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Solidot MT4 – Support, Anschlussplan & Inbetriebnahme

Interaktiver Anschlussplan Solidot MT4

Alles für deinen Solidot MT4 nach dem Kauf – für alle 15 Modelle im Shop: digital mit 16 oder 32 Kanälen, analog mit vier oder acht Kanälen und das gemischte MT4-88B40I:

  • Interaktiver Anschlussplan: System- und Feldversorgung, PNP-Geber, Lasten, Messumformer 2-, 3- und 4-Leiter, Analogausgang an Umrichter, Modbus TCP und Linie über den eingebauten Switch, mit Leitungsquerschnitten und Parametern

  • Modbus & IP: Werks-IP, Port und die Adresse jedes Kanals für dein Modell

  • Erste Schritte: Inbetriebnahme in elf Schritten, von der Hutschiene bis zum ersten Signal in deiner Steuerung

  • Maße & Montage: Außenmaße, Hutschiene und Mindestabstände

  • Downloads: Benutzerhandbuch (EN), Handbuch MT4-88B40I (DE), 2D- und 3D-Zeichnungen sowie EPLAN-Makros

  • Kostenfreier Support von spstiger, wenn du nicht weiterkommst

Weiter unten:HilfeDownloads

Interaktiver Anschlussplan

Tippe in der Zeichnung auf eine Klemme oder Leitung, um Details zu sehen.

Klemmenübersicht MT4

KlemmeGruppemm²Funktion
PEVersorgung0,3–1,5Erdung. PE sicher erden (Handbuch Kap. 6.2).
0VVersorgung0,3–1,50 V der Systemversorgung.
24VVersorgung0,3–1,5Systemversorgung +24 V DC (18–30 V) der Modulelektronik. Getrennt von der Feldversorgung der Ein- und Ausgänge aufbauen.
ETH1Ethernet–Modbus TCP, 100 Mbit/s, RJ45. Beide Buchsen hängen am eingebauten Switch: eine zum Master, die andere zum nächsten Modul. Kabel Kat. 5 oder besser, geschirmt (STP) empfohlen, max. 100 m zwischen zwei Geräten.
ETH2Ethernet–Modbus TCP, 100 Mbit/s, RJ45. Beide Buchsen hängen am eingebauten Switch: eine zum Master, die andere zum nächsten Modul. Kabel Kat. 5 oder besser, geschirmt (STP) empfohlen, max. 100 m zwischen zwei Geräten.
X00Block A Kl. 1–100,3–1Digitaleingang X00, PNP: „1“ bei 15–30 V, „0“ bei −3…+3 V gegen 0 V, 4 mA, Filter 3 ms, optisch getrennt. Modbus: 1x Discrete Input, Adresse 10001 (Protokoll 0, FC 02).
X01Block A Kl. 1–100,3–1Digitaleingang X01, PNP: „1“ bei 15–30 V, „0“ bei −3…+3 V gegen 0 V, 4 mA, Filter 3 ms, optisch getrennt. Modbus: 1x Discrete Input, Adresse 10002 (Protokoll 1, FC 02).
X02Block A Kl. 1–100,3–1Digitaleingang X02, PNP: „1“ bei 15–30 V, „0“ bei −3…+3 V gegen 0 V, 4 mA, Filter 3 ms, optisch getrennt. Modbus: 1x Discrete Input, Adresse 10003 (Protokoll 2, FC 02).
X03Block A Kl. 1–100,3–1Digitaleingang X03, PNP: „1“ bei 15–30 V, „0“ bei −3…+3 V gegen 0 V, 4 mA, Filter 3 ms, optisch getrennt. Modbus: 1x Discrete Input, Adresse 10004 (Protokoll 3, FC 02).
X04Block A Kl. 1–100,3–1Digitaleingang X04, PNP: „1“ bei 15–30 V, „0“ bei −3…+3 V gegen 0 V, 4 mA, Filter 3 ms, optisch getrennt. Modbus: 1x Discrete Input, Adresse 10005 (Protokoll 4, FC 02).
X05Block A Kl. 1–100,3–1Digitaleingang X05, PNP: „1“ bei 15–30 V, „0“ bei −3…+3 V gegen 0 V, 4 mA, Filter 3 ms, optisch getrennt. Modbus: 1x Discrete Input, Adresse 10006 (Protokoll 5, FC 02).
X06Block A Kl. 1–100,3–1Digitaleingang X06, PNP: „1“ bei 15–30 V, „0“ bei −3…+3 V gegen 0 V, 4 mA, Filter 3 ms, optisch getrennt. Modbus: 1x Discrete Input, Adresse 10007 (Protokoll 6, FC 02).
X07Block A Kl. 1–100,3–1Digitaleingang X07, PNP: „1“ bei 15–30 V, „0“ bei −3…+3 V gegen 0 V, 4 mA, Filter 3 ms, optisch getrennt. Modbus: 1x Discrete Input, Adresse 10008 (Protokoll 7, FC 02).
24VBlock A Kl. 1–100,3–1Feldversorgung +24 V DC (18–30 V) des Blocks DI. Klemme 9 und 19 sind intern verbunden.
0VBlock A Kl. 1–100,3–10 V der Feldversorgung. Klemme 10 und 20 sind intern verbunden.
X08Block A Kl. 11–200,3–1Digitaleingang X08, PNP: „1“ bei 15–30 V, „0“ bei −3…+3 V gegen 0 V, 4 mA, Filter 3 ms, optisch getrennt. Modbus: 1x Discrete Input, Adresse 10009 (Protokoll 8, FC 02).
X09Block A Kl. 11–200,3–1Digitaleingang X09, PNP: „1“ bei 15–30 V, „0“ bei −3…+3 V gegen 0 V, 4 mA, Filter 3 ms, optisch getrennt. Modbus: 1x Discrete Input, Adresse 10010 (Protokoll 9, FC 02).
X0ABlock A Kl. 11–200,3–1Digitaleingang X0A, PNP: „1“ bei 15–30 V, „0“ bei −3…+3 V gegen 0 V, 4 mA, Filter 3 ms, optisch getrennt. Modbus: 1x Discrete Input, Adresse 10011 (Protokoll 10, FC 02).
X0BBlock A Kl. 11–200,3–1Digitaleingang X0B, PNP: „1“ bei 15–30 V, „0“ bei −3…+3 V gegen 0 V, 4 mA, Filter 3 ms, optisch getrennt. Modbus: 1x Discrete Input, Adresse 10012 (Protokoll 11, FC 02).
X0CBlock A Kl. 11–200,3–1Digitaleingang X0C, PNP: „1“ bei 15–30 V, „0“ bei −3…+3 V gegen 0 V, 4 mA, Filter 3 ms, optisch getrennt. Modbus: 1x Discrete Input, Adresse 10013 (Protokoll 12, FC 02).
X0DBlock A Kl. 11–200,3–1Digitaleingang X0D, PNP: „1“ bei 15–30 V, „0“ bei −3…+3 V gegen 0 V, 4 mA, Filter 3 ms, optisch getrennt. Modbus: 1x Discrete Input, Adresse 10014 (Protokoll 13, FC 02).
X0EBlock A Kl. 11–200,3–1Digitaleingang X0E, PNP: „1“ bei 15–30 V, „0“ bei −3…+3 V gegen 0 V, 4 mA, Filter 3 ms, optisch getrennt. Modbus: 1x Discrete Input, Adresse 10015 (Protokoll 14, FC 02).
X0FBlock A Kl. 11–200,3–1Digitaleingang X0F, PNP: „1“ bei 15–30 V, „0“ bei −3…+3 V gegen 0 V, 4 mA, Filter 3 ms, optisch getrennt. Modbus: 1x Discrete Input, Adresse 10016 (Protokoll 15, FC 02).
24VBlock A Kl. 11–200,3–1Feldversorgung +24 V DC (18–30 V) des Blocks DI. Klemme 9 und 19 sind intern verbunden.
0VBlock A Kl. 11–200,3–10 V der Feldversorgung. Klemme 10 und 20 sind intern verbunden.
Y00Block B Kl. 1–100,3–1Digitalausgang Y00, PNP: schaltet +24 V auf die Last, max. 500 mA, ohmsche und induktive Last, Schutz gegen Überspannung und Überstrom. Modbus: 0x Coil, Adresse 00065 (Protokoll 64, FC 15).
Y01Block B Kl. 1–100,3–1Digitalausgang Y01, PNP: schaltet +24 V auf die Last, max. 500 mA, ohmsche und induktive Last, Schutz gegen Überspannung und Überstrom. Modbus: 0x Coil, Adresse 00066 (Protokoll 65, FC 15).
Y02Block B Kl. 1–100,3–1Digitalausgang Y02, PNP: schaltet +24 V auf die Last, max. 500 mA, ohmsche und induktive Last, Schutz gegen Überspannung und Überstrom. Modbus: 0x Coil, Adresse 00067 (Protokoll 66, FC 15).
Y03Block B Kl. 1–100,3–1Digitalausgang Y03, PNP: schaltet +24 V auf die Last, max. 500 mA, ohmsche und induktive Last, Schutz gegen Überspannung und Überstrom. Modbus: 0x Coil, Adresse 00068 (Protokoll 67, FC 15).
Y04Block B Kl. 1–100,3–1Digitalausgang Y04, PNP: schaltet +24 V auf die Last, max. 500 mA, ohmsche und induktive Last, Schutz gegen Überspannung und Überstrom. Modbus: 0x Coil, Adresse 00069 (Protokoll 68, FC 15).
Y05Block B Kl. 1–100,3–1Digitalausgang Y05, PNP: schaltet +24 V auf die Last, max. 500 mA, ohmsche und induktive Last, Schutz gegen Überspannung und Überstrom. Modbus: 0x Coil, Adresse 00070 (Protokoll 69, FC 15).
Y06Block B Kl. 1–100,3–1Digitalausgang Y06, PNP: schaltet +24 V auf die Last, max. 500 mA, ohmsche und induktive Last, Schutz gegen Überspannung und Überstrom. Modbus: 0x Coil, Adresse 00071 (Protokoll 70, FC 15).
Y07Block B Kl. 1–100,3–1Digitalausgang Y07, PNP: schaltet +24 V auf die Last, max. 500 mA, ohmsche und induktive Last, Schutz gegen Überspannung und Überstrom. Modbus: 0x Coil, Adresse 00072 (Protokoll 71, FC 15).
24VBlock B Kl. 1–100,3–1Feldversorgung +24 V DC (18–30 V) des Blocks DO. Klemme 9 und 19 sind intern verbunden.
0VBlock B Kl. 1–100,3–10 V der Feldversorgung. Klemme 10 und 20 sind intern verbunden.
Y08Block B Kl. 11–200,3–1Digitalausgang Y08, PNP: schaltet +24 V auf die Last, max. 500 mA, ohmsche und induktive Last, Schutz gegen Überspannung und Überstrom. Modbus: 0x Coil, Adresse 00073 (Protokoll 72, FC 15).
Y09Block B Kl. 11–200,3–1Digitalausgang Y09, PNP: schaltet +24 V auf die Last, max. 500 mA, ohmsche und induktive Last, Schutz gegen Überspannung und Überstrom. Modbus: 0x Coil, Adresse 00074 (Protokoll 73, FC 15).
Y0ABlock B Kl. 11–200,3–1Digitalausgang Y0A, PNP: schaltet +24 V auf die Last, max. 500 mA, ohmsche und induktive Last, Schutz gegen Überspannung und Überstrom. Modbus: 0x Coil, Adresse 00075 (Protokoll 74, FC 15).
Y0BBlock B Kl. 11–200,3–1Digitalausgang Y0B, PNP: schaltet +24 V auf die Last, max. 500 mA, ohmsche und induktive Last, Schutz gegen Überspannung und Überstrom. Modbus: 0x Coil, Adresse 00076 (Protokoll 75, FC 15).
Y0CBlock B Kl. 11–200,3–1Digitalausgang Y0C, PNP: schaltet +24 V auf die Last, max. 500 mA, ohmsche und induktive Last, Schutz gegen Überspannung und Überstrom. Modbus: 0x Coil, Adresse 00077 (Protokoll 76, FC 15).
Y0DBlock B Kl. 11–200,3–1Digitalausgang Y0D, PNP: schaltet +24 V auf die Last, max. 500 mA, ohmsche und induktive Last, Schutz gegen Überspannung und Überstrom. Modbus: 0x Coil, Adresse 00078 (Protokoll 77, FC 15).
Y0EBlock B Kl. 11–200,3–1Digitalausgang Y0E, PNP: schaltet +24 V auf die Last, max. 500 mA, ohmsche und induktive Last, Schutz gegen Überspannung und Überstrom. Modbus: 0x Coil, Adresse 00079 (Protokoll 78, FC 15).
Y0FBlock B Kl. 11–200,3–1Digitalausgang Y0F, PNP: schaltet +24 V auf die Last, max. 500 mA, ohmsche und induktive Last, Schutz gegen Überspannung und Überstrom. Modbus: 0x Coil, Adresse 00080 (Protokoll 79, FC 15).
24VBlock B Kl. 11–200,3–1Feldversorgung +24 V DC (18–30 V) des Blocks DO. Klemme 9 und 19 sind intern verbunden.
0VBlock B Kl. 11–200,3–10 V der Feldversorgung. Klemme 10 und 20 sind intern verbunden.

