montieren.

    Mindestens 50 mm Luft über und unter dem Modul (Handbuch Kap. 5.1). Betriebstemperatur −20 bis +60 °C, bis 2000 m Höhe.

    Abstände in der Zeichnung zeigen

  2. 2Auf die Hutschiene setzen
    • Den Clip unten an der Rückseite nach außen ziehen, bis er einrastet.

    • Das Modul mit der Oberkante der Aufnahme an der Oberkante der Hutschiene einhängen und an die Schiene drücken.

    • Den Clip nach oben schieben, bis er klickt.

    • Abnehmen: Schlitzschraubendreher in den Clip stecken, zum Modul hin hebeln, Modul abnehmen.

  3. 3An die Wand schrauben

    Die Schraubengröße nennt das Handbuch nicht; das Loch hat ⌀ 4,3 mm.

    • Die Laschen links und rechts an der Rückseite nach außen schieben, bis sie einrasten.

    • Bohrungen mit Schablone und Wasserwaage anzeichnen: zwei Löcher, Abstand 169 mm.

    • Modul ansetzen und durch die Laschen festschrauben, so dass es nicht wackelt.

    Bohrbild in der Zeichnung zeigen

  4. 4Leitungen anschließen

    Versorgungsklemmen 8–10 mm, Signalklemmen 9–10 mm abisolieren. Drücker mit einem Schlitzschraubendreher bis 3 mm drücken, Ader einführen.

    Jeder Kanal hat seine eigene 24-V- und 0-V-Klemme: 3-Leiter-Sensoren und Lasten kommen direkt an ihren Kanal.

    Verdrahtung „Systemversorgung 24 V“ zeigenVerdrahtung „Sensoren PNP“ zeigen

Stand 1.0 · 02.10.2026 · Quelle: EC5R Series Integrated I/O User Manual V1.01, Kap. 3.1, 5 und 6.1; Solidot-3D-Modell XX5-top_asm (EC5R & PN5R V1.1). Maßgeblich sind das Herstellerhandbuch und die geltenden Normen; Installation nur durch eine Elektrofachkraft.

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Solidot EC5R
Betriebsanleitung und Downloads für die Solidot EC5R-Serie