* Klemmbereich nicht im Handbuch angegeben, hergeleitet.

Modbus TCP: IP-Adresse und Kanaladressen

So findest du das MT4 in deiner Steuerung: Ab Werk hört jedes Modul auf 192.168.1.120, Port 502. Darunter stehen für dein Modell alle Kanäle – in der Schreibweise, die deine Software verwendet.

Werkseinstellung

IP-Adresse
192.168.1.120
Subnetzmaske
255.255.255.0
Gateway
192.168.1.1
Port
502
Unit-ID
1
  • Alle Module kommen mit derselben Adresse. Neue Module nacheinander anschließen und umstellen, bevor das nächste ins Netz kommt.
  • Unit-ID 1 und Port 502 stammen aus dem CODESYS-Beispiel im Handbuch (Kap. 7.5).

IP-Adresse ändern

  1. PC an ETH1 oder ETH2 anschließen und auf eine freie Adresse im Netz 192.168.1.x stellen, z. B. 192.168.1.10 / 255.255.255.0 (Beispiel).
  2. Prüfen: In der Eingabeaufforderung ping 192.168.1.120.
  3. Im Browser http://192.168.1.120 öffnen, neue IP-Adresse, Maske und Gateway eintragen, speichern.
  4. Modul neu starten und unter der neuen Adresse prüfen.

Adresse vergessen?

  1. Bei eingeschaltetem Modul die Reset-Taste 1 s drücken (isoliertes Werkzeug unter 1,2 mm).
  2. RUN/ERR blinken und leuchten danach dauerhaft.
  3. Modul aus- und einschalten: Es hat wieder 192.168.1.120.
Wie zeigt deine Software Modbus-Adressen an?

MT4-1616B · 16 DI / 16 DO PNP 0,5 A

Zwei Klemmenblöcke mit je 20 Klemmen: A = oberer Block, B = unterer Block. „B11“ heißt Block B, Klemme 11.

Alles auf einmal

Aufgabeab AdresseAnzahl
Alle Eingänge lesen100011000011x 11x 016
Alle Ausgänge schreiben000650000650x 650x 6416

Digitaleingänge X00–X0F

KlemmeSignalAdresse (1x Discrete Input)
A1X00100011000011x 11x 0
A2X01100021000021x 21x 1
A3X02100031000031x 31x 2
A4X03100041000041x 41x 3
A5X04100051000051x 51x 4
A6X05100061000061x 61x 5
A7X06100071000071x 71x 6
A8X07100081000081x 81x 7
A11X08100091000091x 91x 8
A12X09100101000101x 101x 9
A13X0A100111000111x 111x 10
A14X0B100121000121x 121x 11
A15X0C100131000131x 131x 12
A16X0D100141000141x 141x 13
A17X0E100151000151x 151x 14
A18X0F100161000161x 161x 15

Verdrahtung „PNP-Geber an DI“ zeigen

Digitalausgänge Y00–Y0F

KlemmeSignalAdresse (0x Coil)
B1Y00000650000650x 650x 64
B2Y01000660000660x 660x 65
B3Y02000670000670x 670x 66
B4Y03000680000680x 680x 67
B5Y04000690000690x 690x 68
B6Y05000700000700x 700x 69
B7Y06000710000710x 710x 70
B8Y07000720000720x 720x 71
B11Y08000730000730x 730x 72
B12Y09000740000740x 740x 73
B13Y0A000750000750x 750x 74
B14Y0B000760000760x 760x 75
B15Y0C000770000770x 770x 76
B16Y0D000780000780x 780x 77
B17Y0E000790000790x 790x 78
B18Y0F000800000800x 800x 79

Verdrahtung „Ventil und Lampe an DO“ zeigen

Für Fachleute: Funktionscodes und Protokolladressen
ZugriffFunktionscodeProtokolladresse (ab 0)
Eingänge einzeln oder als BlockFC 020–15
Eingänge über Coils lesenFC 010–15 (0x ab 00001)
Eingänge als 16er-GruppeFC 03Register 0 (4x ab 40001), Bit 0 = X00
Ausgänge schreibenFC 1564–79
Ausgänge zurücklesenFC 0164–79
Ausgänge als 16er-GruppeFC 16 / FC 03Register 4 (4x ab 40005), Bit 0 = Y00

Bereichscodes der Analogkanäle

CodeStrom (MT4-…I)Spannung (MT4-…V)
04–20 mA → 0–65535±10 V → −32768–32767
10–20 mA → 0–655350–10 V → 0–65535
24–20 mA → 0–27648±10 V → −27648–27648
30–20 mA → 0–27648±5 V → −27648–27648
4–1–5 V → 0–27648
5–2–10 V → 0–27648

So funktionieren Modbus-Adressen

Modbus teilt die Daten in vier Bereiche. Deine Software will meist zuerst den Bereich wissen und dann die Nummer. Manche Programme schreiben beides zusammen: Die erste Ziffer ist der Bereich, der Rest die Nummer – 40009 heißt also Bereich 4x, Nummer 9.

Der Modbus-Standard zählt ab 1: Das erste Holding-Register heißt 40001, im Telegramm steht dafür Adresse 0. Manche Programme zählen ab 0 und zeigen dasselbe Register als 40000 bzw. Nummer 0. Die 6-stellige Schreibweise (400001) nutzen Programme, die mehr als 9999 Adressen je Bereich ansprechen können.

BereichNameInhaltbeim MT4
0xCoilsBits, lesen und schreibenAusgänge Y (ab Nummer 65), Eingänge zusätzlich ab Nummer 1 lesbar
1xDiscrete InputsBits, nur lesenEingänge X (ab Nummer 1)
3xInput Register16-bit-Werte, nur lesennicht verwendet
4xHolding Register16-bit-Werte, lesen und schreibenAnalogwerte, Messbereiche; Ein- und Ausgänge auch als 16er-Gruppe

Unsicher, ob deine Software ab 0 oder ab 1 zählt? Lege X00 auf „1“ und lies die Adresse aus der Tabelle. Reagiert stattdessen der Nachbarkanal X01 oder gar nichts, stell die Zählweise um bzw. nimm die Adresse eins darunter.

Für Fachleute: Funktionscodes und Protokolladressen

Das MT4 unterstützt laut Handbuch fünf Funktionscodes: 01 Coils lesen, 02 Discrete Inputs lesen, 03 Holding Register lesen, 15 mehrere Coils schreiben und 16 mehrere Register schreiben (Kap. 7.4).

FC 04 (Input Register), FC 05 (eine Coil schreiben) und FC 06 (ein Register schreiben) nennt das Handbuch nicht. Stell im Master für Ausgänge und Register „Write Multiple“ ein (FC 15/16), auch wenn du nur einen Wert schreibst.

Protokolladressen ab 0, wie sie im Telegramm stehen.

  • Die Zuordnung X00 = erster Eingang (10001) und Y00 = Coil 00065 (Protokolladresse 64) ist aus der Adresstabelle des Handbuchs hergeleitet: Kanal 0–63 sind Eingänge, ab Kanal 64 Ausgänge. Bit 0 eines Registers = niedrigster Kanal ist angenommen; das Handbuch nennt die Bitfolge nicht.
  • Ab Werk ist die Abschaltung der Ausgänge bei Verbindungsabbruch aus (Abschaltzeit 0). Wie du sie nach 1–30 s abschalten lässt, steht in „Erste Schritte“, Schritt „Ausgänge bei Verbindungsabbruch“.

Quelle: MT4 Series Integrated I/O User Manual V1.16 (12/2025), Kap. 7.1–7.5; MT4-88B40I Benutzerhandbuch Kap. 6.

Erste Schritte mit dem Solidot MT4

Das MT4 bringt Ein- und Ausgänge direkt ins Ethernet: Modbus TCP, zwei RJ45-Buchsen mit eingebautem Switch, Federkraftklemmen. Diese Anleitung gilt für alle MT4-Modelle im Shop – digital mit 16 oder 32 Kanälen, analog mit vier oder acht Kanälen und das gemischte MT4-88B40I. Sie führt dich vom Aufschnappen auf die Hutschiene bis zum ersten Signal in deiner Steuerung: versorgen, verdrahten, IP-Adresse einstellen, Register im Master anlegen.

Vor dem Anschließen
  • Ein- und Ausbau nur ohne Spannung (Handbuch Kap. 5).

  • Das Modul hat Schutzart IP20 und gehört in einen Schaltschrank oder ein Gehäuse.

  • Systemversorgung (Modulelektronik) und Feldversorgung (Ein- und Ausgänge) getrennt aufbauen und nicht mischen.

  • PE an der Versorgungsklemme sicher erden.

  • Alle Module kommen mit derselben IP-Adresse 192.168.1.120. Mehrere neue Module nicht gleichzeitig ins selbe Netz stecken, sondern nacheinander umstellen.

  1. 1Auf die Hutschiene setzenPflicht

    Das Modul misst 25 × 102 × 72 mm (B × H × T) und schnappt auf eine 35-mm-Hutschiene. Es muss senkrecht sitzen, damit die Luft durch das Gehäuse strömen kann.

    Mindestabstände laut Handbuch: 10 mm zu Nachbarmodulen, 45 mm nach oben und 25 mm nach unten zu Geräten oder Kabelkanälen. Nicht neben oder über Geräten montieren, die viel Wärme abgeben.

    Montage

    1. Den Riegel unten am Modul nach außen ziehen, bis er hörbar einrastet.

    2. Das Modul mit der Oberkante der Halteklammer an der Oberkante der Hutschiene einhängen und an die Schiene schwenken.

    3. Den Riegel Richtung Schiene drücken, bis er klickt – das Modul sitzt fest.

    4. Ausbau: Einen Schlitzschraubendreher in den Riegel stecken, zum Modul hin hebeln (es klickt) und das Modul in umgekehrter Reihenfolge abnehmen.

    Quelle: Handbuch Kap. 1.2, 3.1, 5, 5.1, 5.2

  2. 2System- und Feldversorgung anschließenPflicht

    Die Systemversorgung speist die Elektronik: 24 V DC (18–30 V) an die dreipolige Klemme auf der Oberseite, belegt mit 24V, 0V und PE. Das Handbuch empfiehlt eine verdrillte Leitung.

    Die Feldversorgung speist die Ein- und Ausgänge und kommt an die Klemmen 24V/0V im Klemmenblock (Klemme 9/10 und 19/20, je Paar intern verbunden). Module mit zwei Blöcken (32 Kanäle, 16 DI/16 DO) brauchen sie an beiden Blöcken, denn die Blöcke sind intern nicht verbunden. Lasten an Ausgängen liegen an derselben Feldversorgung wie ihr Block.

    Analogeingänge und Spannungsausgänge haben keine Feldklemmen. Die Stromausgänge (MT4-A04I, MT4-A08I) brauchen 24 V an Klemme 9/10 bzw. 19/20.