Solidot EC5R Remote I/O

Solidot EC5R – EtherCAT Remote-I/O (Digitalmodul)
Wer Sensoren und Aktoren dezentral an eine Steuerung anbinden möchte, ohne jede Leitung einzeln bis in den Hauptschaltschrank zu ziehen, findet in der Solidot EC5R-Serie ein kompaktes, flaches EtherCAT-Remote-I/O-System. Die Module sitzen dort, wo die Signale entstehen – an der Maschine oder im Feldverteiler – und übertragen alle Ein- und Ausgänge über ein einziges EtherCAT-Kabel zur Steuerung. Kanalnahe Status-LEDs zeigen jeden Ein- und Ausgang direkt am Klemmenpunkt an. Jeder Kanal hat drei eigene Klemmen: Signal, 24 V und 0 V – Sensoren und Aktoren werden also direkt am Modul versorgt, ohne separate Verteilerklemmen. Das spart Verdrahtung, Klemmen und Platz im Zentralschrank – und verkürzt die Fehlersuche. 🏭 Typische Einsatzfelder Dezentrale Maschinenmodule: Jede Baugruppe bekommt ihr eigenes I/O-Modul, angebunden über eine durchgehende EtherCAT-Linie – neue Module werden einfach angereiht. Schaltschrank entlasten: Statt hunderter Adern zum Zentralschrank laufen nur zwei RJ45-Leitungen pro Modul. Weniger Kabelkanäle, weniger Klemmen, übersichtlichere Anlage. Retrofit mit EtherCAT-Master: Bestehende Beckhoff-TwinCAT- oder CODESYS-Steuerungen um dezentrale E/A erweitern, ohne die zentrale SPS zu vergrößern. Gemischte Signalrichtung: Vom reinen 32-Kanal-Ein- oder -Ausgangsmodul bis zur 16/16-Kombi. Beim Modell 1616B+ legst du 16 Kanäle in Vierergruppen per DIP-Schalter als Ein- oder Ausgang fest – oder das Modul erkennt die Richtung automatisch an der Verdrahtung. So passt eine Variante auch dann noch, wenn sich die Anforderung ändert. 🌐 EtherCAT: ein Kabel für alle Signale EtherCAT überträgt die Prozessdaten aller angereihten Module mit sehr geringer Latenz über eine Linientopologie. Jedes EC5R-Modul hat zwei RJ45-Ports (IN/OUT, 100 Mbit/s) und wird durchgeschleift – kein zusätzlicher Switch nötig. Zykluszeiten ab 250 µs sind möglich. Über die EtherCAT-Gerätebeschreibungsdatei (ESI) wird das Modul im Master eingelesen und ist sofort projektierbar. 🔗 Kompatibilität Als normkonformes EtherCAT-Slave-Gerät arbeitet die EC5R-Serie an jedem EtherCAT-Master – etwa Beckhoff TwinCAT oder CODESYS. Die Integration erfolgt herstellerunabhängig über die ESI-Datei. Die Eingänge der Typen 3200 und 1616B akzeptieren wahlweise NPN- oder PNP-Sensoren – praktisch, wenn im Bestand beide Sensorarten vorkommen. Beim 1616B+ sind die Eingänge reine PNP-Eingänge. ⚙️ Parameter im EtherCAT-Master Eingangsfilter: modulweit einstellbar von „kein Filter“ bis 20 ms (Werkseinstellung 3 ms) – kurze Störimpulse werden ausgeblendet. Ausgänge bei Busausfall: Clear/Hold wählbar – Ausgang auf 0, auf 1 oder letzten Wert halten, modulweit oder je Kanal. Diagnose: Fehler wie fehlende Lastspannung oder gestörter Ausgang meldet das Modul über Alarmcodes an den Master. Per DIP-Schalter lässt es sich als Alarm-Version betreiben, dann stehen die Codes direkt in den Prozessdaten. Firmware-Update und Zugriff auf PDOs per SDO werden unterstützt. 🔌 Aufbau und Anschluss 3 Klemmen je Kanal: Signal, 24 V und 0 V liegen an jedem Kanal an – die Sensor- und Aktorversorgung ist im Modul integriert. Das spart die komplette Versorgungsverteilung im Schaltschrank. Push-in-Federklemmen: Massive Leiter und Leiter mit Aderendhülse steckst du direkt ein. Zum Lösen den Drücker mit einem kleinen Schlitzschraubendreher (≤ 3 mm) betätigen. Montage: auf 35-mm-DIN-Schiene oder mit ausklappbaren Laschen direkt an die Wand geschraubt. Kompaktes flaches Gehäuse (182 mm × 58 mm × 34 mm), passive Kühlung – kein Lüfter, keine Wartung. Versorgung: 24 V DC, zulässig 21 – 28 V DC. Grüne Status-LED je Kanal direkt an der Klemme. ⚠️ Grenzen ehrlich benannt Schutzart IP20 – für Schaltschrank oder geschütztes Gehäuse, nicht für die ungeschützte Feldumgebung. Versorgung ausschließlich 21 – 28 V DC, keine AC-Speisung. Ausgänge max. 0,5 A je Kanal, in Summe 6 A je 16 Kanäle – bei hohen Umgebungstemperaturen geringer. Betrieb von −20 °C bis +60 °C (passive Kühlung). Standard-Prozess-I/O – keine funktional-sicheren (Safety-)Ein-/Ausgänge. Für Not-Halt o. Ä. ist eine separate Sicherheitssteuerung nötig. EC5R-Module sind Slave-Geräte und benötigen einen EtherCAT-Master – sie ersetzen keine Steuerung. 🏷️ Hersteller und Zuverlässigkeit Solidot (s'Dot) ist auf industrielle Netzwerk- und Remote-I/O-Technik spezialisiert. Die EC5R-Module sind CE- und RoHS-konform und für den industriellen Einsatz ausgelegt; Ein- und Ausgänge sind galvanisch getrennt (500 V AC), die Transistorausgänge kurzschlussfest mit automatischem Wiederanlauf. Verpolungs- und Überspannungsschutz auf der Feldseite sind integriert; geprüft ist das Modul auf Vibration (IEC 60068-2-6) und Schock (IEC 60068-2-27). spstiger bietet die Serie mit deutschsprachiger Beratung und Support.
Varianten ab 107,23 € *
134,04 € *

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Zubehör

Solidot Patchkabel RJ45/RJ45 – geschirmt, grün
Konfektionierte, geschirmte Ethernet-Leitungen für die Feldbus-Verkabelung von Solidot Remote-I/O-Modulen — beidseitig RJ45, grüner Mantel nach Industrie-Konvention. Verfügbar in sieben Längen von 0,5 bis 20 m und zwei Mantelwerkstoffen. 🔌 Wofür Verbindung zwischen SPS und Remote-I/O-Modul sowie zum Durchschleifen von Modul zu Modul (2 × RJ45 je Modul, kein Switch nötig). Protokollneutral: PROFINET (PN4, PN5R, PN7A), EtherCAT (EC4, EC5R, EC7A), EtherNet/IP (EI4) und Modbus TCP (MT4). 🧵 PVC oder PUR — was passt PVC: die günstigere Wahl für feste Verlegung im Schaltschrank und im Kabelkanal. PUR: zäher, abrasionsfester und öl­beständiger — für bewegte Verlegung, Maschinenumfeld und alles, was nicht nur im Schrank liegt. 📐 Technische Basis CAT 5e, geschirmt, 100 Mbps — passend zur Ethernet-Schnittstelle der Solidot-Module. Maximale Leitungslänge zwischen zwei Stationen: 100 m (Feldbus-Spezifikation). Längen: 0,5 · 1 · 2 · 3 · 5 · 10 · 20 m. Sonderlängen sind beim Hersteller auf Anfrage möglich — melde dich, wenn du eine brauchst. ⚠️ Grenzen ehrlich benannt RJ45 ist ein IP20-Steckverbinder — für Schaltschrank und geschütztes Gehäuse. Im Feld mit Spritzwasser oder Staub sind M12-Leitungen (D-kodiert) die richtige Wahl. CAT 5e, nicht CAT 6/CAT 6a. Für Gigabit-Backbones ist die Strecke nicht gedacht — die Solidot-Module arbeiten ohnehin mit 100 Mbps.
Material Kabel
Ab 7,35 € *

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