    Klemmen

    KlemmeQuerschnittHinweis
    Versorgung, 3-polig0,3–1,5 mm² (22–16 AWG)24V, 0V, PE
    Signalklemmen, 2 × 20-polig0,3–1,0 mm² (22–17 AWG)Federkraft, schraubenlos

    Die Stromaufnahme der Elektronik und den zulässigen Strom je Feldklemme nennt das Handbuch nicht. Die Querschnitte im Anschlussplan sind daraus hergeleitet und so gekennzeichnet.

    Nach dem Einschalten leuchtet PWR grün.

    Verdrahtung „Systemversorgung 24 V“ zeigenVerdrahtung „Feldversorgung 24 V“ zeigen

    Quelle: Handbuch Kap. 3.1, 6.1, 6.2, Anschlussbilder Kap. 6.3; MT4-88B40I Kap. 5.3

  3. 3Ein- und Ausgänge verdrahtenPflicht

    Ader 10 mm abisolieren. Starre Einzeldrähte steckst du direkt ein, feindrähtige Leitungen mit Aderendhülse (Länge 10 mm, z. B. E0510 für 0,5 mm²). Dabei die Taste über der Klemme mit einem Schlitzschraubendreher bis 3 mm Breite drücken.

    Digitaleingänge sind PNP: Der Geber legt +24 V auf den Eingang („1“ ab 15 V). Digitalausgänge sind PNP mit max. 500 mA je Kanal und schalten +24 V auf die Last.

    Analogkanäle haben je einen Signalanschluss (AI0 … bzw. AO0 …, Klemme 1–8) und daneben COM (Klemme 11–18). Alle COM sind intern verbunden; alle Kanäle müssen gegen dieselbe Quelle bezogen sein. Für Analogsignale verdrillte, geschirmte Paare verwenden.

    Analoge Messumformer anschließen (Anschlussbilder Kap. 6.3)

    ArtSignal anCOM an
    4-Leiter, eigene VersorgungSignal + an AISignal −
    3-LeiterSignalausgang an AI0 V von Messumformer und Netzteil
    2-Leiter 4–20 mASchleife (−) an AI, + an +24 V0 V des Netzteils

    Am Strommodul fallen bei 20 mA 2 V am Eingang ab (100 Ω, berechnet). Ein 2-Leiter-Messumformer braucht diese Spannung zusätzlich zu seiner Mindestspannung.

    An jedem Kanal sitzt eine grüne LED: Sie leuchtet, solange am Kanal ein Signal anliegt bzw. ausgegeben wird.

    Verdrahtung „PNP-Geber an DI“ zeigenVerdrahtung „Ventil und Lampe an DO“ zeigenVerdrahtung „Messumformer 4-Leiter“ zeigenVerdrahtung „Messumformer 3-Leiter“ zeigenVerdrahtung „Messumformer 2-Leiter 4–20 mA“ zeigenVerdrahtung „Sollwert an Frequenzumrichter“ zeigen

    Quelle: Handbuch Kap. 3.2, 3.3, 4.2, 6.1, 6.2, 6.3

  4. 4PC verbinden und Verbindung prüfenPflicht

    Ab Werk hat jedes Modul die IP-Adresse 192.168.1.120, Maske 255.255.255.0, Gateway 192.168.1.1. Damit dein PC es erreicht, stellst du die Netzwerkkarte auf eine freie Adresse im selben Netz, z. B. 192.168.1.10.

    Verbindung prüfen

    1. PC per Patchkabel an eine der beiden RJ45-Buchsen anschließen.

    2. Am PC die Adresse 192.168.1.10 und die Maske 255.255.255.0 einstellen (Beispiel, die Adresse ist frei gewählt).

    3. Eingabeaufforderung öffnen und ping 192.168.1.120 eingeben.

    4. Antworten ohne Paketverlust: Verbindung steht. Sonst Kabel, Adressen und LEDs an der Buchse prüfen (grün = Verbindung, orange blinkt = Datenverkehr).

    Verdrahtung „PC zum Einrichten“ zeigen

    Werks-IP und Adressen im Reiter Modbus & IP

    Quelle: Handbuch Kap. 4.2, 7.1

  5. 5IP-Adresse einstellenPflicht

    Jedes Modul braucht eine eigene Adresse in deinem Anlagennetz. Eingestellt wird sie auf der Webseite des Moduls.

    Neue Adresse vergeben

    1. Im Browser http://192.168.1.120 öffnen.

    2. Neue IP-Adresse, Subnetzmaske und Gateway eintragen.

    3. Speichern klicken und das Modul neu starten.

    4. Den PC auf das neue Netz umstellen und die neue Adresse mit ping prüfen.

    5. Das nächste Modul anschließen und genauso umstellen.

    Die neue Adresse auf dem Modul notieren, z. B. mit einem Etikett. Ist sie vergessen, hilft die Werkseinstellung (Schritt „Fehler finden und zurücksetzen“).

    Werks-IP und Adressen im Reiter Modbus & IP

    Quelle: Handbuch Kap. 7.1

  6. 6Im Modbus-TCP-Master anlegenPflicht

    Das MT4 ist ein Modbus-TCP-Slave. In deiner Steuerung (SPS, HMI oder PC) legst du es mit seiner IP-Adresse, Port 502 und Unit-ID 1 an (Werte aus dem CODESYS-Beispiel im Handbuch). Unterstützt werden die Funktionscodes 1, 2, 3, 15 und 16.

    Jeder Kanal hat eine feste Adresse. Welche Schreibweise deine Software erwartet – 40001, 400001 oder Bereich + Nummer wie 4x 1 bei Kinco –, stellst du im Reiter Modbus & IP ein; dort stehen alle Kanäle deines Modells.

    Alle Kanaladressen für dein Modell, Klemme für Klemme, stehen im Reiter Modbus & IP.

    Adressbereiche (Zählung ab 1, Modbus-Standard)

    DatenBereichAdressenFunktionscode
    Digitaleingänge X00 …1x Discrete Inputsab 1000102
    Digitalausgänge Y00 …0x Coilsab 0006515, Rücklesen 01
    Analogeingänge AI0 …4x Holding Registerab 4000903
    Analogausgänge AO0 …4x Holding Registerab 4001716
    Messbereich je Kanal4x Holding Registerab 4003316

    Zählt deine Software ab 0, ist jede Adresse eins kleiner (40008 statt 40009). Manche Programme schreiben sechsstellig: 400009.

    Das MT4 kennt nur die Funktionscodes 01, 02, 03, 15 und 16. Für einzelne Ausgänge im Master „Write Multiple“ (FC 15/16) einstellen.

    Die Zuordnung X00 = erster Eingang und Y00 = Coil 65 (Protokolladresse 64) ist aus der Adresstabelle des Handbuchs hergeleitet.

    Verdrahtung „Modbus TCP zum Master“ zeigen

    Adressen für mein Modell zeigen

    Quelle: Handbuch Kap. 7.4, 7.5; MT4-88B40I Kap. 6.4

  7. 7Beispiel: CODESYS V3.5Optional

    Das Handbuch zeigt die Einbindung in CODESYS V3.5 Schritt für Schritt. So sieht das in Kurzform aus.

    MT4 in CODESYS anlegen

    1. Neues Projekt anlegen. Unter „Device“ mit Gerät anhängen einen Ethernet-Adapter hinzufügen und die Netzwerkkarte im selben Netz wie das Modul wählen.

    2. Unter dem Ethernet-Adapter einen „Modbus TCP Master“ anhängen, darunter einen „Modbus TCP Slave“.

    3. Im Slave unter „General“ die IP-Adresse des Moduls, Unit-ID 1, Antwortzeit 1000 ms und Port 502 eintragen.

    4. Unter „Modbus Slave Channel“ mit „Add Channel“ die Kanäle anlegen, z. B. Funktionscode 3, Offset 0 für die Eingänge und Funktionscode 15, Offset 64, Länge 16 für die Ausgänge.

    5. Analogeingänge: Funktionscode 3, Offset 8, Länge 8; dazu Funktionscode 16, Offset 32, Länge 8 für die Messbereiche.

    6. Einloggen, starten und die Werte unter „ModbusTCPSlave I/O Mapping“ beobachten bzw. schreiben.

    Quelle: Handbuch Kap. 7.5

  8. 8Messbereich der Analogkanäle wählenOptional

    Jeder Analogkanal hat seinen eigenen Messbereich. Du stellst ihn über ein Register (32 + Kanal, Funktionscode 16) oder auf der Webseite des Moduls ein. Der Code legt auch fest, welcher Zahlenbereich im Messwertregister steht.

    Bereichscodes

    CodeStrom (…I)Spannung (…V)
    04–20 mA → 0–65535±10 V → −32768–32767
    10–20 mA → 0–655350–10 V → 0–65535
    24–20 mA → 0–27648±10 V → −27648–27648
    30–20 mA → 0–27648±5 V → −27648–27648
    4–1–5 V → 0–27648
    5–2–10 V → 0–27648

    Beispiel (berechnet, linear): Code 2, Messumformer 4–20 mA, 12 mA am Eingang → 13824 im Register (Mitte von 0–27648).

    Die Codes 2 bis 5 nutzen den Bereich 0–27648, den viele Steuerungen als Analog-Nennbereich kennen. Die Werkseinstellung nennt das Handbuch nicht – stell den Bereich deshalb immer ausdrücklich ein.

    Auflösung 16 bit, Genauigkeit ±0,1 %, Abtastung bis 1 kS/s.

    Verdrahtung „Messumformer 4-Leiter“ zeigenVerdrahtung „Sollwert an Frequenzumrichter“ zeigen

    Quelle: Handbuch Kap. 2.2, 3.3, 7.3.2, 7.4

  9. 9Ausgänge bei VerbindungsabbruchPflicht

    Reißt die Verbindung zum Master ab, bestimmt die Einstellung Clear/Keep auf der Webseite, was mit den Ausgängen passiert. Ab Werk ist die Abschaltzeit 0, die Funktion ist damit aus.

    Für Ventile, Antriebe und alles, was nicht unkontrolliert weiterlaufen soll: Clear/Keep = 0 und eine Abschaltzeit von 1–30 s eintragen. Dann schaltet das Modul die Ausgänge nach dieser Zeit ab. Mit Clear/Keep = 1 halten die Ausgänge ihren letzten Zustand.

    ParameterWertBedeutung
    Clear/Keep0Ausgänge nach Ablauf der Zeit abschalten (Werkseinstellung)
    Clear/Keep1Ausgänge halten den Zustand vor dem Abbruch
    Abschaltzeit1–30 s0 = Funktion aus (Werkseinstellung)

    Gilt für alle Module mit Ausgängen, digital und analog. Das Handbuch beschreibt die Einstellung im Internet Explorer; ein aktueller Browser zeigt dieselbe Webseite.

    Verdrahtung „Ventil und Lampe an DO“ zeigen

    Quelle: Handbuch Kap. 7.3.1; MT4-88B40I Kap. 6.3.1

  10. 10Weitere Module in Linie anschließenOptional

    Durch den eingebauten Switch verbindest du mehrere MT4 ohne externen Switch: ETH2 des einen Moduls zum ETH1 des nächsten. Bis zu 127 Stationen sind möglich, je Strecke max. 100 m.

    Empfohlen ist Patchkabel ab Kategorie 5, doppelt geschirmt (Geflecht und Folie).

    Jedes Modul der Linie braucht seine eigene IP-Adresse (Schritt „IP-Adresse einstellen“).

    Ist ein Modul in der Linie ohne Versorgung, erreichst du die Module dahinter nicht mehr (hergeleitet aus dem eingebauten Switch; das Handbuch nennt keinen Bypass).

    Verdrahtung „Weiteres Modul in Linie“ zeigen

    Solidot Patchkabel 0,5 mSolidot Patchkabel 1 m

    Quelle: Handbuch Kap. 1.1, 3.1, 6.2

  11. 11Fehler finden und zurücksetzenPflicht

    Werks-IP wiederherstellen

    1. Modul eingeschaltet lassen.

    2. Die Reset-Taste 1 s drücken, mit einem isolierten Werkzeug unter 1,2 mm Durchmesser bzw. Dicke.

    3. RUN/ERR blinken und leuchten danach dauerhaft.

    4. Modul aus- und wieder einschalten. Es ist jetzt wieder unter 192.168.1.120 erreichbar.

    LEDs

    LEDZustandBedeutung
    PWR (grün)auskeine oder gestörte Versorgung
    RUN (grün)ausBetriebsstörung, z. B. Zeitüberschreitung der Kommunikation
    ERR (rot)blinktModulfehler, z. B. Einstellung außerhalb des Bereichs oder Kommunikationsfehler
    Buchse 1/2 grünauskeine Netzwerkverbindung
    Buchse 1/2 orangeauskein Datenaustausch
    Kanal 0–F (grün)auskein Signal am Kanal oder Signal gestört

    Das Zurücksetzen stellt die IP-Einstellungen auf Werkseinstellung (192.168.1.120, Maske 255.255.255.0, Gateway 192.168.1.1).

    Quelle: Handbuch Kap. 4.2, 7.2

Stand 1.0 · 01.10.2026 · Quelle: MT4 Series Integrated I/O User Manual V1.16 (12/2025); MT4-88B40I Benutzerhandbuch (2025). Maßgeblich sind das Herstellerhandbuch und die geltenden Normen; Installation und Inbetriebnahme nur durch eine Elektrofachkraft.

Maße und Montage

Alle MT4-Modelle sind gleich groß und sitzen senkrecht auf einer 35-mm-Hutschiene. Die Zeichnung ist aus den 3D-Modellen von Solidot projiziert.

Stecker und Leitungen

Versorgung 24V · 0V · PE (oben)

Ausführung
3-polig, Federkraft
Raster
5,08 mm*
Größe
ca. 9 × 19 mm, 17 mm über dem Gehäuse*
Querschnitt
0,3–1,5 mm² (22–16 AWG)
Abisolieren
10 mm

Signale (Front)

Ausführung
20-polig, zwei Reihen à 10 Klemmen, Federkraft mit Drücker; ein Block (16 Kanäle, analog) oder zwei Blöcke (32 Kanäle, 16/16, 88B40I)
Raster
3,5 mm*
Größe
ca. 13 × 36 mm je Block, 16 mm vor dem Gehäuse*
Querschnitt
0,3–1,0 mm² (22–17 AWG)
Abisolieren
10 mm

Ethernet ETH1/ETH2 (oben)

Ausführung
2 × RJ45 für Patchkabel ab Kat. 5, geschirmt (STP), max. 100 m

* aus dem 3D-Modell von Solidot gemessen, nicht im Handbuch. Den Versorgungsstecker haben wir mit ≈ 5,1 mm gemessen und nehmen das Standardraster 5,08 mm an.

Aderendhülsen mit Kunststoffkragen, Hülsenlänge 10 mm: E0310 (0,3 mm²), E0510 (0,5), E7510 (0,75), E1010 (1,0), E1510 (1,5 mm², nur Versorgung). Starre Einzeldrähte ohne Hülse.

Werkzeug: Schlitzschraubendreher bis 3 mm zum Öffnen der Federklemme; für die Reset-Taste ein isoliertes Werkzeug unter 1,2 mm.

Querschnitte, Hülsen und Abisolierlänge: Handbuch Kap. 6.1 und 6.2.

Montage Schritt für Schritt

  1. 1Einbauort wählen

    Schutzart IP20: Das Modul gehört in einen Schaltschrank oder ein Gehäuse. Der Schrank braucht eine gute Belüftung, z. B. einen Lüfter.

    Das Modul senkrecht einbauen, damit die Luft durch das Gehäuse strömt. Nicht neben oder über Geräten montieren, die viel Wärme abgeben. Betriebstemperatur 0–55 °C, Luftfeuchte bis 95 %, nicht kondensierend.

    Mindestens 10 mm zu Nachbarmodulen, 45 mm nach oben und 25 mm nach unten zu Geräten oder Kabelkanälen. Oben bleibt so Platz für Versorgungsstecker und Patchkabel.

    Abstände in der Zeichnung zeigen

  2. 2Aufsetzen und abnehmen

    Ein- und Ausbau nur ohne Spannung.

    • Den Riegel unten am Modul nach außen ziehen, bis er einrastet.

    • Oben an der Hutschiene einhängen und an die Schiene schwenken.

    • Den Riegel zur Schiene drücken, bis er klickt.

    • Abnehmen: Schlitzschraubendreher in den Riegel stecken, zum Modul hin hebeln und das Modul abschwenken.

    Verdrahtung „Systemversorgung 24 V“ zeigen

  3. 3Leitungen anschließen

    Ader 10 mm abisolieren. Feindrähtige Leitungen bekommen eine Aderendhülse mit 10 mm Hülsenlänge, starre Einzeldrähte steckst du direkt ein.

    Den Drücker über der Klemme mit einem Schlitzschraubendreher (bis 3 mm) herunterdrücken, Ader einführen, loslassen, kurz am Draht ziehen.

    Signalklemmen nehmen 0,3–1,0 mm², die Versorgungsklemme 0,3–1,5 mm². Versorgungsleitung verdrillt verlegen, für Analogsignale geschirmte Paare.

    Verdrahtung „Systemversorgung 24 V“ zeigenVerdrahtung „PNP-Geber an DI“ zeigen

Stand 2.0 · 01.10.2026 · Quelle: MT4 Series Integrated I/O User Manual V1.16 (12/2025), Kap. 5; Solidot-3D-Modelle EC4_PN4_MT4_1/_2 V1.00. Maßgeblich sind das Herstellerhandbuch und die geltenden Normen; Installation nur durch eine Elektrofachkraft.

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Solidot MT4
Betriebsanleitung für die Solidot MT4-Serie

Solidot MT4 Remote I/O

Solidot Modbus TCP Remote I/O-Modul MT4 mit 16 Kanälen digital
Du brauchst 16 digitale Signale an einer Stelle, an der zwar ein Netzwerkkabel liegt, aber keine Steuerung steht — und willst dafür keinen Feldbus, keinen Buskoppler und keinen halben Schaltschrank aufbauen. Das MT4 hängt sich als Modbus-TCP-Teilnehmer direkt an dein Ethernet: Elektronik, zwei Netzwerkports und Klemmen sitzen in einem Gehäuse von 25 mm Breite. 🏭 Typische Einsatzfelder Signale per Ethernet statt Feldbus: Wo ohnehin ein Netzwerk liegt, holst du Endschalter, Lichtschranken und Ventile über das vorhandene Ethernet in die Steuerung — ohne eigenes Feldbussystem. Maschinen-Retrofit: Bestehende Steuerung behalten und fehlende Ein- und Ausgänge per Modbus TCP ergänzen, ohne Verdrahtung zurück zum Hauptschrank. Verteilte Anlagen: Über die zwei RJ45-Ports mehrere Module in Reihe schalten und so einen zusätzlichen Netzwerk-Switch sparen. 🔌 Ausführungen mit 16 Kanälen MT4-1600B: 16 digitale Eingänge, PNP, 24 V DC MT4-0016B: 16 digitale Transistorausgänge, PNP MT4-0808B: 8 Eingänge und 8 Ausgänge im selben Gehäuse Alle Ein- und Ausgänge arbeiten mit 24 V DC in PNP-Technik und sind optisch getrennt. Die Ausgänge sind Transistorausgänge für ohmsche und induktive Lasten. ⚙️ Technische Kerndaten Bus: Modbus TCP Server (Slave), 2 × RJ45 mit integriertem Switch, 10/100 Mbit/s, Reihenschaltung ohne externen Switch Funktionscodes: 0x01, 0x02, 0x03, 0x0F und 0x10 zum Lesen und Schreiben von Coils und Registern Versorgung: 24 V DC, Stromaufnahme ≤ 50 mA Umgebung: 0 °C bis +55 °C Betrieb, 5 % – 95 % relative Feuchte ohne Betauung, IP20 Bauform: 102 × 72 × 25 mm, 35-mm-DIN-Schiene, steckbare Push-in-Federklemmen Diagnose: grüne LED je Kanal direkt am Anschluss 🔗 Kompatibilität Das MT4 meldet sich als ganz normaler Modbus-TCP-Server und läuft damit an praktisch jedem Modbus-TCP-Master — ob CODESYS-Steuerung, SPS mit Modbus-TCP-Client, HMI oder PC-Software. Die Anbindung an CODESYS V3.5 ist im Handbuch Schritt für Schritt dokumentiert, inklusive Kanal-Mapping. Du brauchst keine Gerätebeschreibungsdatei, keine Hersteller-Software und keine Lizenz. 🔧 Montage und Inbetriebnahme Das Modul rastet auf die 35-mm-DIN-Schiene. Die Klemmenblöcke sind steckbar — du verdrahtest sie im Schaltschrank vor und steckst sie erst danach auf. Eingerichtet wird das MT4 komplett im Web-Browser: IP-Adresse, Verbindungs-Timeout und das Verhalten der Ausgänge bei Verbindungsabbruch (Clear oder Hold). Ab Werk hat es die IP-Adresse 192.168.1.120; mit der Reset-Taste kommst du jederzeit auf diesen Stand zurück. 🏷️ Hersteller und Verfügbarkeit Solidot (Nanjing Solidot Electronic Technology) baut seit Jahren Remote-I/O und Feldbuskomponenten für den industriellen Serieneinsatz. Das MT4 ist CE-gekennzeichnet und die Modbus-TCP-Schwester von EC4 (EtherCAT), EI4 (EtherNet/IP), PN4 (PROFINET) und CC4 (CC-Link) — gleiche Bauform, gleiche Klemmen, nur ein anderer Bus. spstiger ist Importeur der Serie in der EU; technische Rückfragen beantworten wir auf Deutsch, ohne Umweg über den Hersteller.
Ab 88,00 € *

Preis exkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

Solidot Modbus TCP Remote I/O-Modul MT4 mit 32 Kanälen digital
Du brauchst 32 digitale Signale an einer Stelle, an der zwar ein Netzwerkkabel liegt, aber keine Steuerung steht — und willst dafür keinen Feldbus, keinen Buskoppler und keinen halben Schaltschrank aufbauen. Das MT4 hängt sich als Modbus-TCP-Teilnehmer direkt an dein Ethernet: Elektronik, zwei Netzwerkports und Klemmen sitzen in einem Gehäuse von 25 mm Breite. 🏭 Typische Einsatzfelder Signale per Ethernet statt Feldbus: Wo ohnehin ein Netzwerk liegt, holst du Endschalter, Lichtschranken und Ventile über das vorhandene Ethernet in die Steuerung — ohne eigenes Feldbussystem. Maschinen-Retrofit: Bestehende Steuerung behalten und fehlende Ein- und Ausgänge per Modbus TCP ergänzen, ohne Verdrahtung zurück zum Hauptschrank. Verteilte Anlagen: Über die zwei RJ45-Ports mehrere Module in Reihe schalten und so einen zusätzlichen Netzwerk-Switch sparen. 🔌 Ausführungen mit 32 Kanälen MT4-3200B: 32 digitale Eingänge, PNP, 24 V DC MT4-0032B: 32 digitale Transistorausgänge, PNP MT4-1616B: 16 Eingänge und 16 Ausgänge im selben Gehäuse Alle Ein- und Ausgänge arbeiten mit 24 V DC in PNP-Technik und sind optisch getrennt. Die Ausgänge sind Transistorausgänge für ohmsche und induktive Lasten. ⚙️ Technische Kerndaten Bus: Modbus TCP Server (Slave), 2 × RJ45 mit integriertem Switch, 10/100 Mbit/s, Reihenschaltung ohne externen Switch Funktionscodes: 0x01, 0x02, 0x03, 0x0F und 0x10 zum Lesen und Schreiben von Coils und Registern Versorgung: 24 V DC, Stromaufnahme ≤ 50 mA Umgebung: 0 °C bis +55 °C Betrieb, 5 % – 95 % relative Feuchte ohne Betauung, IP20 Bauform: 102 × 72 × 25 mm, 35-mm-DIN-Schiene, steckbare Push-in-Federklemmen Diagnose: grüne LED je Kanal direkt am Anschluss 🔗 Kompatibilität Das MT4 meldet sich als ganz normaler Modbus-TCP-Server und läuft damit an praktisch jedem Modbus-TCP-Master — ob CODESYS-Steuerung, SPS mit Modbus-TCP-Client, HMI oder PC-Software. Die Anbindung an CODESYS V3.5 ist im Handbuch Schritt für Schritt dokumentiert, inklusive Kanal-Mapping. Du brauchst keine Gerätebeschreibungsdatei, keine Hersteller-Software und keine Lizenz. 🔧 Montage und Inbetriebnahme Das Modul rastet auf die 35-mm-DIN-Schiene. Die Klemmenblöcke sind steckbar — du verdrahtest sie im Schaltschrank vor und steckst sie erst danach auf. Eingerichtet wird das MT4 komplett im Web-Browser: IP-Adresse, Verbindungs-Timeout und das Verhalten der Ausgänge bei Verbindungsabbruch (Clear oder Hold). Ab Werk hat es die IP-Adresse 192.168.1.120; mit der Reset-Taste kommst du jederzeit auf diesen Stand zurück. 🏷️ Hersteller und Verfügbarkeit Solidot (Nanjing Solidot Electronic Technology) baut seit Jahren Remote-I/O und Feldbuskomponenten für den industriellen Serieneinsatz. Das MT4 ist CE-gekennzeichnet und die Modbus-TCP-Schwester von EC4 (EtherCAT), EI4 (EtherNet/IP), PN4 (PROFINET) und CC4 (CC-Link) — gleiche Bauform, gleiche Klemmen, nur ein anderer Bus. spstiger ist Importeur der Serie in der EU; technische Rückfragen beantworten wir auf Deutsch, ohne Umweg über den Hersteller.
Ab 119,20 € *

Preis exkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

Solidot Modbus TCP Remote I/O-Modul MT4 mit 4 Kanälen analog
Du willst 4 analoge Signale dort erfassen oder ausgeben, wo sie entstehen — und sie über das vorhandene Ethernet bereitstellen, ohne Feldbus und ohne zusätzliche Analogkarte im Hauptschrank. Das MT4-Analogmodul bringt Elektronik, zwei Netzwerkports und 4 Kanäle in einem Gehäuse von 25 mm Breite unter, jeweils als Spannungs- oder Stromvariante. 🏭 Typische Einsatzfelder Prozesswerte ins Netzwerk: Drucktransmitter, Füllstandssonden oder Durchflussmesser vor Ort einlesen und als Register per Modbus TCP bereitstellen — für die SPS, das HMI oder ein Leitsystem. Sollwerte für Frequenzumrichter und Ventile: Drehzahl oder Stellung über 0 – 10 V oder 4 – 20 mA vorgeben, ohne einen Analogkanal zum Hauptschrank zurückzuführen. Datenerfassung am PC: Messwerte direkt in eine PC-Anwendung oder ein Datalogging-System holen, das Modbus TCP spricht — ganz ohne SPS. 🔌 Ausführungen mit 4 Kanälen MT4-A40V: 4 Analogeingänge Spannung: −10 V bis +10 V, −5 V bis +5 V, 0 – 10 V oder 1 – 5 V MT4-A40I: 4 Analogeingänge Strom: 4 – 20 mA oder 0 – 20 mA MT4-A04V: 4 Analogausgänge Spannung: −10 V bis +10 V, −5 V bis +5 V, 0 – 10 V oder 1 – 5 V MT4-A04I: 4 Analogausgänge Strom: 4 – 20 mA oder 0 – 20 mA Die Kanäle lösen mit 16 Bit auf. Den Messbereich wählst du pro Kanal; die Werte stehen als Modbus-Register bereit. ⚙️ Technische Kerndaten Bus: Modbus TCP Server (Slave), 2 × RJ45 mit integriertem Switch, 10/100 Mbit/s, Reihenschaltung ohne externen Switch Funktionscodes: 0x01, 0x02, 0x03, 0x0F und 0x10 zum Lesen und Schreiben von Coils und Registern Versorgung: 24 V DC, Stromaufnahme ≤ 50 mA Umgebung: 0 °C bis +55 °C Betrieb, 5 % – 95 % relative Feuchte ohne Betauung, IP20 Bauform: 102 × 72 × 25 mm, 35-mm-DIN-Schiene, steckbare Push-in-Federklemmen Diagnose: grüne LED je Kanal direkt am Anschluss 🔗 Kompatibilität Das MT4 meldet sich als ganz normaler Modbus-TCP-Server und läuft damit an praktisch jedem Modbus-TCP-Master — ob CODESYS-Steuerung, SPS mit Modbus-TCP-Client, HMI oder PC-Software. Die Anbindung an CODESYS V3.5 ist im Handbuch Schritt für Schritt dokumentiert, inklusive Kanal-Mapping. Du brauchst keine Gerätebeschreibungsdatei, keine Hersteller-Software und keine Lizenz. 🔧 Montage und Inbetriebnahme Das Modul rastet auf die 35-mm-DIN-Schiene. Die Klemmenblöcke sind steckbar — du verdrahtest sie im Schaltschrank vor und steckst sie erst danach auf. Eingerichtet wird das MT4 komplett im Web-Browser: IP-Adresse, Verbindungs-Timeout und das Verhalten der Ausgänge bei Verbindungsabbruch (Clear oder Hold). Ab Werk hat es die IP-Adresse 192.168.1.120; mit der Reset-Taste kommst du jederzeit auf diesen Stand zurück. 🏷️ Hersteller und Verfügbarkeit Solidot (Nanjing Solidot Electronic Technology) baut seit Jahren Remote-I/O und Feldbuskomponenten für den industriellen Serieneinsatz. Das MT4 ist CE-gekennzeichnet und die Modbus-TCP-Schwester von EC4 (EtherCAT), EI4 (EtherNet/IP), PN4 (PROFINET) und CC4 (CC-Link) — gleiche Bauform, gleiche Klemmen, nur ein anderer Bus. spstiger ist Importeur der Serie in der EU; technische Rückfragen beantworten wir auf Deutsch, ohne Umweg über den Hersteller.
Ab 171,20 € *

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Solidot Modbus TCP Remote I/O-Modul MT4 mit 8 Kanälen analog
Du willst 8 analoge Signale dort erfassen oder ausgeben, wo sie entstehen — und sie über das vorhandene Ethernet bereitstellen, ohne Feldbus und ohne zusätzliche Analogkarte im Hauptschrank. Das MT4-Analogmodul bringt Elektronik, zwei Netzwerkports und 8 Kanäle in einem Gehäuse von 25 mm Breite unter, jeweils als Spannungs- oder Stromvariante. 🏭 Typische Einsatzfelder Prozesswerte ins Netzwerk: Drucktransmitter, Füllstandssonden oder Durchflussmesser vor Ort einlesen und als Register per Modbus TCP bereitstellen — für die SPS, das HMI oder ein Leitsystem. Sollwerte für Frequenzumrichter und Ventile: Drehzahl oder Stellung über 0 – 10 V oder 4 – 20 mA vorgeben, ohne einen Analogkanal zum Hauptschrank zurückzuführen. Datenerfassung am PC: Messwerte direkt in eine PC-Anwendung oder ein Datalogging-System holen, das Modbus TCP spricht — ganz ohne SPS. 🔌 Ausführungen mit 8 Kanälen MT4-A80V: 8 Analogeingänge Spannung: −10 V bis +10 V, −5 V bis +5 V, 0 – 10 V oder 1 – 5 V MT4-A80I: 8 Analogeingänge Strom: 4 – 20 mA oder 0 – 20 mA MT4-A08V: 8 Analogausgänge Spannung: −10 V bis +10 V, −5 V bis +5 V, 0 – 10 V oder 1 – 5 V MT4-A08I: 8 Analogausgänge Strom: 4 – 20 mA oder 0 – 20 mA Die Kanäle lösen mit 16 Bit auf. Den Messbereich wählst du pro Kanal; die Werte stehen als Modbus-Register bereit. ⚙️ Technische Kerndaten Bus: Modbus TCP Server (Slave), 2 × RJ45 mit integriertem Switch, 10/100 Mbit/s, Reihenschaltung ohne externen Switch Funktionscodes: 0x01, 0x02, 0x03, 0x0F und 0x10 zum Lesen und Schreiben von Coils und Registern Versorgung: 24 V DC, Stromaufnahme ≤ 50 mA Umgebung: 0 °C bis +55 °C Betrieb, 5 % – 95 % relative Feuchte ohne Betauung, IP20 Bauform: 102 × 72 × 25 mm, 35-mm-DIN-Schiene, steckbare Push-in-Federklemmen Diagnose: grüne LED je Kanal direkt am Anschluss 🔗 Kompatibilität Das MT4 meldet sich als ganz normaler Modbus-TCP-Server und läuft damit an praktisch jedem Modbus-TCP-Master — ob CODESYS-Steuerung, SPS mit Modbus-TCP-Client, HMI oder PC-Software. Die Anbindung an CODESYS V3.5 ist im Handbuch Schritt für Schritt dokumentiert, inklusive Kanal-Mapping. Du brauchst keine Gerätebeschreibungsdatei, keine Hersteller-Software und keine Lizenz. 🔧 Montage und Inbetriebnahme Das Modul rastet auf die 35-mm-DIN-Schiene. Die Klemmenblöcke sind steckbar — du verdrahtest sie im Schaltschrank vor und steckst sie erst danach auf. Eingerichtet wird das MT4 komplett im Web-Browser: IP-Adresse, Verbindungs-Timeout und das Verhalten der Ausgänge bei Verbindungsabbruch (Clear oder Hold). Ab Werk hat es die IP-Adresse 192.168.1.120; mit der Reset-Taste kommst du jederzeit auf diesen Stand zurück. 🏷️ Hersteller und Verfügbarkeit Solidot (Nanjing Solidot Electronic Technology) baut seit Jahren Remote-I/O und Feldbuskomponenten für den industriellen Serieneinsatz. Das MT4 ist CE-gekennzeichnet und die Modbus-TCP-Schwester von EC4 (EtherCAT), EI4 (EtherNet/IP), PN4 (PROFINET) und CC4 (CC-Link) — gleiche Bauform, gleiche Klemmen, nur ein anderer Bus. spstiger ist Importeur der Serie in der EU; technische Rückfragen beantworten wir auf Deutsch, ohne Umweg über den Hersteller.
Ab 233,60 € *

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Solidot MT4-88B40I gemischtes Modbus TCP Remote I/O-Modul – 8 DI, 8 DO (PNP) & 4 AI (4–20 mA)
Du willst Sensoren und Aktoren per Ethernet in deine Steuerung holen, ohne dafür ein teures Feldbus-System aufzubauen? Das Solidot MT4-88B40I bündelt digitale und analoge Ein- und Ausgänge in einem kompakten Hutschienen-Modul und hängt sich als Modbus-TCP-Teilnehmer direkt an dein Netz. Eine Karte, drei Signalarten – und ein Master deiner Wahl. 🏭 Typische Einsatzfelder Maschinen-Retrofit: Bestehende Steuerung behalten und fehlende Ein- und Ausgänge einfach per Ethernet ergänzen – ohne Verdrahtungsmarathon zurück zum Schaltschrank. Dezentrale Signalerfassung: Schalter, Endlagen und Melder über 8 digitale Eingänge erfassen, Ventile, Schütze und Lampen über 8 digitale Ausgänge schalten. Analoge Messwerte: 4 Stromschleifen (4–20 mA) von Druck-, Füllstand- oder Temperatursensoren einlesen – ideal für Prozess- und Anlagentechnik. Verteilte Anlagen: Über die zwei Ethernet-Ports mehrere Module in Reihe schalten und ein langes Kabel zurück zum Schaltschrank sparen. 🔌 I/O-Ausstattung 8 digitale Eingänge, 24 V DC, PNP, Eingangsfilter 3 ms, Optokoppler-getrennt (500 V AC) 8 digitale Ausgänge, 24 V DC, PNP, max. 0,5 A je Kanal, ohmsche und induktive Lasten, mit Überspannungs- und Überstromschutz 4 analoge Eingänge, Stromsignal 4–20 mA / 0–20 mA, 16 Bit Auflösung, ±0,1 % Genauigkeit Kanalnahe grüne Status-LEDs: Der Signalzustand jedes Kanals ist direkt am Klemmenblock ablesbar – Diagnose ohne Messgerät. 🌐 Modbus TCP mit Switch an Bord Das Modul arbeitet als Modbus-TCP-Server (Slave) und passt damit zu praktisch jedem Modbus-TCP-Master. Zwei RJ45-Ports mit integriertem Switch (100 Mbit/s) erlauben die Reihenschaltung mehrerer Geräte (Daisy Chain), ohne zusätzlichen Netzwerk-Switch. Unterstützt werden die Funktionscodes 0x01, 0x02, 0x03, 0x0F und 0x10 zum Lesen und Schreiben von Coils und Registern. 🔗 Master-Kompatibilität Als Standard-Modbus-TCP-Teilnehmer läuft das MT4-88B40I mit gängigen Steuerungen und Softwareumgebungen. Die Anbindung an CODESYS V3.5 ist im Handbuch Schritt für Schritt dokumentiert – inklusive Kanal-Mapping für digitale Eingänge, digitale Ausgänge und Analogeingänge sowie Bereichskonfiguration. 🔧 Montage und Inbetriebnahme Schnappmontage auf 35-mm-Hutschiene, senkrechter Einbau, Schutzart IP20 (Schaltschrank/Innenraum) Schraubenlose Push-in-Federklemmen, Betätigung mit Schlitzschraubendreher ≤ 3 mm, Abisolierlänge 10 mm Konfiguration komplett über den Web-Browser: IP-Adresse, Verbindungs-Timeout und das Verhalten der Ausgänge bei Verbindungsabbruch (Clear/Hold) einstellbar Werks-IP 192.168.1.120, Reset-Taste zum Zurücksetzen; Versorgung 24 V DC (18 – 30 V), ca. 130 g, 102 × 72 × 25 mm 🏷️ Hersteller und Zuverlässigkeit Solidot (Nanjing Solidot Electronic Technology) entwickelt kompakte Remote-I/O- und Feldbusmodule für die industrielle Automatisierung. Das MT4-88B40I ist CE-gekennzeichnet und für den Schaltschrankeinbau in Europa ausgelegt. Bei spstiger ist die MT4-Reihe als komplette Familie verfügbar – von rein digitalen über rein analoge bis zu gemischten Modulen wie diesem.
Ab 198,40 € *

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Zubehör

Solidot Patchkabel RJ45/RJ45 – geschirmt, grün
Konfektionierte, geschirmte Ethernet-Leitungen für die Feldbus-Verkabelung von Solidot Remote-I/O-Modulen — beidseitig RJ45, grüner Mantel nach Industrie-Konvention. Verfügbar in sieben Längen von 0,5 bis 20 m und zwei Mantelwerkstoffen. 🔌 Wofür Verbindung zwischen SPS und Remote-I/O-Modul sowie zum Durchschleifen von Modul zu Modul (2 × RJ45 je Modul, kein Switch nötig). Protokollneutral: PROFINET (PN4, PN5R, PN7A), EtherCAT (EC4, EC5R, EC7A), EtherNet/IP (EI4) und Modbus TCP (MT4). 🧵 PVC oder PUR — was passt PVC: die günstigere Wahl für feste Verlegung im Schaltschrank und im Kabelkanal. PUR: zäher, abrasionsfester und öl­beständiger — für bewegte Verlegung, Maschinenumfeld und alles, was nicht nur im Schrank liegt. 📐 Technische Basis CAT 5e, geschirmt, 100 Mbps — passend zur Ethernet-Schnittstelle der Solidot-Module. Maximale Leitungslänge zwischen zwei Stationen: 100 m (Feldbus-Spezifikation). Längen: 0,5 · 1 · 2 · 3 · 5 · 10 · 20 m. Sonderlängen sind beim Hersteller auf Anfrage möglich — melde dich, wenn du eine brauchst. ⚠️ Grenzen ehrlich benannt RJ45 ist ein IP20-Steckverbinder — für Schaltschrank und geschütztes Gehäuse. Im Feld mit Spritzwasser oder Staub sind M12-Leitungen (D-kodiert) die richtige Wahl. CAT 5e, nicht CAT 6/CAT 6a. Für Gigabit-Backbones ist die Strecke nicht gedacht — die Solidot-Module arbeiten ohnehin mit 100 Mbps.
Material Kabel
Ab 7,35 € *

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